Krieg der Fey'ri

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11 Monate 3 Tage her #5784 von JPBaxxter
JPBaxxter antwortete auf Krieg der Fey'ri
Auf der Silberfeuer

Samira kehrte durch das Portal zurück in die Stadt, während die etwa zwei dutzend Gefangnenen unter anderem von Yuldra begleitet außerhalb der Stadt mit Hilfe eines von Amarath erschaffenen Portrals zu einem Strand gebracht wurde.

Kaum war Samira auf der Silberfeuer angekommen leuteten die Alarmglocken, sie machte unmissverständlich klar, dass es keine Übung war und sie das Schiff innerhalb einer Stunde mit voller Mannschaft unter Waffen sehen wollte. Und die Stunde war noch nicht einmal rum, da zogen sie die Segel auf und das Schiff verließ den Hafen, begleitet von der Al'Amira, die von Braunbart gesegelt und in Schlepptau genommen war.

Es brauchte nicht lange, da waren sie am Strand angekommen und die Al'Amira setze die Gefangenen vom Strand zur Karawelle über. Sie wurden direkt in den Laderaum gebracht, bewacht und versorgt. Der Schiffsarzt nahm sich der Verwundeten an, die Köchin sorgte für Wasser, Brot und etwas Fleisch.

Die Silberfeuer segelte zur Stadt zurück und ankerte vor dem Seehafen. Die Schaluppe und zwei Beiboote sorgten für eine reibungslose überfahrt, so es nötig war. Samiras Anwesenheit an Deck sorgte für doch einiges an Disziplin. Sie war energisch unterwegs und niemand der mannschaft wagte es ihr zu diesem Zeitpunkt in die Quere zu kommen. Befehle wurden konzentriert ausgeführt und das Schiff lang schwer bewacht in den Wellen.

Samira selbst brauchte etwas Zeit, um sich einen Plan zurechtzulegen, ehe sie schließlich am nächsten Tag mit Liliana zusammen in den Laderaum zu den Gefangenen trat. Sie machte vor allen noch einmal klar, dass sie keine Sklaven, sondern Freiwillige und gute Männer sucht, die hinter ihr stehen, komme was wolle, die sich ihren Respekt, Chancen und ein gutes Auskommen verdienen können und als Teil einer Mannschaft gemeinsam großes leisten würden.

Diese Rede, Samira geschminkt, das Rapier an der Seite, in einem äußerst gewagten und offenen Kleid im stile Calimshans, gleichwohl aber leicht gerüstet, machte sicher Eindruck auf manche der Leute. Doch war es nur der erste Teil. Nun erfolgten die einzelnen Verhöre, bei denen auch jedem, mal im geheimen, mal offen, ein Haar und ein persönlicher Gegenstand abgenommen wurde..

Es galt folgendes gemeinsam mit Lili und dem ersten Maat herauszufinden:
- Welche Geschichte brachte der Mann (oder die Frau) mit sich
- Welche Beweggründe führten sie zu den Zentarim und in die Schlacht
- Ließ sich der Rang des Zentraim herausfinden
- Hatte er womöglich nützliche Informationen und war er bereit sie preiszugeben, entweder unter Druck oder durch Handel

Das Verhör war keines von Folter. Es war ein offenes Gespräch und je nach Charakter bemühte sich Samira entweder eine klare Drohkulisse zu erschaffen, mütterlich aufzutreten oder noch einmal die bestärkend die Mannschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Liliana hatte jederzeit die Wahl sich einzuschalten oder sich sogar mit einzelnen zurückzuziehen, so Lili das Wort im Verhör ergriff, hielt sich Samira zurück und überließ ich gleich das Feld.

Am Ende hoffte sie vielleicht zwei oder drei mit Informationen oder eben Höherrangige zu finden, eine Hand voll nutzloser auszusortieren, deren Schicksal offen blieb, und vielleicht zehn oder fünfzehn brauchbare Leute zu finden, die sie auf dem Schiff oder auf dem Lis einsetzen könnte, oder die sich sogar als so treu und stabil erwisen, dass sie sie förmlich als Vertraute hätte einsetzen können.

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11 Monate 3 Tage her #5785 von Qso
Qso antwortete auf Krieg der Fey'ri
Neben Samira wirkte sie natürlich kleiner und brauchte diese wahrscheinlich auch um tatsächlich ernst genommen zu werden.

Es waren schon ein paar Tage her seitdem sie wieder damit begonnen hatte Kleidung zu tragen, welche eben tatsächlich für jemanden wie sie gedacht waren. In diesem Fall trug sie ihre schieferfarbene Robe, welch eigentlich ein Kleid war, dass sie sich vor längerer Zeit hatte schneidern lassen. Zusammen mit den neuerlich gekämmten Haaren und dem nun geordnetem Auftreten wirkte sie exakt wie eine Beraterin welche eben hin und wieder kommentierte, Samira unterstütze.

Sie suche hier mit gewisser Kenntnis was Diener Banes betraft genauer herauszulesen wie indoktriniert die Dienerschaft der Schwarzen Hand in den jeweiligen Gesprächspartnern war. Es wurden also hin und wieder Fragen zum Weltbild gestellt oder aber genauer darauf geachtet welche Gefühlsregungen verschiedenste Methoden Samiras hervorriefen.

Es ging ihr in erster Linie um das selbe was Samira da suchte, jedoch versuchte sie hier auch zu erfahren ob etwaige Informationen vorhanden sein könnten, welche explizit die östlichere Gegend betrifft. Ob unter den Zhentarim darüber gesprochen wurde, was sich hier im Osten Tat.
Sie machte sich zwar keine großen Hoffnungen, dass jemand irgendetwas über etwaige Operationen im Osten wusste, jedoch musste man es versuchen. Jede Information welche die Stadt betreffen könnte und eben auch die Handelswege oder Handelskriege beispielsweise mit dem Eisenthron war für sie ebenso relevant.

Auch sie würde hier vorerst nicht aggressiv werden. Es musste zuerst sowieso vorsortiert werden. Es gab keinen Grund energischere Methoden anzuwenden, wenn es zuvor schon deutlich war, dass nichts gewusst wurde. Es ging also vorerst darum zu entscheiden wer der „Freiwilligen“ in Frage dafür kam irgendetwas wichtiges zu wissen.

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11 Monate 2 Tage her #5790 von Maskenspiel
Maskenspiel antwortete auf Krieg der Fey'ri
Die Gefangenen die Samira nicht fortgebracht hatte, waren bei der eher verhaltenen Uneinigkeit der Helden nicht getötet worden. Allerdings schienen die Ideen auch sehr unterschiedlich und so wählte man den Weg den niemand konkret derart abgelehnt hatte.

Die Gefangenen wurden durch ein Portal nach Sembia gebracht, was dort mit ihnen geschah? Das wusste man nicht.


Samira derweilen musste feststellen, dass die Gefangenen sich erwartungsgemäß gefügig zeigten. Es war abzusehen wie viele Gefangenen tickten:
- egoistisch motiviert
- trügerisch freundlich aber vermutlich feindseelig
- gewaltätig
- viele waren einfache Leute, Sträflinge oder simple Bürger
- man ließ ihnen vorher die Wahl zu kämpfen oder enteignet zu werden, auch die Familien waren teilweise bedroht worden
- es war ein höherer Dienstgrad darunter, ein Feldwebel
- er schien zögerlich und wollte das Wissen vorerst für sich behalten, bis er sich sicher war was mit "ihnen" geschehen würde

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11 Monate 1 Tag her #5791 von JPBaxxter
JPBaxxter antwortete auf Krieg der Fey'ri
Der Feldwebel wurde mit verbundenen Augen in Samiras Kabine geführt und in einen versteckten Raum gebracht, wo man ihn vorerst festband. Liliana war fortan für sein Wohl und Weh verantwortlich.

Sieben weitere wurden aussortiert. Sie fielen als zu verbohrt, aggressiv, gewälttätig oder eben feindseelig auf. Man sperrte sie vorerst in das Gefängnis an Deck - das Schiff lag weiter vor Anker und war immer noch in alarmbereitschaft versetzt. Ihr Schicksal war vorerst offen. Einer wurde mit der Schaluppe einige Seemeilen von Lisfar entfernt an Land gebracht. Seine Verletzungen waren schwerwiegender, man versorgte ihn, aber ließ ihn dann seiner Wege gehen.

Es blieben 15 Männer übrig. Samira teilte fünf Dreiergruppen ein und unterstellte jede Gruppe einem ihrer Leute. Zwei Gruppen wurden von ihren beiden Hauptbootsmännern geleitet - von diesen beiden Gruppen versprach sie sich sehr viel. Die anderen drei Gruppen wurden Niederrangigen des Schiffs unterstellt. Bei mindestens einer dieser drei Gruppen machte sie sich Sorgen, dass etwas schief gehen könnte.

Daher bekommen alle Gruppen von Samira noch eine klare Ansage - einerseits, sich etwas zu verdienen, hocharbeiten zu können, ihr Vertrauen zu gewinnen und am Ende sicherlich ein gutes Leben zu führen, wenn sich sich anstrengte, ihr vertraute und ihr Vertrauen gleichwohl nicht missbrauchte. Auf der anderen Seite deutete sie aber auch an, dass man nicht auf Gnade oder eine Justiz hoffen konnte, wenn man floh, oder noch schlimmer, gegen sie selbst oder ihre Leute arbeitete.

Schließlich verließen fünf Ruderboote, die fünf Gruppen, bestehend aus drei Zentarim und je einem Vertrauen Samiras, das Schiff und bogen Richtung Lis ein. Sie hatten klare Anweisungen und Aufträge, zur weiteren Vermessung und Kartografierung.

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8 Monate 1 Woche her #5816 von Maskenspiel
Maskenspiel antwortete auf Krieg der Fey'ri
Schließlich kam es bei Myth Drannor zur Entscheidungsschlacht, nur Wenige waren dabei und wussten zu berichten was an dem Tag geschehen war. Die Elfen schienen große Verluste gehabt zu haben aber Sarya starb im Kampf und die Fey'ri. Man munkelte vereinzelte Fey'ri waren geflohen und die Zhentarim verblieben im Land und führten weiter Gefechte im Westen. Dennoch beruhigte sich die Situation daraufhin nach und nach, auch die Konflikte unter den Tallanden und Sembia schienen vorüber zu sein.

Einige Elfen verblieben derweilen in Myth Drannor, leider schien auch der Heerführer gefallen zu sein. Lord Evendil verblieb derweilen vorerst in Myth Drannor.

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