Im Gasthaus Luurden...

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2 Monate 3 Tage her #5799 von Gangzzta61
Im Gasthaus Luurden... wurde erstellt von Gangzzta61
Die Hexe war nun zurück in Barrighym, nachdem sie aus dem Reich der Toten zurückgekehrt war und der Verstand nicht mit diesem Ereignis zurecht kam, musste sie gehen um sich erneut zu finden. Sie war zurück, mit einer neuen Erkenntnis mit neuen Gaben, Lolth musste sie wahrlich lieben das sie ihr solche gewehrt hatte und diese musste sie nun nutzen um die Gunst ihrer Göttin nicht zu verlieren. Sicher sie war keine Priesterin die jahrelang an einer Priesterschule gelernt hatte, nichtsdestotrotz war die Hexe erpicht darauf ihre Göttin nicht zu enttäuschen und mit der Yathallar hatte sie eine perfekte "Mentorin" die sie auf dem Weg der Priesterschaft führen könnte, doch wollte Alezea etwas bestimmtes von Yazriina, eine Aufgabe wurde der Hexe auferlegt, die auf keinen Fall scheitern durfte.
Niemandem durfte sie vertrauen, sie musste gerissen sein, manipulativ um das zu kriegen was sie wollte, doch in diesem war Yazriina doch recht geübt, hatte sie doch die Yathrin des Hauses Avithoul ziemlich lange in ihren Netzen gefangen gehalten. Doch Shry erneut zu überlisten dürfte nicht mehr so einfach sein und so suchte sie sich Hilfe.
Wenn sie nicht gerade dabei war das Haus aus den Schatten zu beobachten so suchte sie sich eine stille, eher dunklere Ecke im Gasthaus und beobachtete das Treiben dort, die Personen die dort ein und aus gingen, die stets am Tresen tranken und auch wer sich mal ein Zimmer gegönnt hat. Womöglich würde sie ja beim "niederen Volk" Freiwillige finden die ein Abenteuer erleben wollen oder bisschen Gold dazu verdienen wollen würden oder vielleicht sogar welche die aus diesem Leben als eben niederes Volk entkommen wollten um im Ansehen der Spinnengöttin aufzusteigen.
Sie würde natürlich nicht jeden Pilzbauern auswählen sondern schon darauf achten ob die Personen vielleicht irgendwelche Talente haben könnten, ob sie Waffen trugen, ob sie sich eher bedeckt in den Schatten hielten. Sie würde auf jede Kleinigkeit achten, denn für das was sie vorhatte waren mehr als nur ein paar Lockvögel nötig.

Amarath - Frohnatur, Gelehrte der Kerzenburg, Maga des Turms der Lehren
Yazriina Auvry'tyl - Die lauernde Spinne

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1 Monat 3 Wochen her #5807 von dying_despot
Das Gasthaus war durchaus gut besucht. Häufiger zeigten sich mittlerweile Mitglieder der Karawane, die allerdings nie geschlossen auftraten. Es brauchte eine Zeit der Beobachtung, um überhaupt festzustellen, woher die Leute kamen und was sie so machten. Es wurde ge- und verhandelt, ordentlich getrunken und allgemein schien die Stimmung vergleichsweise gut zu sein. Yazriina schnappte dies und das auf. Es gab Gemunkel über den Höhlenausbau, einen verschwundenen Arbeiter, aber das verbreitete sich nicht sonderlich schnell, sondern es war eher ein Zufall, dass Yazriina davon erfuhr und es waren ja auch andere Dinge, die sie umtrieben.

Vor allem Reisende übernachteten im Gasthaus, die Angehörigen der Karawanen eher seltener. Die Tunnel waren seit den absonderlichen Vorfällen rund um die verschwundenen Duergar-Karawanen und die Riesenschabenattacken außerordentlich sicher für die Verhältnisse des Unterreichs. Sowohl die Karawane als auch Haus Avithoul und die Zwerge der Salzschatten-Binge schickten kampfstarke Patrouillen. Es hatte sich eine Art stillschweigende Aufteilung der Routen ergeben. Man kam sich nicht in die Quere und wo man sich begegnete, verhielt man sich friedlich.

Yazriina brauchte ordentlich Geduld, um in der Menge an Leuten Subjekte ausfindig zu machen, die sich abseits von recht normalen Alltagsgeschäften durch Besonderheiten hervortaten. Nach einigen Zyklen konnte sie eine Gruppe von Leuten ausmachen, die mehrheitlich recht rege dem Trinkgenuss frönten. Es waren drei Ilythiiri, ein Halbork, ein Duergar und ein Mensch, die sich in wechselnder Besetzung, aber immer bemerkenswerter Eintracht, einen Tisch teilten. Auch wenn es nicht durch Symbole oder gar Uniformen erkennbar war, handelte es sich mutmaßlich um Söldner. Sie starrten zwar nicht vor Waffen, aber waren doch mehr als solide bewaffnet.

Auch konnte Yazriina erkennen, dass – wie es bei solch heterogenen Gruppe eben der Fall ist – jeder so seine Rolle spielte. Ein männlicher Drow schien noch am ehesten das zu sein, was man einen Anführer nannte. Zumindest hörte man auf ihn, wenn er zur Ruhe gemahnte, vor allem, wenn der Duergar und der Halbork über die Stränge schlugen. Der Duergar war ein miesgelaunter Sack, wie er im Buche stand. Wenn er an irgendwas Spaß hatte, ließ er es nicht durchblicken. Er schien seine miese Laune mit Alkohol aufrecht zu halten, damit sie nicht katastrophal wurde, gab sich mürrisch und einsilbig, aber fand wohl Gefallen daran, gerade mit dem Halbork im Konsum von Alkohol zu wetteifern. Ein weiterer Ilythiiri gab sich eher verwegen, machte seine Späße auf Kosten der anderen, schien aber nie so weit zu gehen, dass es eskalierte. Auch eine weibliche Drow war dabei, die – und dafür musste man genau hinsehen – die unglaubliche Gabe hatte, nahezu jeden Becher und Kelch, der durch heftigere Begegnungen mit dem Tisch ins Wanken kam, vorm Umkippen zu bewahren. Sie war so schnell, dass es kaum auffiel, wenn sie ihre Hand ausstrecke und den Gefäßen Halt gab. Schließlich war da noch der Mensch, der in einem Maße unaufgeregt und entspannt schien, dass Yazriina zum Schluss kommen musste, dass da wohl Rauschmittel ihren Teil zu beitrugen.

Sicherlich nicht die frommsten Individuen, vertrauensvoll schon gar nicht, aber eines war Yazriina klar: das war wohl das Beste, was sie finden konnte und wie bei allen Söldnern war Vertrauen nebensächlich. Wenn der Preis stimmte.

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1 Monat 2 Wochen her #5808 von Greifensee
Dann gab es da noch Filrean Avithoul, der Nekromant des Handelspostens, der Freund pragmatischer Optionen und Liebhaber sprachlich-linguistischer Intelligenz; mit den gewissen dissoziativen Sensibilitätsstörungen; welcher sich gelegentlich im Gasthaus Luurden blicken ließ. Es war unschwer zu erkennen, dass er von den meisten dortigen Besuchern effektiv gemieden wurde und sich nur diejenigen an ihn herantrauten, die ein gutes Geschäft hervorzubringen hatten. Ob es nun sein Ruf, sein Äußeres, oder seine Asozialität war, die andere davon abhielt, mit ihm in Kontakt zu treten, blieb dabei oft ungewiss - vermutlich eine rege Kombination aus Allem.
Davon eine große Ausnahme war Ezra (die Wirtin), die einen außerordentlich engen und durchaus auch frechen Kontakt zu ihm pflegte; man kannte sich offenbar schon lange und der ein oder andere Karawanenbewohner ließ sich ebenso blicken, der (aus unerfindlichen Gründen) Filrean ungewollt den letzten Nerv raubte.
Es machte nie den Anschein, als kümmerte er sich in irgendeiner Form um die Geschehnisse um ihn herum, sodass Yaz'riina unbehelligt ihrem Gesuch nachkommen konnte; selbst wenn sie an ihm vorbeilief, war sie Luft für ihn und es blieb ihr überlassen, ob ein Gespräch mit ihm ein Fehler wäre, oder er doch einen Nutzen in ihrem Plan hätte, so oder so: Es war immer ein Risiko sich mit dem Tod einzulassen.

Filrean Avithoul - "Viele Personen haben geredet. Keine davon war ich, also habe ich es wohl ignoriert."
Collin Winterregen - "Glück reimt sich nicht auf Leben : Naja so ist das eben. "
Ileks Nebelsee - *ist töpfern ;3 *

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1 Monat 1 Woche her #5813 von Gangzzta61
So beobachtete die Hexe das Geschehen fast schon jeden Tag. Für Filrean interessierte sie sich eher weniger, nicht nur war er ein Mitglied der Avithoul der sicherlich Shry gleich von den Plänen berichten könnte, wenn Yaz, aus welchem Grund auch immer, auf Filrean zugehen würde aber auch konnte die Hexe ihn sowieso nicht leiden. Natürlich konnte sie kaum jemanden leiden oder mögen außer sich selbst und vertrauen schon erst recht nicht und sie wollte sich die Finger nur bedingt schmutzig machen, da kamen die Söldner ihr schon recht gelegen denn diese arbeiteten meistens für Geld oder wenn man nach den Gewohnheiten dieser bunten Söldnertruppe beurteilen könnte, vielleicht ja auch für einen lebenslangen Vorrat an Alkohol oder was auch immer, zumindest was den Alkohol angeht, damit konnte sie für den Moment zumindest dienen, indem sie die nächste Runde für die Söldner ausgeben würde.
So würde sie abwarten bis sich diese erneut im Gasthaus einfinden würden und sich dann zu diesen gesellen natürlich bereits mit einer Bedienung im Schlepptau die sogleich den Herrschaften die Getränke ihrer Wahl servieren würde.
Sollte sie die Aufmerksamkeit der Gruppe erlangen so würde sie ihnen zu Gute legen, das sie sich mal gern mit ihnen unterhalten würde, jedoch eher ferner ab des Gasthauses und neugieriger Augen und Ohren. Shry könnte sicherlich irgendwelche Spione in Barrighym haben und sie musste nicht unbedingt wissen was Yazriina denn so vorhat.

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