Eine Unheilige Allianz

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4 Wochen 21 Stunden her #5567 von dying_despot
"SuH, Qo', HIja', jawwI'.
loDHommey, Qovpatlh, Qo'noS targhmey!
yItlhap!
jIvuvlIj yIchaw'!
jIyInqang 'e' vIchaw'!
'ach yIjaHbe' neH
qechvam rurbogh ghopDaj yISIQ.

tIghvam vIsovbe'!
jIvIt vIghajbe'!
muSHa'ghach Quj vIleghpu'!
jIvoqtaH 'e' vIyajchoH."

(O Dunkler, den die Götter fürchten!
O Finsternis, deren Befreiung die Leere bringt!
Nimm dieses Opfer!
Ich beschwöre deine Macht und rufe die Entropie!
Einmal mehr will ich dir dienen!
Verderben über jene bringen,
die meiner unheiligen Mission entgegentreten!

Ich beschwöre den Hass über dieses Land!
Ich beschwöre das Elend über dieses Land!
Ich beschwöre den Verlust über dieses Land!
Ich beschwöre die Monstren über dieses Land!)




Es war ein Fluch... zweifelsohne. Ob die abstruse Entität, Macht, Gottheit, die er anrief, dem Gewicht verliehen würde, war fraglich.

In jedem Fall aber würde Ofomo seinen Teil leisten und selbst zum Teil des Fluchs werden, den er über das Land bringen würde.

Hatte er bisher noch seinen Beitrag geleistet und konkurrierende Ganoven weggeschnetzelt und Monster niedergestreckt, würde er nun zu einer moderateren Methode übergehen. Traf er auf Räuber würde er das Gespräch mit ihnen suchen. Würde man ihm frech kommen oder dreist, würde er natürlich dennoch Exempel statuieren, aber wo er es konnte, würde er das Töten vermeiden. Stattdessen würde er mit solchen oder ähnlichen (weniger Pathos-getriebenen Worten) zur Einheit aufrufen:

„Was müsst ihr erdulden? Lisfar… jemand ging vor 15 Jahren an das Ufer des Lis und baute ein paar Häuser und sagte: dies ist nun Lisfar. Es wurden Mauern gebaut, Gesetze erlassen… doch wer wurde gefragt? Haben sie dich gefragt … oder dich? Und nun… gehen sie hinaus aus der Stadt und sagen: wo ich bin, ist das Gesetz! Hebst du deine Hand gegen mich, so hebst du die Hand gegen Lisfar! Kann nicht jeder verderbte Charakter, jeder Knilch daherkommen, sich aufführen wie er will und davonkommen? Damit drohen, dass er unter dem Schutze Lisfars steht und schalten und walten wie er will? Und erhebt ihr Widerspruch, verteidigt euch, sagt, dass auch IHR frei seid, so zücken sie die Klingen?

Wie viele eurer Kameraden sind gestorben? Wie viele selbsternannte Helden kamen und fällten ihren Richtspruch unter der Ägide dessen, was sie für gut und rechtens befinden? Kennen sie denn Güte, kennen sie Gnade? Gunst? Wir alle hier schlagen uns durch die Wildnis, überleben und tun das unsere dafür. Ist das immer edel? Nein! Aber wir sind gezwungen, genötigt, da wo man uns keinen Platz gibt, keinen Raum, weil sie nur noch Raum für ihre Ansichten, für ihre Lebensweise lassen!

Sie wollen uns ersticken! Für sie seid ihr nur Abschaum! Dreck, ein Ärgernis! Doch das endet nun!

Der Krieg nahet! Der Krieg! Er ist hier… die Dämonen wandeln, die Orkhorden erheben sich! Sucht nicht den Zwist mit jenen… weist ihnen den Weg! Den Weg zu den Gehöften, den Feldern der Bauern, den Weihern und den Brunnen! Lasst sie ihren Hass und ihr Gift versprühen! Sie interessieren sich nicht für das Zeug, was die Bauersleute hinter den Fachwerken horten! Lasst sie walten und nehmt, was sie übriglassen!

Lasst sie gewähren und greift euch jeden Händler, jeden Reisenden, der nach Lisfar kommt! Schlachtet sie nieder! Legt ihr Fleisch aus, um den Untoten eine Fährte in die Gefilde ins Umland Lisfars zu legen! Schlachtet das Wild und lasst seine Kadaver eine Spur sein, der die wandelnden Toten folgen können! Folgt ihnen nach und nehmt, was sie euch übriglassen! Nicht weil ihr grausam seid, sondern weil wir uns der Willkür Lisfars und seiner „Gesetze“ erwehren müssen!

Für jeden toten Bauern, für jede tote Magd, für jedes tote Kind, egal durch welche Hand es stirbt, erhaltet ihr 500 Goldmünzen! Ihr müsst sie nicht selbst richten. Bringt einfach ihre Kadaver an den Fluss! Wir werden sie hinabtreiben lassen in den Hafen der Stadt, sie an die Kiele ihrer Handelsschaluppen spülen lassen, die Güter des Luxus in die Stadt verschiffen! Dahin, wo die Dekadenz wohnt, wo sie fressen und genießen, während wir um jede Mahlzeit kämpfen müssen!

Machen wir es ihnen nicht so leicht, uns auszutilgen! 500 Gold für jeden toten Lisfarer!

Wenn sie uns für vogelfrei erklären dürfen, haben wir DAS VERDAMMTE RECHT, das auch zu dürfen!“


Seine Kameraden, Tara und die anderen, so er ihrer habhaft würde, würde er gleichsam anweisen, sich zurückzuhalten und vorerst nicht mehr Monster zu jagen. Es sei denn, sie kamen dem Lager zu nahe. Jedes Monster, das sie leben ließen, war eines mehr, das den Lisfarern das Leben beschweren konnte. Bei Tara würde er vielleicht (etwas peinlich berührt) auch fragen, ob sie ein paar Münzen erübrigen kann.

Ofomo würde keinen Ork schlachten. Keinen Gnoll schlachten und keinen Goblin. Er würde keinen Dämonen niederringen, sondern – mithilfe von Magie – kommunizieren. Den besten Weg weisen. Hinweise geben, was er gehört hatte, wo er – Dank früheren Beobachtungen – wusste, wo regelmäßig Händler ihren Weg fanden.

Und wenn er es konnte, würde er Segnungen vergeben, schützende Zauber auf jede Kreatur legen, um sie zu stärken, gegen den Feind. Den vernunftbegabten Wesen würde er raten, sich mit Farbe eine Art Spirale auf die Kleidung oder ins Gesicht zu malen, so dass klar war, wer die Verbündeten sind, die es nicht anzugreifen galt, weil sie auf derselben Seite standen.

Sie hätten Tara nicht mitnehmen dürfen. Sie hätten einfach Tara nicht mitnehmen dürfen.

Wie viel Erfolg Ofomo mit seinen Versuchen hatte, war natürlich fraglich, aber er war sehr ambitioniert... und am Abend betete er….

"SuH, Qo', HIja', jawwI'.
loDHommey, Qovpatlh, Qo'noS targhmey ..."

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2 Wochen 3 Tage her - 2 Wochen 3 Tage her #5617 von Garalor
Die Reiche waren zwar gefährlich, doch mochte Ofomo nicht jeden Tag auf Monster oder wen stoßen, der ihn auflauern und dann ausrauben, oder umbringen wollte.

Wenn es dann so war, ließen sich aber einige - ungefähr ein Drittel auf Ihn und seine Worte ein - der Rest war entweder zu misstrauisch, dass sie diese Worte für einen Trick hielten, mit dem Ofomo sich retten wollte oder aber sie waren schlichtweg zu dumm um zu verstehen was er beabsichtige.

Von dem anderen Drittel erntete Er jedoch Zuspruch und konnte sich so einiger neuen "Verbündeten" sicher sein, von bis zu 20 Mann konnte man wohl sprechen die er so auf seine Seite ziehen konnte - Kopfgold hin oder her - auch wenn Sie ihn da beim Wort nahmen und die nächsten Tage auszogen um zu tun wie Ihnen versprochen.
Eventuell hatte er damit eine Lawine losgetreten - sofern die Kritische Masse erreicht worden wäre, dass selbst irgendwann die Misstrauischen oder selbst die dümmsten der Dummen auch noch nachziehen würden.

Welche Blüten das Ganze noch treiben würde und wie Viel Erfolg die Plünderer und Marodeure künftig haben würden, bei den Bauern und Reisenden und wie der Hafen letztlich aussehen würde, stand natürlich noch mal auf einem anderen Blatt.

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

( primär: Natur/Wildnis-SL ~ IG-Support nach Absprache bzw. auf Anfrage )

Meine Chars:
* Aun'afein - Qu'el'saruk
* Freija - das "Schmuckstück" von nebenan



Im Discord aka ST3GR0
Letzte Änderung: 2 Wochen 3 Tage her von Garalor.

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2 Wochen 3 Tage her #5622 von Zimtstern
Isalie hatte sich die vergangenen Monde nur selten im Lager blicken lassen. Jedoch war sie nie gänzlich verschwunden. Ihr Präsenz, war für die Magiebegabten förmlich spürbar, zudem brachte sie ihrer menschlichen Familie dann und wann die Reste ihrer Jagd oder die Habe ihrer Opfer. Vornehmlich jene Dinge, die nicht fressbar waren und mit welchen sie nichts anzufangen wusste. Fein säuberlich wurden jene dann in der Nähe des Lagers abgelegt, ehe sie wieder verschwand. Ob die Sachen nützlich waren oder nicht interessierte sie dabei nur wenig. Irgendwer wusste schon etwas damit anzufangen und wenn nicht konnten sie es ja entsorgen.

Für gewöhnlich wurden Ofomos Bitten von ihr eiskalt ignoriert oder sie handelte genau gegenteilig. Dieses Mal war die Sachlage für sie jedoch anders. Immerhin war Tara angegriffen worden. Dadurch bedingt ließ sie die Monster der Region fort an unangetastet. Auch wenn sie sich zwingen musste sie nicht zu reißen. Außer, sie versuchten das Lager anzugreifen, dann wurden sie auch weiterhin attackiert. Händler und Reisende, die wirklich so dumm waren, sich in die tiefen Wälder zu verirren wurden auch weiterhin von ihr gejagt und gerissen. Diesen Spaß ließ sie sich dann doch nicht nehmen.

Charaktere:

Chess - Mitbesitzerin der Zuflucht
Isalie Nachtschatten - Lagerwolf
Sarah Morgentau - Kräuterkundige Heilerin & Inhaberin der Morgentau Apotheke im Marktviertel

Spielleiter Zuständigkeit:

Marktviertel und Oberstadt

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2 Wochen 6 Stunden her #5627 von Wilbur
Da Leichen nicht immer an der Wasseroberfläche schwimmen, würden die Bemühungen nur eine begrenzte Sichtbarkeit mit sich bringen.
Waren die Leichen schon längere Zeit tot bevor sie in den Fluss geworfen wurden, war in der Regel die meiste Luft aus ihren Lungen entwichen und sie würden zum Flussgrund sinken. Nach einigen Tagen der Verwesung würden sich im Körper Gase bilden was sie wieder nach oben treiben würde, jedoch auch nur für eine begrenzte Zeit.
Wenn die Leichen von Tieren angefressen wurden oder stark verstümmelt waren führte das dazu dass die Gase mehr Öffnungen hatten aus denen sie entwichen konnten und die Leichen eher nach unten sanken, wenn sie nicht ohnehin am Rande des Flußes liegen blieben, denn der Lis war ein natürliches Gewässer und hatte seine Ecken und Kanten, viele Pflanzen befanden sich an seinem Grund und an seinen Seiten in denen sich die Leichen verheddernd konnten.

Der Lis selbst führte nicht direkt durch den Hafen sondern außerhalb der Stadtmauer an ihm vorbei ins Meer hinaus, die Strömung würde viele Leichen, die es durch den Fluss schafften, ins Meer hinaustreiben auch wenn einige wenige davon in den Hafen gespült würden.
Einige Leichen im Hafenbecken würden jedoch keine Panik im Hafen verursachen, Ermordete im Wasser zu entsorgen war genauso gewöhnlich wie Tote die von gekenterten Schiffen in den Hafen gespült wurden und so würde man lediglich die Miliz informieren und ihr alles weitere überlassen.

Lydia Avordi - Ordensmeisterin und Richterin

Spielleiterzuständigkeiten: Eisenthron, Schattenmesser, Hafen, Unterstadt

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1 Woche 3 Tage her #5629 von Georg
Georg antwortete auf Eine Unheilige Allianz
Unliebsame Arbeiten fielen wohl nicht allzu selten in die Hände von einfachen Gardisten. So kam es, dass die Halbelfe Anna sich bisweilen mit dem Thema Hafen und somit auch den der Leichenfunde beschäftigen musste. Sie würde das übliche Prozedere durchführen - die Funde aufnehmen und dokumentieren, Versuche einleiten die Leichen zu identifizieren oder zumindest einzuordnen anhand der zur Verfügung stehenden Überresten. Hierbei war sie sich nicht zu scheu oder schad' dienstältere, erfahrenere Kammeraden anzusprechen, sollte sie nicht weiter wissen oder ihr etwas merkwürdiges bei der grässlichen Arbeit auffallen.

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