Holly, die feenblütige Bardin

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1 Jahr 6 Monate her - 1 Jahr 6 Monate her #4661 von BlackDiamond
Holly, die feenblütige Bardin wurde erstellt von BlackDiamond
Ein Feentraum wird wahr


Genüsslich rekelte sich Holly unter der warmen Decke ihres Bettes. Die einfallenden Sonnenstrahlen hatten sie geweckt. Noch etwas verschlafen begann sie in ihre Erinnerungen der letzten Zeit zu versinken.

Es war nun einige Mondläufe her das die Bardin das Stadttor von Lisfar durchschritten hatte. Nur für einige Auftritte wollte sie hier verweilen, nichts Festes war geplant. So lenkten sie ihre Schritte in die nächst gelegene Taverne. Zum wehrhaften Talländer las Holly die Aufschrift auf dem Schild.
Wo wenn nicht hier sollte sie ihr Glück versuchen und nach Arbeit fragen?
So betrat sie den Schankraum der Taverne und sah sich erst einmal um, ehe sie den Weg zum Wirt suchte. Doch welche Dienste sollte sie ihm anbieten? Sie war eine wirklich gute, Köchin, backen konnte sie auch, selbst im Umgang mit Nadel und Faden war sie überaus geübt. Nein, sie war mit Leib und Seele Bardin und so würde sie genau dieses Können dem Wirt anbieten. Zu ihrem Glück suchte er auch jemand der seine Gäste unterhalten konnte und so wurden sie sich mit Benjamin einig. Genau zu dieser Stunde und an diesem Ort sollte Holly auch eine Bekanntschaft machen welche sie noch länger beschäftigen sollte.
An einem Tisch in der Ecke saß ein weißhaariger, rot äugiger Mann, welcher von einigen mit Misstrauen beobachtet wurde. Doch Holly störte sich nicht wirklich daran und so kamen die Beiden ins Gespräch. Schon bald kannte sie seinen Namen, welchen sie sich ausnahmsweise mal merken konnte. Marek Corvyn, nannte er sich. So hatte die junge Frau ihre ersten Bekanntschaften gemacht.
Kurz darauf lernte sie Harmony kennen, sehr schnell bemerkten sie, das sie so einige Gemeinsamkeiten hatten. Mit der zeit entwickelte sich zwischen ihnen auch eine Freundschaft und da wir schon bei Freundschaften sind … Wenige Tage später war Tymora der Bardin ein weiteres Mal hold, denn kein Geringerer als ihr lieber Freund Jorn marschierte durch das Stadttor von Lisfar.
So waren der Zwerg und die Bardin wieder vereint und für neue Abenteuer bereit.

Holly lachte vergnügt und streckte ihre Glieder. Eigendlich müsste sie jetzt aufstehen, aber erneut tauchte sie in ihre Erinnerungen ein.

Es war etwas Zeit vergangen. Holly hatte in der Zwischenzeit so einiges erlebt. Da war der kleine, recht amüsante Vorfall mit dem Bärenbild im Kupfertaler. Auf diese Weise hatten Jorn und sie Kontakt zu den Magiern im Magierturm erhalten. Ja, man bat Holly sogar um einen kleinen Gefallen, welchen sie auch bereit war auszuführen. Die Bardin suchte einige ihr bekannte Personen auf und schickte sie bei Interesse zum Magierturm. Was sich daraus entwickeln sollte war eine andere Geschichte und wenn Holly all das vorher gewusst hätte, hätte sie die Magier zum Teufel gejagt. Nur wenig später erfüllte sich Holly ihren ersten Traum. Zusammen mit Harmony und Jorn veranstaltete sie ein Fest im Talländer. Sicher war sie bis zu diesem Tag schon keine gänzlich Unbekannte mehr gewesen, was sicher nicht nur an ihrer Erscheinung lag. Wer hatte bis dahin schon eine hübsch anzusehende Frau mit solch unwirklich anmutenden himmelblauen Augen und Augenbrauen aus weichen, feinen Daunen gesehen? Auch ihr Haar war von einer gewissen Besonderheit, denn in das samtig, weich fallende braune Haar waren feine silbrig glänzende Strähnen gewachsen. Holly war nicht nur im Talländer aufgetreten. Nein, auch auf dem Markt und im Kupfertaler sowie in den anderen Vierteln der Stadt brachte sie ihre Lieder zu Gehör.Selbst Freiherr Barger war schon in den Genuss eines Auftrittes gekommen.
Das Fest wo man den Frühling und das Leben feierte kam an und so schmiedete Holly schon bald neue Pläne.

*Holly schüttelte sich leicht*"Ich sollte jetzt aber wirklich aufstehen." *sprach sie mehr zu sich selbst,
sie dreht sich auf die Seite und haucht dem schlafenden Mann neben sich einen Kuss auf die Wange und wartete bis er die Augen aufschlug*

Zusammen mit Alevandar machte sie sich einige Zeit später auf den Weg um ihren Umzug in ihr neues Heim voranzutreiben.
„Hollys Feengesang“ sollte ja bald eröffnet werden. Hier sollten die Reichen und Schönen der Stadt in den Genuss ihres Könnens kommen. Für Speis und Tank sollte auch gesorgt werden. Auf Anfrage würde sie aber auch Gesangsunterricht und Tanzunterricht geben.
Doch auch ihre Schneiderkunst sollte nicht zu kurz kommen und so konnte man auch weiterhin derlei Aufträge an Holly heran tragen.
Mit „Hollys Feengesang“ hatte sich die Bardin ihren größten Traum erfüllt.
Letzte Änderung: 1 Jahr 6 Monate her von BlackDiamond.

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1 Jahr 6 Monate her - 1 Jahr 6 Monate her #4665 von BlackDiamond
BlackDiamond antwortete auf Holly, die feenblütige Bardin
Hollys Feengesang erblüht

Monde lang hatte Holly hart gearbeitet und jede Goldmünze gespart um sich ihr Traumhaus kaufen zu können.
Jetzt endlich war es soweit. Sie beantragte die Bürgerschaft und unterzeichnete den Kaufvertrag für das Haus.
Nur wenige Tage später machten sich Alevandar und die Bardin daran das Haus genauer zu besichtigen. Noch wusste Holly nicht wie es im Innern des Hauses ausehen würde. Sie hoffte einfach nur das es keine versteckte Müllhalde sein würde.
Am Haus angekommen drehte sie voller Vorfreude den Schlüssel im Schloß herum und öffnete die schwere Eingangstür. Die Tür gab ein lautes Knarzen von sich, sie wurde wohl schon längere Zeitnicht mehr benutzt. Alev und Holly strömte ein muffiger Geruch von Staub und alten Möbeln entgegen.
Noch etwas verhalten betraten sie das Haus und sahen sich um. Spinnweben hingen an den Decken und in den Ecken, eine dicke Staubschicht hatte sich auf dem Boden und den Treppen ausgebreitet. In manchen Zimmern standen gut abgedeckt mit Tüchern noch allerlei Möbel von den Vorbesitzern. Auch auf den abgedeckten Möbeln hatte sich eine dicke Staubschicht gebildet. Die Fenster waren verdreckt, was ja nun keine große Überraschung war, da das Haus lange nicht mehr bewohnt wurde. Die Farbe blätterte in so einigen Zimmern von den Wänden und im Bad wurde es schnell klar das es einer neuen Wanne bedurfte.
Viel Arbeit würde auf Alev und Holly zukommen, das wurde den Beiden schnell bewusst.
Als sie das Haus begutachtet hatten öffnete Holly in jedem Zimmer weit die Fenster um frische Luft herein zulassen. Zusammen mit Alev erstellt sie noch an Ort und Stelle eine Liste mit Dingen die nun getan werden mussten. Nach einigen Stunden kehrten sie zurück in den Talländer wo sich Holly daran machte die Liste zu erweitern.
Da Alev einiges andere zu tun hatte machte sie viele Dinge allein. Doch bekam sie auch unerwartete Hilfe von Sarah, welche ihr eine Liste von fähigen Handwerkern an die Hand gab. Diese Liste war schon eine Erleichterung, denn sie ersparte Holly viel unnötige Lauferei.
Da Holly nicht wusste wer alles noch welche von den alten Schlüsseln hatte wollte sie unbedingt neue Schlösser. Sie hoffte inständig das Collin ihr da weiterhelfen konnte und so nutzte sie auf dem Gartenfest die Gelegenheitom ihn darauf anzusprechen. Leider lehnte Collin ab, aber er gab ihr den Namen und die Adresse eines Kollegen. Holly machte sich als bald zusammen mit Alev auf den Weg um den Gnom aufzusuchen den Collin empfohlen hatte und bestellte die neuen Schlösser. Als nächstes bestellt sie bei Richard ganz besondere Türen um ihr Haus abzusichern. So ging es von einem Handwerker zum nächsten und schon bald herrschte reges Treiben an dem Haus von Holly. Es wurde gehämmert, gesägt udn gemalter. Nach einigen Zehntag wurden dann endlich die Fenster geputzt und in den ersten Zimmern konnte man staubwischen und wischen, auch die ersten Teppiche konnten ausgelegt werden. In dieser ganzen Zeit versorgte Holly die fleißigen Handwerker jeden Tag mit einer warmen Mahlzeit und Getränken.
So mancher Beobachter bekam dann auch mit das die ersten Möbel Einzug hielten.
Hollys Feengesang erblühte auf diese Weise zu einem kleinen Schmuckstück, welches bald bereit war seine ersten Gäste zu empfangen.
Es wurde noch ein Kasten aufgestellt in dem man Nachrichten hinterlassen konnte.
In der Zeit wo die Arbeiten am Haus vorangingen begann Holly nach Personal zu suchen. So fand man an den schwarzen Brettern Aushänge auf denen nach einer Hausdame, Hausmädchen, Wäscherinnen, einem Koch und Barden gesucht wurde.
Die Bewerber auf diese Stellen bestellte Holly zu sich um Gespräche mit ihnen zu führen.

Die Tage der jungen Frau waren gut gefüllt und so manches Mal fiel Holly völlig erschöpft in ihr Bett.
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