Die Yathallar

Mehr
3 Monate 2 Wochen her #5333 von JPBaxxter
Die Yathallar wurde erstellt von JPBaxxter
Besuche im Tempel
Syria gehört dem Haus Avithoul an, erst seit kurzem zugegeben. Dort, aber auch im Posten selbst, bewegt sie sich generell unauffällig, eher dienerhaft und zurückhaltend. Arroganz liegt ihr fern und sie bemüht sich nicht um sonderliche Präsenz. Eher klein und unauffällig eckt sie nicht und erfüllt die täglichen Arbeiten und Aufgaben.

Seit zwei bis drei Wochen kam sie nun auch regelmäßig in den Tampel. Still und für sich betete sie mehrfach am Tag zu Loth. Sollte Priesterschaft oder sogar die Yathallar zugegen sein würde sie sogar wie zufällig gerade Opfer darbieten, nicht selten auch das eigene Blut. Unemotional und ohne großes Theater würde sie das Blut mit einem kleinen Schnitt in den Arm in die stillen Gebete und Rituale einbinden.


Doch war sie nicht allein für die Gebete da. Sie schaute sich um. Unauffällig, wann immer es ging: Wo und wann war die Yathallar. Wie verhielt sie sich, hatte sie Gewohnheiten? Gab es Diener, die für sie tätig waren und was waren ihre Aufgaben? Syria war bemüht möglichst viel zu erfahren, ohne sich selbst zur Bühne zu machen. Gleichwohl wollte sie gesehen von der Yathallar. Ihr Eifer, ihre Gewissenhaftigkeit und die Opferbereitschaft für Loth und den Tampel.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
3 Monate 2 Wochen her #5341 von dying_despot
dying_despot antwortete auf Die Yathallar
Syria wurde bemerkt. Auf die ein oder andere Weise würde sie das sicher. Barrighym war nicht groß und obgleich ein stetes Kommen und Gehen herrschte, blieben Neuankömmlinge, zumal dem Haus Avithoul angehörig (wer wusste schon seit wann?) nicht unbemerkt.

Ob Frömmigkeit nicht nur geschätzt, sondern erwartet wurde, blieb nicht festzustellen. Offenbar durfte sie sich jedoch im Tempel bewegen. Ein Zeichen neuer Offenheit? Immerhin war nicht bekannt, dass es sich bei Syria um eine Priesterin der Dunklen Mutter handelte. Die Yathallar indes, die zwar Präsenz zeigte, aber die Predigten, Anrufungen und Ritualien der Zermonienmeisterin Xaere überließ, schien nicht nur Syria in den Tempel eintreten zu lassen. Jedes Mal wenn Syria zugegen war, fanden ein, zwei Gläubige mehr den Weg in den Tempel, obwohl dieser doch eigentlich den Priesterinnen vorbehalten war. War das schon Blasphemie?

Die Yathallar, von der gemeinhin bekannt war, dass sie abseits ihrer fast fanatischen und eindrücklichen Zurschaustellungen ihrer Frömmigkeit im Tempel, eher gediegen in den Räumlichkeiten des hauseigenen Gasthauses zugange war, schien sich in letzter Zeit rar zu machen. Einmal wurde sie mehrere Zyklen am Stück nicht gesehen und versäumte sogar eine Messe. Das konnte schonmal vorkommen und war gewiss auch nicht dramatisch, aber ungewöhnlich für Alezeas Verhältnisse. Als sie dann wiederkehrte, wurde sie auch seltener gesehen und wenn, dann mit überaus ernster Miene, skeptisch um sich blickend, weniger erhaben und machttrunken als zuvor. Eher grimmig. Wenn sie von Syria Kenntnis nahm, so lag darin kein Wohlwollen, sondern Misstrauen...

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
3 Monate 1 Woche her #5370 von Maskenspiel
Maskenspiel antwortete auf Die Yathallar
So würde man auch irgendwann auf das Bild aufmerksam werden können, das im allgemeinen Hause im Bereich vor dem Tempel zu finden war. Ein Bild von abscheulicher Grässlichkeit, eine Tiefengnomin mit einem wunderhübschen Collier.

Zusätzlich verbreitete man das Gerücht, von wem das Bild eigentlich angefertigt wurde. Das extrem wertvolle Collier, so munkelte man über Ecken, sollte auch wirklich im Posten sein. Auch hieß es, dass die beliebte Künstlerin angeblich ein Portrait einer hier lebenden Yathrin gefertigt haben soll, doch niemand hatte es bisher gesehen oder wusste wer es war.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
3 Monate 1 Woche her #5384 von JPBaxxter
JPBaxxter antwortete auf Die Yathallar
Nachdem Syria, nicht als Priesterin, sondern als einfach sehr gewissenhafte und wohl leidenschaftliche Gläubige immer wieder den Tampel aufsuche, begann sie nun die Taktik zu ändern. Nicht mehr die Yathallar war das Ziel ihres Ausspähend, sondern mehr oder weniger alle anderen

Syria fehlte nur die Zeit.... Daher, Mit Hilfe eines Feuerwerks von Aufspürzaubern, magischen Verkleidungen und geschickt eingesetzten Unsichtbarkeiten, spähte sie nun all jenen nach, die der Yathallar dienten. Ob es Lieferungen waren, die die Priesterin erreichen sollte, Briefe, die jemand austrug, Wein, der gebracht wurde, Diener, die sie umsorgten, Sklaven, die sie badeten.

Natürlich betrat sie dafür noch nicht die Privaträume, aber sie versuchte von außen so viel auszumachen, wie ihr möglich war. Der Yathallar selbst versuchte sie dabei eher aus dem Weg zu gehen. Es würde der Priesterin womöglich zu leicht fallen, die Magie zu durchschauen. Eine einfache Dienerin dagegen, ließ sich sicher von dem ein oder anderen Trick in die Irre führen.

Zwar zeigte sich Syria auch weiterhin im Tempel, ganz stoisch und offenbar mit der nur noch einzigen Intention zu Loth zu beten, ging sie zweimal am Tag dem Gebet nach. Ihr Ausspähen der Bediensteten hingegen, verlief verborgen ab.

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
3 Monate 6 Tage her - 3 Monate 6 Tage her #5390 von dying_despot
dying_despot antwortete auf Die Yathallar
Alle anderen umfasste im Grunde nicht viel mehr als ein Hand voll Wachen, die sie ständig umgaben und die überaus stoisch ihren Dienst verrichteten. Euphorie sah zweifelsohne anders aus und die Stimmung schien dieser Zyklen nochmal mehr zu leiden. Die Laune der Yathallar war - möglicherweise im Kontext der Gerüchte, die sich so verbreiteten - nochmal mieser geworden. Sie machte sich noch rarer, herrschte die Bedienungen im Gasthaus mit überschnappender Stimme an und wurde - von allen, die es konnte - gemieden. Offenbar hatte die Alezea auch eine neue Dienerin. Was mit der alten geschehen war, war mehr als fraglich. Besonders irre Züge nahm das Gebaren der Yathallar an, wenn sie baden wollte. Der Raum wurde komplett abgeriegelt und vor der Tür wurden Wachen positioniert. Korrespondenz, die von Alezea ausging, stellte Syria nicht fest., Während Alezea bis vor kurzem noch regelmäßigen Schriftverkehr hegte, hatte sie offenbar auch dies eingeschränkt.

Im Tempel war sie natürlich dennoch anzutreffen und dort schien die Yathallar ganz die Alte zu sein und predigte geradezu ekstatisch...

"Lolth tlu malla, sage ich! Erbebt, vergeht vor der Allmacht der Dunklen Mutter! Sie erhebt und sie lässt fallen! Sie erkennt die Heuchler, die nichts haben als frevlerische Lippenbekenntnisse! Ja, fürwahr, sie kann auch jenen Macht gewähren, doch ist dies Gunst, frage ich?! IST DIES DENN GUNST?! Nein, es ist die Ahnung von Macht, die die Häretiker offenbart! Ihre ganze kopflose, tumbe Art offenlegt und sodann werden sie fallen, um so tiefer, um so schmerzhafter. Sie werden fallen und vernichtet werden! Weil sie falsch sind, weil sie schwach sind, weil sie es nicht wert sind, nichts wert sind! Ihre Existenz und ihr Vergehen dient nur einem Zweck: der Erheiterung der Dunklen Mutter!

Jeder von euch kann einen Betrag leisten! Macht sie aus, die Ungläubigen, die Heuchler! Meldet sie mir! Ruft ihre Namen! RUFT DIE NAMEN DER VERRÄTER! JETZT UND HIER! Brennen, sie werden ALLE brennen! Zum Ruhm, zum Vergnügen der Weberin des Schicksals! LOLTH TLU MALLA!"


Die Predigten wurden sehr bejubelt, auch wenn keine Namen gerufen wurden, was die Yathallar in ihrem fanatischen Eifer nicht zu stören oder gar zu bremsen schien. Nach diesen und ähnlichen fulminanten Auftritten im Tempel zog sie sich dann zurück und war zurückhaltender als je zuvor.

Vielleicht war ja die neue Dienerin ein Ansatz?
Letzte Änderung: 3 Monate 6 Tage her von dying_despot.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
1 Monat 3 Wochen her #5619 von JPBaxxter
JPBaxxter antwortete auf Die Yathallar
Syria hatte einige Zeit verstreichen lassen. Sie wollte das Ruhe einkehrt. Und da scheinbar auch andere im Haus nun eher etwas Ruhe einkehren ließen, gewann sie so auch mehr Zeit. Und so begann es schleichend von vorne....

Sie zeigte und kleidete sich als Dienerin des Hauses, gepflegt und sorgfältig und sorgte dafür, oft und wie zufällig, der neuen Dienerin der Yathallar über den Weg zu laufen. Sie hoffte auf kleine Gespräche. Nicht über etwas wichtiges, nicht über Details, aber eben von einer Dienerin zur anderen. Man gab sich Hilfen an die Hand, könnte sich vielleicht mal Luft machen, jetzt wo alles ein wenig ruhte und entspannter geworden war. So hoffe Syria ganz langsam einen Kontakt zur Dienerin herzustellen. Dass es den Begriff der Freundschaft so unter den Dunklen nicht gab, war ihr bewusst, aber es gab Allianzen. Und wer weiß, ob die Dienerin nicht mehr und mehr Vertrauen fasste, dass man sich vielleicht gegenseitig unterstütze oder auch mal aushalf.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
1 Monat 2 Wochen her #5644 von dying_despot
dying_despot antwortete auf Die Yathallar
Alezeas Bedienstete war eine sehr vorsichtige, nahezu introvertierte Person von bemerkenswerter Unscheinbarkeit [sic!]. Fleißig, geradezu devot ging sie ihren Aufgaben nach und achtete tunlichst, sich nicht gar zu weit von der Yathallar zu entfernen. Das war ihr kaum zu verdenken, denn Alezea hatte nach wie vor eher bescheidene Laune und da sie diese offenbar auch hinreichend an jenen ausgelassen hatte, die fähig waren, sie perspektivisch zu meiden, hatte sich die Zahl der "Opfer" gemindert. Geblieben waren ihre Wache und eben die Dienerin, Eszaja mit Namen, die immer zur Stelle war, um Anweisungen oder Beleidigungen anzunehmen.

Selbstverständlich würde Eszaja auch auf Botengänge geschickt und so man sie dabei beobachtete, ließ sich feststellen, dass es wohl tagesformabhängig war, ob sie sich über die Maßen eilte, jene zu erledigen oder diese Momente etwas ausdehnte, um sie als willkommene Auszeit vom Gezeter der Yathrin zu nutzen, obgleich damit freilich immer die Gefahr verbunden war, ein noch größeres Theater zu erleben, wenn sie zurückkehrte.

Syria musste demnach den rechten Moment abpassen, um überhaupt einen Kontakt herzustellen. Mit einem dann und wann entbotenen Gruß würde sich gewiss keine engere Verbindung knüpfen lassen. Syria musste schärfere Geschütze auffahren, wenn sie mehr über oder von Eszaja erfahren wollte.

Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
11 Stunden 1 Minute her #5764 von Gangzzta61
Gangzzta61 antwortete auf Die Yathallar
Ein kühler Windzug wehte durch die Tür des Hauses als diese aufging und eine Gestalt das Gebäude betrat. Man sagt ein Schatten in Form einer Spinne würde über die spärlich beleuchteten Hallen huschen als die berobte Person sich zielsicher zu den hinteren Kammern begeben hatte. Die einfachen Bediensteten und Hehler die mit seltsamen Dingen handelten könnten schwören, sie hätten die Spinnengöttin selbst erkannt. Das Gesicht der Gestalt konnte man nicht erkennt, da es durch eine Kapuze verdeckt worden war, nur den unteren Teil, die vollen Lippen und einige weiße Haarsträhnen bekam man zu sehen, sollte sich jemand wagen in die Nähe der Person zu treten und sie anzusehen. Doch für das niedere Volk schien sich die berobte Figur nicht zu interessieren.

Aber offentlich war es eine Frau die sich in Robe und Kapuze gehüllt hatte und scheinbar war sie auch keine Fremde da sie ganz genau wusste wohin sie ging und ihr Ziel war nicht der Tempel oder die Badegrotte sondern würde sie sich direkt zum Sitz der Yathallar Alezea begeben. Auffällig an der Frau war ihre rechte Hand, an der offensichtlich der Ringfinger fehlte auch wenn es ihr durch ihre neugewonnene Erkenntnis und Gabe möglich gewesen wäre diesen wieder regenerieren zu lassen, so hatte sie sich gar nicht darum bemüht.

Natürlich erinnerte sich die Frau das auch das Haus Avithoul vorallem Shry Interesse an der Yathallar hatte und sicherlich ihre kleine Dienerin dazu beauftragt hatte, möglichst viel über Alezea herauszufinden, denn sie war dabei als man diesen Plan besprochen hatte und nun würde dieser wohl zunichte gemacht werden, denn mittlerweile war es der Frau egal ob nun die Pläne von Avithoul scheitern würden oder nicht, hatte sie doch selbst eigene Pläne und diese benötigten einen anderen Ausgang als das was ihre Rivalin Shry für Alezea vorgesehen hatte.
Mit einem Ruck würde sie die Kapuze vom Kopf streifen und sicherlich würden einige der Wachen oder der anderen Anwesenden die Hexe Yazriina erkennen.
Mit einem gehobenen Mundwinkel stand die Hexe da und erhob ihre Stimme: "Alezea, udos inbal ulu telanth lu'Usstan talinth do'rn tlu isintolen wun nym'uerin uns'aa doeb" (Alezea wir müssen reden und ich denke es wird dich interessieren was ich zu sagen habe)
Und dann würde sie warten.

Amarath - Frohnatur, Gelehrte der Kerzenburg, Maga des Turms der Lehren
Yazriina Auvry'tyl - Die lauernde Spinne

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.302 Sekunden
Powered by Kunena Forum