Cyrus Hohenthal

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Cyrus Hohenthal
Cyrus Hohenthal.png
Rasse Aasimar
Geschlecht männlich
Alter 26
Schutzgott Sune
Gesinnung Neutral Gut
Wohnort Lisfar
Berufung Heiler in der Heilerstube
Handwerk Heilkunst
Organisation Orden des scharlachroten Phönix
Spieler Janina Eldavagt
Zustand verstorben am 03.12.1373


Erscheinung[Bearbeiten]

Seine Gesichtszüge sind ebenmäßig und fein geschnitten. Der Blick wirkt neugierig und aufmerksam. Seine goldgelben schimmernden Augen und das hellblond glänzende Haar, weisen für Wissende auf sein Aasimar-Erbe hin. Seine Stimme wirkt sehr melodisch und einfühlsam und sein äußeres Erscheinungsbild ist sehr gepflegt, der Bart bis auf ein Minimum getrimmt. Er trägt um den Hals ein Symbol seiner Göttin Sune.

Persönlichkeit und Eigenarten[Bearbeiten]

Durch seine gute Erziehung die er dank seiner reichen Adoptivmutter erhalten hat, ist er sehr höflich und zuvorkommend. Er kennt sich mit der guten Etikette, den Gepflogenheiten und mit Stil aus. Er interessiert sich für die schönen Künste in all ihren Formen. Sei es Malerei, Architektur, Musik oder Poesie, er ist für alles zu begeistern. Er hat einen Drang dazu das Gute und Schöne in allem zu sehen und versucht die Welt nach diesen Vorlieben mit seinem Einfluss zu formen. Dadurch das er bereits in jungen Jahren auf sein Äußeres und seine innere Schönheit achten musste, ist sein ständiger Begleiter ein goldener Spiegel mit floralen Mustern und Rosenblüten verziert, welchen er von seiner Adoptivmutter als Geburtstagsgeschenk erhalten hat. Er ist kontaktfreudig und geht besonders auf diejenigen ein, welche sich im Abseits befinden.

Biografie[Bearbeiten]

Er wurde im Hafenviertel von Tiefwasser 1347 in eine ärmliche Familie geboren. Da er anders als die meisten Kinder von seiner äußerlichen Erscheinung war, wurde er immer wieder verlacht, verachtet und ausgegrenzt. Seine Eltern waren bei seinem Anblick ebenfalls nicht erfreut. Sein Vater verstieß seine Mutter, da er dachte das jene mit dem Teufel fremdgegangen sei, da er so gar nicht nach ihm aussah. Seine Mutter wiederum machte ihn für ihr Elend verantwortlich, zog ihn widerwillig groß. Es gab kaum einen Tag wo er nicht mit leerem Magen auf einer Strohschütte schlafen musste. Er musste seine Mutter zudem bei der Arbeit unterstützen, welche Angestellte bei einer kleinen Fischerei war, weshalb er schon in jungen Jahren starke körperliche Arbeit leisten musste, indem er schwere Kisten mit Fisch schleppte. Viele Jahre vergingen so. Er fühlte sich aufgrund dessen ungeliebt und ungeachtet. Aber sein starker Wille zu leben, ließ ihn über das hinwegsehen. Und er war nicht immer alleine. Es gab auch andere welche ausgegrenzt wurden wie auch eine Halb-Elfe mit welcher er sich angefreundet hatte, nachdem er sie vor anderen geschützt hatte, welche versucht hatten ihre silbrigen Haare abzuschneiden. Ein Halb-Ork der ihn davor geschützt hatte von einer Gruppe Kindern ins Wasser geschubst zu werden. Sie retteten zusammen einen menschlichen Jungen welcher blind geboren wurde und von den anderen Kindern gequält wurde. Seiner Mutter waren seine Freundschaften ein Dorn im Auge, da sie dadurch immer wieder von den Eltern der anderen Kinder welche in die Flucht geschlagen wurden stark angegangen und beschimpft wurde.

Der Konflikt erreichte seinen Höhepunkt, als die Kinder die Halb-Elfe entführten und in ein Lagerhaus verschleppten. Sie erhielten alle eine Nachricht das Lagerhaus aufzusuchen, wenn sie diejenige lebend wiedersehen wollen. Als sie das Lagerhaus betraten, wurden sie dort eingeschlossen. Sie fanden ihre Freundin zerbrochen und weinend gefesselt und mit abgeschnittenen Haaren dort wieder. Noch ehe sie es sich versahen, brannte das Lagerhaus von allen Seiten. Sie versuchten zu entkommen, doch jeder Ausgang war verschlossen. Sie entdeckten eine geheime Falltür unter dem Heu durch Zufall und verschwanden im geheimen Keller der Scheune und verschanzten sich da. In dieser schicksalhaften Nacht, brannte die Scheune lichterloh und das Feuer ging auch auf andere Häuser über und schloss die Bewohner in den Flammen ein. Alle Hilfe kam zu spät, als eifrig Wassereimer für Löscharbeiten von der Bevölkerung geschleppt wurden.

Viele Familien starben, so wie auch seine Mutter, welche später unter Trümmern begraben lag. Um seine Freunde vor dem Rauch zu retten entdeckte er aus einer Emotion der Verzweiflung heraus seine magischen Fähigkeiten und verschaffte ihnen Linderung durch heilende Kräfte. Dadurch schafften er und seine Freunde es glimpflich mit einer leichten Rauchvergiftung heraus, als man sie im Keller entdeckte. Er war geschockt darüber zu was Hass führen konnte und war zu tiefst traurig und wütend seine Mutter verloren zu haben, auch wenn sie ihn nie wirklich als ihr Kind akzeptiert hatte. Doch seine heilenden Kräfte konnten den leblosen Körper nicht erwecken, weshalb er in Tränen ausbrach und die Götter beschwor ihm zu helfen. Diese tiefgreifende Erfahrung machte ihn besonders verschlossen und vorsichtig gegenüber anderen Menschen. Er entwickelte zudem eine Phobie vor Feuer.

Da sein Vater ihn verstoßen hatte und er sonst keine Verwandten gehabt hat, wurde er zu einem Waisenhaus wie nun viele andere elternlose Kinder gebracht. Es war ein besonders dreckiger heruntergekommener Ort mit einer ignoranten Heimleiterin, welche Kinder zu hassen schien. Und wieder war er den Kindern mit seiner Andersartigkeit ausgesetzt. Er durfte das Waisenhaus nicht verlassen und hatte so keine Möglichkeit mehr seine einstigen Freunde zu sehen und war erneut alleine auf sich gestellt. Sein einziger Lichtblick war, wenn das Waisenheim Besuch erhielt. Ein Heiler von gutem Ansehen kümmerte sich ehrenamtlich um die Gesundheit der Kinder und wenn er mit ihm alleine war trösteten ihn seine Worte. Er zeigte sich sehr aufmerksam und lerneifrig etwas von ihm über die Heilkunst zu erfahren und ob es auch möglich sei, Tote damit wiederzubeleben. Schließlich fasste er durch neue Hoffnung die in ihm durch den Heiler geschürt wurden, den Entschluss für sich selbst ein mächtiger Heiler zu werden, welcher anderen mit seinen Kräften helfen konnte. Er fasste vertrauen zu dem Heiler und erzählte ihm von seinen eigenen Kräften, welche er seit kurzem erst entdeckte.

Es hatte sich wohl herum gesprochen das sich ein besonderes Kind mit heilenden Kräften im Waisenhaus befand. Alle Kinder wurden an dem Tag besonders gewaschen und sauber gekleidet als hoher Besuch von Hohepriesterin Angeline Hohenthal aus dem „Tempel der Schönheit“ sich ankündigte. Es hieß das sie selbst keiner Kinder bekommen konnte. Sie begutachtete ein jedes Kind. Ihr Anblick brachte ihn zum Erstaunen, er hatte nie zuvor eine so wunderschöne Frau gesehen, dessen Kleider Ihre Schönheit zudem unterstrichen. Er war auch ihr sofort ins Auge gefallen, da von ihm eine besondere Ausstrahlung und Schönheit ausging. Sie unterhielt sich mit ihm und den Kindern und kam fortan öfter zu Besuch. Plötzlich änderte sich das Verhalten der Heimleiterin und sie behandelte ihn besonders gut. Sie war sehr bewegt von seinem Schicksal und bedrückt über seine Einsamkeit und die Verachtung der anderen Kinder, durch seine nicht menschliche Erscheinung und erzählte ihm von seinem göttlichen Erbe, was seine Augen derart erstrahlen und sein Haar so glänzen ließ.

Eines Tages entschloss sich Angeline Hohenthal ihn als ihren Sohn zu adoptieren und spendete eine große Summe an das Waisenhaus. Anfangs war er verhalten, distanziert und misstrauisch und konnte sein Glück nicht fassen. Er betrat fortan eine ihm völlig fremde Welt, als er ein Anwesen im reichsten Viertel Tiefwassers - dem Seeviertel - sein neues Zuhause nennen durfte. Neben Ihrer Arbeit als Hohepriesterin im Tempel Sunes, war sie Heiratsvermittlerin im Kreis des Hochadels und war sehr erfolgreich dabei. Sie gab ihm sehr kostbare Kleidung und er hatte sein eigenes Kammermädchen was sich um ihn und sein Wohl kümmerte. Doch anstelle sich bedienen und helfen zu lassen, wollte er selbst mithelfen und unterstütze sie bei ihren Arbeiten.

Seine Adoptivmutter schenkte ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit und ließ ihn von den besten Lehrern unterrichten, um seine innere Schönheit und seinen Geist auszubilden. Dadurch lernte er das Lesen und Schreiben, das Rechnen, die Geschichte und wurde in Höflichkeit und Manieren unterrichtet aber auch in den Künsten und Poesie. Er lernte die Schönheit zu lieben. Seine eigene als auch jene die ihn umgab. Das erste Mal in seinem Leben konnte er wirklich glücklich sein und seine Verschlossenheit verschwand durch die Liebe und das Ansehen was ihm jetzt durch die neuen Umstände zuteilwurde. Er blühte regelrecht auf, was ihn selbstsicher werden ließ aber auch ein wenig eitel. Seine Vergangenheit war tief zum Selbstschutz in seinem Gedächtnis begraben.

Seine Vergangenheit holte ihn jedoch schneller als erwartet ein, als er außerhalb seines gewohnten Viertels auch die elendigen Viertel aufsuchte um Heilung und Mut zu spenden, wobei er auf seine einstigen Freunde traf welche er damals zurück lassen musste. Jene brachten ihn auf den Boden der Tatsachen zurück. Er half Ihnen und verdiente sich das Vertrauen zurück. Mit den wiedergefundenen Freunden wuchs in ihm der Wunsch, auch anderen Benachteiligten zu helfen ihre innere Schönheit zu finden. Denn was er nun sicher zu wissen schien, das fehlende Bildung als auch der falsche Einfluss die Frucht von Hass werden konnte.

Aufgrund seiner göttlichen Kräfte welche ihm Sune geschenkt hatte, erhielt er eine besondere Ausbildung im Tempel der Schönheit. Er schloss viele neue Freundschaften und knüpfte wichtige Beziehungen um seine Adoptivmutter zu unterstützen, welcher er sehr dankbar war. Während er zu einem jungen Mann heran wuchs lebte er ganz im Sinne Sunes Dogmas und setzte seine Fähigkeiten ein um die Welt zu einem schöneren Ort zu machen wo er nur konnte. Er half den Verletzten und Kranken und sprach jenen Mut zu welche andersartig waren oder ausgegrenzt wurden wie er selbst einst. Er gründete zusammen mit seinen Freunden die Vereinigung „Schönheit steckt in allem“, welche Menschen in Not half. Eine Organisation welche von Spenden lebte. Er selbst reiste daher auch viel umher als auch die restlichen Mitglieder.

Auf diese Weise bereiste er die gesamte Schwertküste und von dort gelangte er nach Comyr, Sembia und schließlich Cormanthor. Unterwegs erlebte er viele Abenteuer und baute seine Fähigkeiten weiter aus. Schließlich gelangte er nach Lisfar um das Wort als auch die Schönheit zu verbreiten.


Bekanntschaften[Bearbeiten]

Yanaelle Mailis - Seelengefährtin, "Mein Licht", erwählte Heilerin Lathanders

Holly - Beste Freundin und Sängerin

Jorn Flammenbart - Bester Kumpel und Drachenjäger

Sheyk Fahed Farooq - Freund und erwählter Tempus, Anführer Hunderter

Lydia Avordi - Freundin, Gerichtsdienerin Tyrs

Emilia Estheim - Freundin und bezaubernde Bäckerin

Freija - Freundin, leidenschaftliche Hedonistin

Myiallissa - Freundin, temperamentvolle Schamanin

Anadarn - Freund, Gardist bei der Wache

Sarah Morgentau - faszinierende Stadträtin und Apothekerin

Richard Dämmerstein - Schmied, guter Anführer

Tjark - ehrenvoller Paladin des Torm vom Orden des goldenen Löwen

Leyana Auvri'rahel - beeindruckende Taktikerin

Nathaniel Lichtenberg - Priester Tyrs und Gardist

Silja Winterstern - entzückende Angestellte der Stadt

Luntharil Ranuve - magischer Sonnenelf

Marek Corvyn - charmanter Tiefling

Harmony Lilyflip - bezaubernde Herzwächterin

Ruawyn - charismatischer Milil-Priester

Collin Winterregen - introvertierter junger Mann

Jari Virtanen - Ein Krieger aus dem Norden

Vania Mäusefuß - schüchterne Halblingdame mit bedrohlichem Mastiff

Liliana Graustein - Lili mag keine Menschenmassen

Sean-Jannik von Kaltenberg - Ratsmitglied und Schatzmeister

Heval - humorvoller Heval der Wanderer

Luisa Adelmar - introvertierte Magierin

Fera'nadar'lynn - Hühnerhüterin

Tramahstas Auvrea'elrvis - lyrisches Wunder

Serani Arenthar - flüchtig

Nica Schwarzdorn - kurzzeitig

Krastor Malavhan - Händler

Étienne Mercier - charmant

Lobelia - wandernde Halbling-Ritterin

Thomas Hammerschlag - muskulöser Holzfäller und Emilias Freund

Easifa Mahanim - fremdartige Schönheit

Loreena von Vaylan - geheimnisvoll

Perorry Feiberrel: - verwirrter Halbling, zu früh gestorben

Bulrek - bedrohliche Erscheinung, wortkarg

Tatsachen und Gemunkel[Bearbeiten]

Man erzählt sich das er in der Heilerstube als Heiler gearbeitet hat.

Es gibt das Gerücht, dass er das Badehaus im Oberviertel Lisfars kaufen und umbauen wollte.

Er wurde seit dem Fest am kleinen See am 03. Nachtal "der Niedergang" (Dezember) 1373 nie mehr lebendig gesehen.

Straßenstimmen[Bearbeiten]

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