Die Unterstadt

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1 Monat 1 Woche her #5491 von Georg
Die Unterstadt wurde erstellt von Georg
Seit dem sie Marlen kennengelernt hatte, begann sich Anna für die Unterstadt zu interessieren. Zuvor war sie dem Ratschlag gefolgt, diesen Bereich eher zu meiden.
So würde sie zunächst die Ilmatri Kylina aufsuchen, die sie kennengelernt und von der sie gehört hatte, dass sie regelmäßig Hafen und Unterstadt aufsuchte.
Die Halbelfe würde darum bitten Kylina in die Unterstadt begleiten zu dürfen. Dafür würde sie die Zeichen der Miliz ablegen und sich einfach, wie unauffällig Kleiden und suchen ihr elfisches Erbe unter einer weiten Kapuze zu verbergen.

Annas Absicht war sich einen Eindruck der Unterstadt zu verschaffen und wenn möglich folgendes Frage zu klären, oder besser einschätzen zu können:

- Wie groß war die Unterstadt?
- Gab es einfache Wege durch die Unterstadt oder war sie verwinkelt?
- Wie viele Bewohner hatte die Unterstadt schätzungsweise?
- Wie lebten die Bewohner der Unterstadt?
- Wie war die Atmosphäre?
- Wie gingen die Bewohner miteinander um?
- Wie gefährlich war die Unterstadt?
- Gab es viele Kinder auf den Straßen?

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1 Monat 1 Woche her #5493 von Schatteneule
Schatteneule antwortete auf Die Unterstadt
Kylina war natürlich bereit Anna zu begleiten. Sie hatte so wieso noch Krankenbesuche zu machen. Sie nahm zwei Körbe mehr mit gefüllt mit Lebensmittel, vor allem Obst, Gemüse und Milch. und Medizin mit und drückte sie Anna in die Hand. Auch ein paar Decken und Kinderkleidung hatte sie dabei. Vor allem die Kleinsten litten an Mangelernährung und dem Mangel an Sonnenlicht.
Zudem wollte sie auch den kleinen Schrein des Weinenden besuchen. Dort hinterließ sie jedes Mal einen Teil ihrer Gaben. Denn viele Arme waren zu stolz direkt etwas von ihr an zu nehmen. Und nicht alle Bewohner gefiel ihr Tun nicht.
Die Wege waren dunkel, teils verwinkelt und man sollte schon vorsichtig sein. Kylina wusste nicht wie viele Bewohner es gab. Mal sah sie mehr Leute, mal weniger. Einige bettelten auch. Aber sie wusste, das ihnen neugierige Augen folgten.

Meine Chars:
Beliss
Kylina Thel
Saelanna Anenfel

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1 Monat 3 Tage her #5514 von Wilbur
Wilbur antwortete auf Die Unterstadt
Die Unterstadt befindet sich in einem Höhlensystem das an die alten Minen Lisfars anschließt, dort ist es stets dunkel, niemals erreicht diesen Ort das Tageslicht und einzig die angebrachten Fackeln an einigen Stellen sorgen für etwas Helligkeit.
Die Wege dort sind verwinkelt und führen teilweise in tiefere Tunnel oder Abgründe, die Gebäude sind eher schlecht als recht zusammengezimmert und viele Häuser wirken als würden sie nicht richtig zusammenpassen, offenbar wurden manche von ihnen aus unterschiedlichsten Teilen zusammengebaut die vorher zu etwas anderem gehörten, auch die dabei verwendeten Materialien variieren und sind meistens in einem schlechten Zustand.
Im großen und ganzen kann man die meisten Gebäude als baufällig bezeichnen, Türschlösser sind kaum zu finden, viele Türen wirken beschädigt oder sind nicht vorhanden.

Die engen Gasse und wenigen größeren Plätze wirken überfüllt, die Bevölkerungsdichte ist sehr hoch was es schwer macht die Anzahl der Bewohner zu schätzen, doch im großen und ganzen kann man sagen dass hier zu viele auf zu wenig Platz leben, sicherlich einige Hundert, darunter auch Kinder.
Nicht alle Bewohner leben in den heruntergekommenen Häusern, viele leben auf der Straße, manche mit nicht mehr als einer Decke am Leib, wieder andere haben sich in Felskuhlen oder auf Felsvorsprüngen ein Zuhause eingerichtet.

Was auch auffällt ist der widerliche Geruch der, geradezu beständig, in der Luft liegt.
Dass die Bewohner sich beliebige in Ecken übergeben oder ihren Darm entleeren ist genauso häufig zu sehen wie Müllhaufen, tote Tiere und manchmal auch tote Menschen, der enge Raum und der Mangel an frischer Luft geben ihr übriges dazu.
Auch kann Anna erkennen dass viele Bewohner blass und abgemagert wirken, in der Regel stinken sie und ihre Kleidung ist schmutzig und teilweise zerrissen.
Der Umgang in der Unterstadt ist brutal und menschenunwürdig, Schlägerreien, Vergewaltigungen und Menschen die vor Hunger um eine tote Ratte kämpfen sind dort an der Tagdesordnung.

Dass Kylina Anna begleitet hilft ihr ein wenig sich dort zu bewegen, ihre Anwesenheit verhindert dass die Menschen dort einander schlimmeres antun, jedoch ist genauso ersichtlich dass Kyliana nicht immer und überall sein kann und Anna ist sich bewusst, dass sich hier alleine zu bewegen durchaus einige Gefahren mit sich bringen kann.

Lydia Avordi - Ordensmeisterin und Richterin

Spielleiterzuständigkeiten: Eisenthron, Schattenmesser, Hafen, Unterstadt

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1 Monat 2 Tage her #5519 von Georg
Georg antwortete auf Die Unterstadt
Das Elend der Unterstadt ließ die Halbelfe Anna nicht unberührt. Wenngleich sie suchte es in ihrer Mimik zu verbergen und einen ruhigen Ausdruck zu bewahren, machten sich doch Anzeichen von Kummer bemerkbar.

Als sie wohl gemeinsam mit Kylina in das Hafenviertel zurückkehrte, bedankte sie sich bei dieser - für ihre Begleitung und insbesondere für ihre Mühen in der Unterstadt.
Kylina mochte bemerken, dass Anna Kylina selbst und deren Hingabe sehr achtete.

Falls Kylina Zeit erübrigen konnte, würde Anna ihr einige Fragen stellen:

- Ob sie Ideen hätte, wie man die Lebensumstände der Bewohner der Unterstadt langfristig verbessern konnte.
- Ob sie wusste, wieso so viele in Elend leben mussten

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1 Monat 23 Stunden her #5525 von Schatteneule
Schatteneule antwortete auf Die Unterstadt
Kylina freute sich sehr über Annas Interesse. Und sie sagte es ihr auch. Natürlich nahm sich die Ilmatri gerne Zeit für Annas Fragen. Bei einer Tasse Tee begann sie zu erzählen. "Leider gibt es gerade in den Städten sehr viel Elend. Es gibt verschiedene Gründe dafür. Eines der Gründe ist die Überbevölkerung und Platzmangel in den Städten. Bauern, die nach Dürrezeiten, Überschwemmungen der Hungersnot geflohen sind. Epidemien wie die Pest in Ylraphon sorgten für viele Flüchtlingen Aber auch Überfälle durch Monsterhorden und Banditen begünstigen die Entstehung. Viele Familien sind auch durch Unglück, Krankheit Tod, Rauschsucht, Spielsucht des Ernährers ins Elend gestürzt.
Je mehr Bewohner desto höher steigen auch die Mieten und werden für viele unbezahlbar.
Die Armut in der Unterstadt und in jedem Slum ist ein Teufelskreis. Arme Eltern können ihren Kindern keine Ausbildung ermöglichen. Dadurch können die Kinder in der Regel von selbst auch nie aus der Armut herauskommen.
Bessere kostenlose Bildung ist nötig, Ausbildung, viele Erwachsene können nicht lesen
Wir brauchen vermehrt Schulen und Handwerker die ausbilden ohne ihre Lehrlinge aus zu beuten
Wichtig ist kostenlose Bildung und Ausbildung. Viele können weder Lesen noch Schreiben.
Helfen kann Arbeit, demnächst werden die Minen wieder eröffnet
Das Umland muss weiter erschlossen werden und Landwirtschaft gefördert.

Meine Chars:
Beliss
Kylina Thel
Saelanna Anenfel

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1 Woche 3 Tage her #5631 von Georg
Georg antwortete auf Die Unterstadt
Kylinas Worte als auch der Besuch in der Unterstadt selbst waren der Halbelfe Anna offenbar im Gedächtnis geblieben. Seit dem begleitete sie Kylina in recht regelmäßigen Abständen bei ihren Gängen in das finstere Höhlensystem, in dem seine Bewohner in bitterer Armut und Elend lebten. Zwei Handvoll der Unterstadtbewohner hatten sie gemeinsam in Lohn und Brot auf die "Silberfeuer" vermitteln können. Nicht viel, aber immerhin. Generell würde Anna während sie Kylina begleitete aber ihr Augenmerk auf Kinder, Personen mit Kindern und Schwangere legen. Behutsam würde sie versuchen mit der Zeit erste vorsichtige Kontakte zu diesen Personengruppen zu knüpfen.

Im Rathaus selbst würde Anna ebenso einmal vorstellig werden. Sie würde von dem erlebten Leid berichten und nachfragen, ob es nicht möglich sei, die Leichen abzutransportieren, um sie der Erde oder dem Feuer zu übergeben. Als zweites würde sie sich nach Geburtshelfern und Hebammen erkundigen sowie nach einer möglichen Bereitschaft zur Hilfe in der Unterstadt.

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