Der Fluss "Lis"

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1 Monat 2 Wochen her #5642 von JPBaxxter
Der Fluss "Lis" wurde erstellt von JPBaxxter
Samira hatte ihre Schaluppe soweit fertig bekommen. Sie war berei in See zu stechen. In See? Nein... vielmehr ging es ihr um den Lis. Einen so wichtigen Fluss, der die zwei großen Seen verband, konnte sie nicht ignorieren. Die Schaluppe war perfekt für Erkundungsfahrten und Samira in der Seefahrt äußerst erfahren. Sie wollte den Lis kennenlernen. Seinen Verlauf, seine Tücken, aber auch seine Bewohner.

Der erste Schritt fand dazu an Land statt. Sie befragte Händler, Reisende und Fischer, die auf dem Lis unterwegs waren.

Wie lange dauerte es den gesamten Fluss zu durchfahren? Gab es Piraten? Wo versteckt sich diese? Welche Tücken und Schwierigkeiten gab es? Gab es zuverlässige Lotsen oder Kapitäne, die den Fluss sicher und mit Erfolgsgarantie befuhren?

Geduldig machte sie sich Notizen von alle dem, was sie in Erfahrung bringen konnte.

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1 Monat 1 Woche her - 1 Monat 1 Woche her #5666 von Garalor
Garalor antwortete auf Der Fluss "Lis"
Da dieser Fluss die beiden Seen verband, war der Salzgehalt entsprechend hoch, wie auch durch durch das schlammige Wasser eine Entsprechende Fauna und Flora in und um den Lis herum vorzufinden war. Hechte zum Beispiel konnte man an den Flussmündungen ausmachen.

Da Samiras Schaluppe Ideale Bedingungen mit sich brachte - sofern man nicht an Rudern und /oder Stangen sparte, um den Fluss gen Norden zu befahren, (wie Sie von den Einheimischen erfahren konnte) - dürfte ihren Erkundungsfahrten wohl nichts im Wege stehen.

Recht schnell würde Ihr dabei aber bewusst werden, dass Sie sich vor den Sandbänken des Flusses in Acht nehmen musste!
Keine Fahrt war mit einer anderen auf dem Lis zu vergleichen, man musste ihn zu lesen wissen und bei jeder Fahrt neue Entscheidungen treffen, dementsprechend schnell ging es auch meist auf dem Lis voran - was meist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4 Knoten Flussabwärts bedeutete und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 2,5 Knoten Flussaufwärts.

Was Sie über Piraten noch in Erfahrung bringen konnte war, dass jene meist mit leichten Booten unterwegs waren, die man auch ein Stück über Land transportieren/tragen konnte und diese Gestalten zumeist so plötzlich an den Ufern oder auf dem Wasser auftauchen konnten wie sie wieder von Dort auch ins Landesinnere verschwinden konnten wo diese zu kampieren pflegten.

( primär: Natur/Wildnis-SL ~ IG-Support nach Absprache bzw. auf Anfrage )

Meine Chars:
* Freija - das "Schmuckstück" von nebenan
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Letzte Änderung: 1 Monat 1 Woche her von Garalor.

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3 Tage 20 Stunden her #5753 von JPBaxxter
JPBaxxter antwortete auf Der Fluss "Lis"
Den Lis befahrbar machen... es war ein großes Projekt, das sie versuchte durchzuführen und es dämmerte ihr langsam, dass sie es nicht alleine schaffte.

Man hatte immer versucht dem Fluss eine künstliche Struktur aufzudrücken, und war jedesmal daran gescheitert, weil der Fluss sich nicht an die Struktur halten wollte. Ihr Stategie war nun kostspieliger, aber dafür deutlich flexibler.

Samira hatte von Aren und Lyn gewisse finanzielle Spielräume bekommen, sodass sie weitere kleinere Boote anheuerte und auch örtliche Fischer bezahlte. Sie begann den Fluss in Abschnitte einzuteilen. Jedes der kleinen Boot sollte sich um einen Abschnitt kümmern. Sie wollte die Tiefe und Breite wissen und über die Stellen informiert werden, an denen Sandbänke mit hoher Wahrscheinlichkeit häufig auftraten oder wo der Flusslauf und die Fahrrinne häufig wechselten.

Sie wollte am Ende auf drei verschiedene Zonen hinaus.
Zone eins: Frei und ohne Probleme befahrbar
Zone zwei: Mit Lotsenschiffen aufgrund von Sandbänken oder einem sich ändernden Flussverlauf sicher befahrbar
Zone drei: Nicht sicher befahrbar (Dies war vor allem bei starken Regenfällen oder längerer Trockenheit der Fall)

Sie rechnete sich die Länge des Flusses und die mögliche Geschwindigkeit der Schiffe durch. Es war klar, dass man vorsichtig und nicht in der Nacht oder Dämmerung fahren durfte. Sie hatte den Fluss bis jetzt dreimal befahren, dass war genug um die Zonen zu erahnen, aber sicher war sie sich eben noch nicht, weshalb die vielen Messungen und Erfahrungen der Fischer notwendig waren. Dennoch rechnete sie mit den vermuteten Zonen und baute zeitlich einen gewissen Puffer ein.

Schiffe, das heißt Koggen speziell für Flüsse gebaut, würden mit einem klugen Lotsensystem und kleinen Posten für Nachtpausen drei Tage Flussabwärts brauchen und fünf Tage Flussaufwärts. Und diese Erkenntnis brachte ihr ein Lächeln ein, denn das war lohnend!

Natürlichg musste diese Struktur erst aufgebaut werden, es brauchte Lotsenboote und Lootsen, es brauchte die kleinen Posten und nicht zuletzt Koggen oder Lastkähne, aber... das alles war mit Geld möglich und sogar verhältnismäßig zügig zu realisieren.

Das einzige wirkliche Aber in der Kette waren die dritten Zonen. Die kette der Waren, würde immer wieder im Jahr zum Erliegen kommen. Natürlich könnte man zwei Posten errichten, die eine dritte Zone einschließen, und Waren auf dem Landweg von einem Posten zum nächsten bringen und dort wieder verladen. Doch würde dieser Prozess mindestens einen Zehntag dauern. Bis dahin wäre ein dritte Zone vielleicht sogar wieder passierbar. Vielleicht musste man man mit dieser Gefahr einfach leben. Es würde drei oder vier mal im Jahr die Situation geben, dass die Waren für einen gewissen Zeitraum ins Stocken kamen. Vielleicht könnte man diese Ereignisse durch Regen oder Trockenheit bedingt aber sogar beinahe vorhersagen können. Nicht auf den Tag genau, aber auf einen Moinat im Jahr eingrenzen und die Schiffe pausieren und in der Werft warten lassen. Dennoch blieb dieses Aber und ließ sich nicht schön reden.

Zu guter letzt bereiteten ihr die Flusspiraten Kopfzerbrechen. Sollte man Posten errichten, wo Mannschaft und Schiffe über nacht blieben, dann mussten diese bewacht sein, was erneut kostspielig war. Gleichwohl war sie gewillt mit den Piraten in Verhandlungen zu treten. Jene mussten dafür lediglich aufgespürt werden und sie brauchte eine Grundlage. Sie musste etwas anbieten können... sicher, manche konnte sie vielleicht als Mannschaft oder Lotsen verpflichten, andere die Posten zu bewachen, aber jene, die sich das Piratenleben freiwillig aussuchten blieben ein Problem.

Am Ende zog sie unter diese Rechnung einen langen Strich.

Es gab Kosten:
Schiffe und Mannschaften, Lotsen, Posten und Wachen, Ausfälle während der dritten Zonen, Ausfälle durch Piraten, die bei kleinsten Fehlern leichtes Spiel hätten. Die Koggen hätten zudem nicht die üblichen 90 Tonnen laden dürfen, sondern zur Sicherheit vielleicht nur 50 oder 60 Tonnen, Zölle in Lisfar, um die allerdinsg erst noch verhandelt werden musste.

Es gab Einnahmen:
Bei fünf Koggen, insgesamt 200 bis 300 Tonnen Waren, gewisse Zölle, die eingenommen werden können, wenn jemand diese Infrastruktur nutzen möchte (Muss erst noch verhandelt werden)

Es war am Ende enttäuschend, denn sie kam bei Null raus.

Wollte man dieses Projekt so aufziehen, würde es sich gerade so rentieren, ohne einen Gewinn aber mit vielen Risiken.

Was sie am Ende lächeln ließ, war dann die Erkenntnis, dass jedoch jedes weitere Schiff, dass man bereit stellen könnte, einen Gewinn darstellen würde. Das größere Probelm war, dass sie derzeit nicht einmal eines hatten.

Schlussendlich faltete sie alle ihre Notizen und Aufzeichnungen dazu und ließ sie mit ihrem Siegel an Aren übergeben. Vielleicht hatte er noch Ideen oder Hilfen, die sie übersehen hatte. Weitere Briefe wurden geschrieben. Unabhängig von Anmerkungen und weitere Ideen begann sie das Projekt. Abschnitte wurden Eingeteilt und Fischer und Helfer angeheuert. Die grobe Vermessung des Flusses zum herausfinden der Zonen begann.

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