Gesellschaft

Aus Land ohne Segel
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Die Vergessenen Reiche orientieren sich an einem Mittelalter-Setting, gepaart mit den Einflüssen anderer geschichtlicher Epochen. Hinzu kommen Fantasy-Elemente und Steampunk-Einflüsse. Die Vergessenen Reiche und das Multiversum, in das sie eingebettet sind, sind vielseitig. Je nach Völkern, Regionen und deren individueller Historie können sich gesellschaftliche Systeme und das Leben darin stark voneinander unterscheiden. Dieser Artikel hat eine Gesellschaftsordnung entsprechend einem Setting, in dem auch LoS angesiedelt ist, im Fokus, d.h. ein mehrheitlich von Menschen besiedelter Raum. Bezüge zu anderen Gesellschaftsformen können als einordnend verstanden werden.

Bildung und Alphabetisierung

Der überwiegende Teil der Bevölkerung der Reiche erhält keine gesonderte schulische Ausbildung, wobei es klare Abgrenzungen zwischen Arm und Reich gibt. Es gibt Schulen, die einem elitären Charakter folgen und in denen vor allem Kinder aus gehobenen Händlerschichten und der Aristokratie Bildung erhalten. Während ärmere Bevölkerungsschichten selbst für die Bildung ihrer Kinder sorgen und die Alphabetisierungsrate, auch der armen Bevölkerung, hoch ist, leisten sich die reichsten Familien Privatlehrer für ihre Kinder. In bestimmten Stammesgesellschaften, etwa bei Barbaren, ist eine Alphabetisierung der Kinder allerdings nicht Usus.

Besitz und Verdienste

Der Verdienst eines gewöhnlichen Arbeiters beträgt ein Silberling pro Tag. Küchenhilfen werden in der Tendenz eher einen niedrigen Betrag in Kupferlingen erhalten. Matrosen werden ebenfalls in Kupferlingen bezahlt. Gelernte und fähige Handwerker werden einen mittleren Betrag in Silberlingen pro Tag erhalten. Erst wer über ein eigenes Geschäft verfügt, ein fähiger Künstler oder ein Handwerksmeister ist, wird mit einem Goldstück pro Tag rechnen können. Alles darüberhinausgehende erfordert eine außerordentliche Begabung gepaart mit einem entsprechenden Ruf, einen höheren militärischen Rang oder Einkünfte aus Steuern.

Hinweis: Die Einkünfte von Spielercharakteren auf Land ohne Segel liegen um ein wesentliches höher und spiegeln damit nicht realistische Verhältnisse wider, sondern dienen dem Belohnungsempfinden und der Spielermotivation. Das alleinige Vorhandensein von Gold genügt nicht, um sämtliche Probleme zu lösen, da Waren und Dienstleistungen in einem entsprechenden Gegenwert vorhanden sein müssen.

Arbeit und Freizeit

Das Leben der allermeisten Einwohner der Vergessenen Reiche bestimmt sich durch die Arbeit und damit die Sicherung des Einkommens für sich und ihre Familien, das wiederum benötigt wird, um zu essen oder Abgaben zu leisten. Dabei gibt es keinen 8-Stunden-Arbeitstag, nachdem Freizeit und Vergnügen beginnen. Man ist darauf angewiesen, den ganzen Tag über auf dem Feld zu arbeiten oder seine Dienstleistungen zu entbieten.

Freizeit bestimmt sich demgemäß eher an Tageszeiten. Auch Jahreszeiten und Wetter können Einflussfaktoren sein. Bauern werden in der Erntezeit wesentlich angestrengter und anhaltender arbeiten müssen als im Winter, wenn das Land von einem Schneesturm heimgesucht wird. Ein Händler wird auf dem Markt solange Waren anbieten, wie der Kundenverkehr Absatz erlaubt, ein Söldner immer auf Reisen sein, bis er jemanden findet, in dessen Dienst er sich stellen kann.

Dennoch gibt es auch Freizeit, in der sich die Bewohner der Reiche erholen. Hauptsächlich indem sie Essen und Schlafen. Tägliche Stunden wahren Müßiggangs sind eine Seltenheit und privilegierten Schichten vorbehalten. Dass auch einfache Arbeiter etwas mehr Freizeit brauchen, um sich zu erholen, ist allerdings ein Konzept, das auch in den Vergessenen Reichen bekannt ist. So kann davon ausgegangen werden, dass in vielen Städten Arbeiter jeden dritten Tag einen halben Tag zur freien Verfügung bekommen.

Analog zur „Woche“, wie sie die Erde kennt, wird in den Reichen vom „Zehntag“ gesprochen, auch „Ritt“ in den Talländern genannt. Relativ neu und nicht überall verbreitet ist das Konzept, den letzten dieser zehn Tage frei zu haben. In erster Linie ist das mit religiösen Aktivitäten und Feierlichkeiten verbunden, aber erfreut sich derartiger Beliebtheit, dass es in einigen Regionen mittlerweile dazugehört, einen Tag in der Woche regulär frei zu haben.

Stände

In den meisten Regionen der Vergessenen Reiche existiert eine Trennung zwischen den Ständen, wobei hier in städtischen und ländlichen Raum unterschieden werden muss. Die Trennung ist nicht überall klar und kann in einzelnen Ländern durchlässiger sein als in anderen, aber in den häufigsten Fällen bestimmt die Geburt, in welchem Stand jemand sein Leben verbringen wird. Wie sich die Stände definieren, hängt von der konkreten Gesellschaft oder Staatsform ab. Eine einheitliche Definition gibt es nicht.

Frei versus unfrei, besitzend versus nicht besitzend, arm versus reich, adlig versus nicht adlig usw. bilden Dimensionen, zwischen denen sich ein Ständesystem entfalten kann. Gekoppelt an den Rechtsstatus von Bewohnern können damit auf unterster Ebene Sklaven und Vogelfreie gesehen werden. Darauf folgen dann in aufsteigender Hierarchie und je nach System unfreie oder freie Bauern bzw. entsprechend einem Feudalsystem Lehnsdiener und Lehnsherren, wobei der Lehnsherr des einen der Lehensdiener einer mächtigeren Person ist. Stände bleiben für gewöhnlich unter sich. Das zeigt sich auch in einer räumlichen Segregation innerhalb der Städte. Oft gibt es ärmere und „bessere“ Viertel, die teils sogar durch innerstädtische Mauern voneinander separiert sind. Reiche Kinder werden demnach kaum dazu kommen, mit ärmeren Kindern zu spielen. Dafür sorgen diverse, nicht ausschließlich ungerechtfertigte Vorbehalte der gehobenen Familien, die um Gesundheit oder Betragen des Kindes oder den Ruf der Familie bangen und andererseits werden ärmere Familien vermeiden, den gehobenen Familien in irgendeiner Weise unangenehm aufzufallen, weil sie sonst ihrerseits um ihre Lebensgrundlage bangen müssen.

Solcherlei Überlegungen manifestieren die Grenzen zwischen den Ständen und sorgen dafür, dass das Ständesystem selbst in der breiten Masse der Bevölkerung nicht hinterfragt oder nicht mal als relevantes Thema wahrgenommen wird. Zwar gibt es Dissidenten, Rebellen und Revolutionäre, die sich aus idealistischen Gründen gegen eine bestehende Ordnung stemmen, aber ohne massive, weite Teile der Bevölkerung aufrührende Umstände wird ein Infragestellen der Ständeordnung mit tätlichen Folgen nicht stattfinden.

Eine mögliche Aufschlüsselung der Stände nach Besitztum, wie es beispielsweise für Lisfar typisch wäre:

Mittellos Sklaven, Unfreie
Arm Hilfskräfte, ungelernte Arbeiter
Gewöhnlich Bauern, Handwerker, normale Soldaten, einfache Händler
Wohlhabend Meisterhandwerker, niederer Adel, Großhändler
Reich höhere Adelsstände, Gildenmeister, Herrschende

Am Beispiel Tays eine andere Aufschlüsselung:

  • Sklaven
  • Freie Bürger
  • Adel
  • Rote Magier

Eine besondere Rolle in einer Gesellschaft kann der Klerus spielen. Abhängig von der religiösen Ausrichtung der Kirchen und grundlegender Akzeptanz der jeweiligen Glaubensausrichtung nimmt der Klerus u.U. ein Stellung ein, die der des Adels entspricht. Bestimmte Kirchen oder religiöse Sekten können hingegen nur im Verborgenen agieren. Angehörige können als vogelfrei gelten, weshalb nicht generell davon auszugehen ist, dass der Klerus einen höheren Stand einnimmt.

Rechte

Freiheitsrechte gehen häufig mit Eigentumsrechten einher. Unfreie verfügen demgemäß nicht über Eigentum, sondern besitzen lediglich das, was ihnen von einer Obrigkeit gewährt wird und was sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Ihnen kann jederzeit alles weggenommen werden, über das sie verfügen, weil es sich dabei nicht um ihr persönliches Eigentum handelt. Das kann in der extremen Ausformung auch das Leben selbst umfassen. Ein Sklave etwa verfügt über keinerlei Rechte.

Ein Äquivalent für universale Menschenrechte gibt es in den Vergessenen Reichen nicht. Es kann Gesellschaften geben, die einzelnen Ständen oder sogar der gesamten Bevölkerung bestimmte, unverbrüchliche Rechte unabhängig vom Stand des jeweiligen Individuums zuschreiben und etwa körperliche Unversehrtheit garantieren, aber diese sind eine absolute Ausnahme, eher in kleinerer Dimension und nicht in der Spielwelt von Land ohne Segel zu finden.

Nichtsdestotrotz sind die Vergessenen Reiche kein rechtsfreier Raum. Die meisten Staaten verfügen über eine eigene Gesetzgebung und Gesetze werden auch durchgesetzt. Dabei wirken die Gesetze als ordnungsstiftendes Element, das nicht zwangsläufig auf Gerechtigkeit und Gleichheit ausgelegt ist, sondern Erhalt des Status quo und damit den Machterhalt der herrschenden Gruppen, Klassen und Personen. Wie willkürlich die Gesetze dabei sind und durchgesetzt werden, hängt wiederum von den jeweiligen Gegebenheiten bzw. der Herrschafts- und Regierungsform ab. Eine Gesellschaft, in der die Kirche Tyrs vertreten ist, Akzeptanz findet und Einfluss hat, wird in der Tendenz eher auf Gerechtigkeit ausgelegte Gesetze aufweisen.

Allerdings herrscht in den Vergessenen Reichen eine weitgehende Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Berufe können prinzipiell von beiden Geschlechtern ergriffen werden. Eine Ausnahme bilden bspw. matriarchalische Gesellschaften wie jene der Drow, in denen Frauen klar bevorzugt werden.

Ehe, Partnerschaft und Sexualität

Wer in eine Bauerfamilie geboren wird, wird meist sein eigenes Leben als Bauer zubringen und auch einen Partner desselben Standes heiraten. Dabei bestimmt nicht zwangsläufig romantische Liebe, ob zwei Personen ein eheliches Verhältnis eingehen, sondern wirtschaftliche und machtpolitische Erwägungen von familiärer Seite spielen eine Rolle. Ein armer Bauer wird selten die Tochter eines reichen Bauern heiraten, eine Prinzessin wird keinen Angehörigen eines niederen Adelsstandes heiraten. Auch weil sich Besitz und Titel häufig aus Vererbung bestimmen, ist eine offen ausgelebte gleichgeschlechtliche Liebe, die Kinderlosigkeit zur Folge hat, die Ausnahme in den Vergessenen Reichen. Dabei existieren in den seltensten Fällen konkrete Gesetze, die gleichgeschlechtliche Liebe unterbinden würden. Wo jene jedoch auf Dauerhaftigkeit angelegt ist, kann es aufgrund der genannten Erwägungen zu familiären und gesellschaftlichen Problemen kommen. Eine Ausnahme können hier bestimmte Völker oder Gesellschaften bilden, bei denen Besitz und Titel eine untergeordnete Rolle spielen, etwa Elfenvölker, wobei das kein Ausschließlichkeitskriterium ist. Auch elfische Adelsfamilien können darauf erpicht sein, dass ihr Haus fortbesteht und überdauert. Allerdings wird das durch die elfische Langlebigkeit, die hohe Zahl an Angehörigen eines Hauses und eine gewisse Durchlässigkeit bei der Zugehörigkeit zu einem Haus relativiert.

Staatsformen

Faerûn besteht nicht ausschließlich aus Territorialstaaten mit klaren Grenzen. Häufig wird von Regionen gesprochen, die in gewissem Umfang durch geografische oder kulturgeschichtliche Merkmale miteinander verbunden sind, die aber über keine einheitliche Staatsform verfügen. Häufig finden sich in diesen Gegenden Stadtstaaten, in denen eigene Herrschaftsformen existieren, die mannigfaltig in ihrer Ausprägung sind. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch Regionen mit hoher territorialer Integrität und klar abgesteckten Grenzen, die klar als Staaten mit einer spezifischen Regierung(sform) zu bezeichnen sind. Unabhängig davon, ob es sich um Stadtstaaten oder Territorialstaaten handeln, können folgende Regierungsformen auftreten, die nicht immer und überall als trennscharf zu verstehen sind.

Plutokratie: Die Macht liegt in den Händen der Besitzenden, besonders der Reichen bzw. des Geldadels. Dabei ist es unwesentlich, ob es sich tatsächlich um Adelsfamilien handelt, die über Besitz verfügen oder wohlhabende Handelsfamilien. Häufig sind es Konzile, die die Regierung bilden. (Sembia, diverse Stadtstaaten an der Schwertküste)

Magokratie: Die Macht liegt in den Händen von Zauberern, wobei Machtfülle und Machtwillen bestimmen, wie weit ein Zauberer in den Hierarchien aufsteigen kann. Oft ist es ein Rat von Zauberern, der die Geschicke des Landes lenkt, wobei auch von magokratischen Oligarchien gesprochen wird (Halruaa, Thay).

Monarchie: Eine Fürsten- oder Königsfamilie übt die Regentschaft aus. In häufigen Fällen übt ein Rat oder eine andere Institution die Regierungsgeschäfte aus. Dann ist die Rede von konstitutionellen Monarchien. Gestützt wird die Monarchie durch ein System, das auf eingesessenem Adel und Nobilitierungen, also Erhebungen in den Adelstand basiert. (Cormyr, Tethyr, Impiltur)

Aristokratie: In Abgrenzung zur Monarchie wäre hierbei von aristokratischen Oligarchien zu sprechen, in denen ein Konzil oder andersartiges Gremium von mächtigen Adligen die Herrschaft über ein Territorium ausübt.

Theokratie: Der Klerus, meist einer bestimmten Kirche, verfügt über die uneingeschränkte Herrschaftsgewalt in einem Staatsgebiet. Der Anführer einer Kirche in der Region ist damit meist der oberste Herrscher des Landes. (Zentilfeste, Mulhorand)

Autokratien/Diktaturen: An der Spitze des Staates steht in erster Linie eine Person, die die Alleinherrschaft über ein Land vererbt bekommen oder errungen hat. Auch Militärdiktaturen fallen darunter, bei denen Staatsgewalt wird von der Armee getragen. Das Militär bzw. die Person, die über es gebietet, übt die uneingeschränkte Herrschaft über das Land aus. (Mulmaster, Fernberg, manche Stadtstaaten in Schachenta)

Kleptokratie: Das Land wird von einer korrupten Oberschicht geleitet, die ihre Macht durch Intrigen und persönliche Bereicherung erlangt hat. (Calaunt)

Demokratien/Republiken: Es handelt sich um Systeme, in denen das Volk als oberster Souverän auftritt und die Regierungen durch regelmäßige Wahlen aus der Mitte des Volkes bestimmt wird. Ein Beispiel für eine basisdemokratische Gesellschaft ist Federtal, wo Entscheidungen gemeinschaftlich getroffen werden. Auch andere Talländer verfügen über republikanische Staatsformen. Turmish gilt de jure als Republik mit einem Wahlrecht. In Schattental werden einige demokratische Ideale vertreten, ohne dass es sich dabei um eine wirkliche Demokratie handelt.

Anarchie: Es gibt keine Regierung oder klare Herrschaftsstruktur, die Gesetze, so sie existieren, durchsetzen könnte. Verschiedene Machtgruppen und Kriegsfürsten streiten um die Vorherrschaft.

Weitere Regierungsformen: über die genannten Regierungsformen hinaus gibt es weniger verbreitete politische Systeme. Stammesgesellschaften, denen Schamanen vorstehen etwa. In anderen Staaten unterscheidet sich die faktische von der rechtlichen Staatsform.

Verhalten von Charakteren

Jede Person, die sich im Kontext der Vergessenen Reiche bewegt, das heißt, jeder Charakter, der in ihnen lebt, sieht sich von Geburt an eingebettet in die jeweiligen Umstände. Er kann, in dem Sinn, nicht aus seiner Haut. Konzepte der realen Welt, wie etwa eine freiheitlich-demokratische Grundordnung, die Ächtung von Diskriminierung, die Gleichberechtigung der Menschen sind in dieser Form nicht in den Vergessenen Reichen vertreten, was bedeutet, dass ein Charakter, der in den Vergessenen Reichen aufgewachsen ist und lebt, keine Kenntnis um diese Konzepte hat. Das heißt nicht, dass Charaktere keine moralischen Empfindungen hegen oder eigene Ansichten haben können. Jene leiten sich aus der Erziehung ab, seiner Religion und eigenen Erfahrungen, die der Charakter im Laufe seines Lebens gemacht hat. Es gibt also kein allgemeingültiges Konzept des Umweltschutzes, wohl aber Denkweisen, die auf den Erhalt der Natur ausgelegt ist. Ökologische Nachhaltigkeit oder Ressourcenschonung als idealistische Bestrebungen werden aber in den Städten der Reiche nicht existieren. Soziale Wohlfahrt gibt es nur in sehr geringem Umfang, hauptsächlich getragen von religiösen Gemeinschaften wie der Kirche Ilmaters. Einen grundsätzlichen, institutionalisierten Gedanken, die Armut zu bekämpfen oder abzuschaffen, gibt es in den Reichen nicht.

Verhalten von Nichtspielercharakteren

Ebenso wie die Charaktere, die auf LoS gespielt werden, sind auch Nichtspielercharaktere in ihrer Persönlichkeitsbildung ihrer jeweiligen Herkunft und Geschichte unterworfen. Das bedeutet, dass auch Nichtspielercharaktere Haltungen einnehmen und im jeweiligen Kontext Urteile fällen, die der Vorstellung von Spielercharakteren zuwiderlaufen können. Entsprechend werden sie auf übermäßig liberale Sichtweisen und Ideen reagieren. Freiheitliche Ideale werden sie im Kontext mit dem eigenen gelebten und gelernten Sicherheitsempfinden innerhalb einer Ständegesellschaft betrachten und ablehnen, wenn sie jenes dadurch gefährdet sehen. Das bedeutet, dass Charakteren mit sehr progressiven Sichtweisen, Ablehnung erfahren können, weil sie als Spinner oder Gefährder betrachtet werden.