Ein Schiff soll's sein

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2 Monate 3 Wochen her #5712 von Valeyard
Sollte Samira annehmen, dass Marek nach Suzail gesegelt war, wäre ihr sicherlich bewusst, dass die Silberfeuer noch nicht zurück sein konnte von dort, sondern sicherlich noch zwei bis vier Tage unterwegs sein müsste - sicherlich hatte sie sich informiert, wann genau die Karavelle ablegte.

Marek selbst hatte sich scheinbar nicht zurück teleportiert. Zumindest war er bisher nicht in Lisfar gesehen worden, aber auch das war wohl bisher kein Grund zur Besorgnis.

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2 Monate 2 Wochen her #5717 von Valeyard
Und dann kam sie zurück, die Silberfeuer. Etwas über zwei Zehntage, nachdem sie so plötzlich in See gestochen war - und einige Tage nach der Rückkehr ihres Eigners Corvyn - konnte man sie im Morgengrauen in der Ferne ausmachen, wie ein Raubtier, welches sich überfressen hatte näherte sie sich nur träge dem Hafen Lisfars. Sie schien völlig unversehrt, doch einige der Männer hatten es wohl recht eilig, von Bord zu kommen. Manch einer mochte sogar davon berichten, dass sich ins Hafenbecken übergeben wurde.

Auf den ersten Blick mochte man sehen, warum das Schiff so träge wirkte. Der Tiefgang war wirklich enorm gewesen und die Hafenarbeiter würden sicherlich die nächsten Tage gut damit zu tun haben, den Laderaum zu entleeren, der von Wein und Rum über Getreide bis hin zu besondereren Lebensmitteln wirklich alles geladen hatte.

Ein Teil davon würde ohne Umschweife gleich zu Harald Kupfertaler geliefert werden. Zahllose Fässer an Bier, Rum und weniger noblerem Wein, allerdings auch einige Kisten ohne Aufschrift fanden den Weg in die Hafenspelunke, während das Juwel Lisfars, das Etablissement der Dame Freija, eher mit Wein beliefert zu werden schien und nur wenig Rum auf der Liste zu stehen schien. Jedoch unterschieden sich hier schon die Fässer. Dem Kenner mochte schon beim Anblick der Fässer aus Kirschholz der Gaumen jucken.

Eine weitere stattliche Lieferung am ersten Tag der Ankunft der Silberfeuer wurde mit dem Karren in Richtung Markt gebracht. Die Fässer wurden dort in den wehrhaften Talländer verbracht, während die Sackware - sicherlich Getreide und andere interessante Dinge - in der Bäckerei der Halbelfe Anna zu verschwinden drohten.

Und auch wenn am ersten Tag ordentlich gearbeitet und Waren verbracht wurden, so war der Tiefgang der Silberfeuer immernoch enorm und die Vermutung, dass die Karavelle erst in Tagen wieder zum Ablegen bereit wäre, bestätigte sich zusehends.

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