Sarah Morgentau, eine Kräuterkundige in Lisfar

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1 Jahr 9 Monate her #4441 von Zimtstern
Ein neues Gesicht auf Lisfars Marktplatz

Seit etwas mehr als einem Zehntag gibt es nun ein neues Gesicht auf dem Marktplatz der Handelsstadt, welches erst langsam an Bekanntheit unter den Bürgern gewinnt. Dabei handelt es sich um eine junge, blondhaarige Frau welche ihre selbsthergestellten, nichtmagischen Heilmittelchen verkauft und dabei immer ein freundliches Lächeln und einen Rat zur passenden Heilbehandlung parat hat. Sarah Morgentau heißt die Frau mit dem breitgefächerten Kräuterwissen, welche bereits in aller Früh am Tag ihren Stand eröffnet und stets auch an einem Plausch mit den übrigen Händlern interessiert ist. Die Zutaten für ihre Waren kauft sie teils auf dem Marktplatz ein oder aber sammelt sie frisch im Umland und verarbeitet sie dann entsprechend weiter. Da dies ebenfalls einiges an Zeit benötigt, ist sie bisher nicht an jedem Tag auf dem Markplatz anzutreffen, sondern nur an 6 Tagen im Zehntag. Kunden, die außerhalb ihrer Verkaufszeiten ein Heilmittel erstehen möchten, können ihr eine Nachricht in der Taverne am Markt hinterlassen, dort hat die Kräuterkundige offenbar ihr Quartier bezogen. Zudem nimmt sie auch Sonderbestellungen über Mittel entgegen, welche sie nicht Vorrätig an ihrem Stand verkauft.

Die Zahl der Waren welche sie bisher verkauft ist recht übersichtlich. Dabei handelt es sich um Tinkturen, Salben, Tees und getrocknete Pflanzenteile gegen die üblichsten Erkrankungen, die im Frühjahr auftreten. Zudem Mittelchen zur Wundversorgung und Zahn- und Flohpulver. Zur Freude der Kinder hat die junge Frau ebenfalls klebrige Kräuterbonbons im Angebot.

Die ersten Tage in Lisfar stellte Sarah ihre Waren noch in ihrem Zimmer in der Schänke am Marktplatz her. Nachdem der Platz in ihrer Kammer jedoch immer geringer wurde, begab sie sich auf die Suche nach einem Lager in der Stadt. Einige Unterhaltungen mit ihren Händlerkollegen, der Verweis das Rathaus zu besuchen und schließlich ein Besuch des Rathauses, führten dazu, dass sich die junge Frau nun Mieterin zweier überschaubar großer Räume im Marktviertel nennen kann.

Neben dem Verkauf und der Herstellung ihrer Mittel, darf sie sich nun also auch noch darum kümmern, die Räumlichkeiten entsprechend herzurichten….



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Chess - Mitbesitzerin der Zuflucht
Isalie Nachtschatten - Lagerwolf
Sarah Morgentau - Kräuterkundige Heilerin & Inhaberin der Morgentau Apotheke im Marktviertel

Spielleiter Zuständigkeit:

Marktviertel und Oberstadt

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1 Jahr 9 Monate her #4462 von Greifensee
Collin hatte ohnehin nichts Besseres vorgehabt, also entschied er sich dafür, der werten Dame Morgentau behilflich zu sein. Hätte er ahnen können, dass dadurch seine Hose, seine Stiefel und sein Selbstwertgefühl unwiderbringlich zerstört werden würden, hätte er vermutlich abgelehnt.
Seine Vorkenntnisse und grundsätzliche Lehre als Schlosser, innerhalb Lisfars machten es ihm zügig möglich, das erste Schloss zu öffnen...wenngleich dies eher mit der Kopfnuss-ausversehen-gegen-gestolpert-Technik funktionierte und die Türe damit völlig hinüber war.
Zu retten war in diesem ganzen Prozedere ohnehin nicht viel. Nachdem er der monströsen Spinne ausgewichen war und diese großzügig Richard überließ (zu irgendetwas musste der Herr ja auch zu Nutze sein), öffnete er auch das zweite Schloss und sorgte für generelle Geruchsbelästigung innerhalb der Nachbarschaft.
Dank der Hilfe Antheas konnten sie gemeinsam immerhin noch Sand dazu karren, um das Malheur einigermaßen in Schach zu halten.
Hier wartete Unmengen an Arbeit auf die Gruppe, die hoffentlich großzügig entlohnt werden wollte; doch dies blieb abzuwarten.
Nun hatte er den Auftrag bekommen, sich mit dem hiesigen Schreiner auseinander zu setzen, um ein passendes Schloss anzubringen. Nicht zu teuer. Nicht zu billig. Nicht leicht zu knacken, aber auch kein Kerkerverlies für die bösesten, der Bösen Lisfars. Ein Chubb-Schloss sollte es also sein, dass er gegebenenfalls noch verbessern konnte...das Schloss und den Schlüssel besaß er ja ohnehon schon, also ward da nur noch das Gespräch mit dem alten Bekannten, den er bereits von seiner Lehre kannte.
Vielleicht mochte er auch so einen etwas besseren Preis heraushandeln können...

Filrean Avithoul - "Viele Personen haben geredet. Keine davon war ich, also habe ich es wohl ignoriert."
Collin Winterregen - "Glück reimt sich nicht auf Leben : Naja so ist das eben. "
Ileks Nebelsee - *ist töpfern ;3 *

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1 Jahr 9 Monate her #4468 von Xandus
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Die Entrümpelung des Lagers oder der Eingang zu den 9 Höllen von Lisfar…

Der Tag begann vielversprechend. Sarah hatte sich zwei Stunden vor Sonnenaufgang mit Collin vor ihrem Lagerhaus verabredet. Ihr war mulmig zu Mute gewesen. Immerhin hatte sie sich die Räumlichkeiten zuvor noch nicht angesehen. Der Vermieter hatte ihr lediglich versichert, dass die Größe und Lage genau dem entsprachen wonach sie gesucht hatte. Die letzten Jahre stand das Haus angeblich leer, Sarah müsse sich also darauf einstellen, ein wenig putzen zu müssen. Ebenso müssten neue Möbel angeschafft werden. In Anbetracht des geringen Mietpreises hatte sie jedoch ohne zu zögern eingeschlagen und den Vertrag unterschrieben.

Nun stand sie vor der völlig verzogenen Eichentüre und kämpfte mit dem rostigen Schloss. Den Schlüssel hatte sie kaum hineinbekommen, weil irgendetwas darin blockierte. Nahe dem Haus hatte Richard bereits Posten bezogen und beobachtete ihre Versuche die Türe zu öffnen mit unverborgenem Spott. Weder das starke Rütteln an der Türklinke noch das mehrfache Drehen des Schlüssels, ein Tritt gegen die massive Holztüre oder ein paar undamenhafte Flüche bewirkten, dass sich die Türe öffnete. Pünktlich zur ausgemachten Zeit erschien schließlich Collin mit samt seiner Katzendame. Erleichtert trat Sarah nun zurück und überließ Collin die ehrenvolle Aufgabe die Türe zu öffnen.

Eine gefühlte Ewigkeit später öffnet sich schließlich die Türe. Jedoch völlig anders als erwartet, die massive Eichentüre krachte scheppernd zu Boden, weckte die halbe Nachbarschaft und vertrieb Collins Katze. Ein wundervoller Beginn des Tages. Collin mittlerweile Grau vom Staub der letzten Jahre, betrat schließlich wagemutig das Innere des Hauses. Dreckig war es dort drinnen, es stank, die verbliebenen Möbel waren abgewohnt und aus den Ecken und Winkeln vernahm man das Fiepsen von Ratten. Die Türe zum zweiten Raum war auf den ersten Blick überhaupt nicht auffindbar. So begab Collin sich schließlich auf die Suche nach der zweiten Türe, immerhin hatte man Sarah zwei Zimmer versprochen. Im Laufe seiner Suche fand Collin schließlich ein extrem großes Exemplar einer Winkelspinne. Was ihn sein Heil in der Flucht suchen ließ.

Nachdem man sich der Spinne schließlich entledigt hatte, Richard und der Holztüre sei Dank, begab man sich wieder auf die erneute Suche nach der zweiten Türe. Indes hatte man auch für ein wenig Kerzenschein im Innern gesorgt. Die Tür konnte schließlich, versteckt hinter zahlreichen Möbeln, gefunden werden.

Bei besagter Suche brach Collin sich beinahe den Hals, als er über einen Stuhl und ein Kästchen mit Glasmurmeln stolperte. Ganz zur Erheiterung von Richard. Währenddessen war Sarah erneut zum Markt aufgebrochen um dort weitere Lappen, einen Mopp und einen Besen zu erstehen. Immerhin wollte man dem Dreck noch Herr werden.

Als sie schließlich zurückkehrte, fand sie Richard und Collin angewidert von dem Haus zurückweichend vor. Was genau die Männer getan hatten war ihr nicht bewusst, es stank jedoch fürchterlich und langsam, aber sicher sickerte eine bräunliche Flüssigkeit aufs Pflaster. Die Ursache jener abscheulich stinkenden Brühe, ließ sich erst im Laufe des Tages herausfinden. Offenbar durch ein Leck im Dach verursacht, hatte sich über Jahre Wasser im hinteren Raum gesammelt und sich mit dem vermischt was der Vormieter in dem Zimmer zurückgelassen hatte.

Dem Auftauchen und beherzten Eingreifen von Anthea war es schließlich zu verdanken, dass sich die Männer langsam, aber sicher der Brühe annahmen. Ein weiterer Zwischenfall mit einer Winkelspinne sorgte jedoch dafür, dass die Aufgaben rasch neu verteilt wurden. Collin und Anthea gedachten in den Hafen aufzubrechen und dort mit Hilfe von Sarahs Karren Sand zu holen, Richard sollte sich indes um die übrigen Spinnen und Möbel kümmern.

Mittlerweile war es Mittag, Collin und seine Begleitung waren aufgebrochen und Richard fluchend damit beschäftigt die alten Möbel auf die Straße zu werfen. Sarah blieb nichts anderes übrig als die Stücke zu einem Haufen zu türmen und kleinere Stücke zusammenzukehren. Freundlich wie Richard nun einmal ist, überließ er vornehmlich sehr kleine Holzstücke. Es gab also mehr als genug für Sarah aufzukehren. Im Zuge dieser ungewöhnlichen Aufräumaktion flohen auch die letzten Ratten und Spinnen aus dem Gebäude. Stunden vergingen, ehe Collin und seine Begleitung schließlich ohne den Karren zurückkehrten. Offenbar hatte man ein Problem damit den beladenen Karren den Hang hinauf zu befördern. Also blieb Richard nichts anderes übrig als sich nun auch noch um den Karren zu kümmern. Anthea verabschiedete sich indes und auch Collin brach kurz danach auf.

Man kam schließlich so überein, dass man sich in den nächsten Tagen dem Dach, der Türe und den übrigen Kleinigkeiten widmen wollte. Sarah sollte sich indes um das Verteilen des Sands kümmern und den Schutt vor der Türe abholen lassen.

Mit einem solchen Ausgang des Tages hatte wohl niemand gerechnet. Fakt war, dass sie noch viele Tage an Arbeit in das Gebäude stecken müssten, ehe man die Zimmer neu einrichten und schließlich für die Arbeit nutzen konnte.

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1 Jahr 9 Monate her #4469 von Xandus
Die Entrümpelung des Lagers geht weiter …
Sarah seufzte, dass schlichte Tageskleid, welches sie trug, war gänzlich ruiniert. Über und über war die junge Frau mit Staub und Spinnweben bedeckt und ihre Rocksäume hatten sich mit einem Gemisch aus der muffenden Brühe und dem Sand vollgesogen. Ein Glück, dass sie kniehohe Stiefel trug. Zuversichtlich und die Zähne zusammenbeißend hatte sie die letzten Stundenkerzen damit verbracht den Hafensand auf dem Boden der Zimmer zu verteilen und anschließend glatt zu kehren. Anthea hatte Recht gehabt. Der Sand schluckte die Brüche ganz hervorragend und auch der Gestank nahm dadurch langsam, aber sicher ab. Nun galt es die Wände von Staub und Spinnweben zu befreien, die Fenster zu putzen und das Gebäude anschließend ordentlich zu Lüften und mit Hilfe von passenden Kräutern auszuräuchern. Der Schreiner war indes auch erschienen und so freundlich gewesen die gewünschte, behelfsmäßige Türe einzubauen. Um eine vernünftige Türe mit samt Schloss würde Collin sich kümmern.

Als Richard schließlich am nächsten Tag das Gebäude aufsuchte staunte er nicht schlecht. Mittlerweile konnte man durch die Fenster durchblicken und sie sogar gefahrlos öffnen und schließen, ohne um seinen Hals fürchten zu müssen. Im Innern des Hauses stank es auch nicht mehr nach der undefinierbaren Brühe. Besser noch, ein dezenter Kräuterduft erfüllte die Zimmer mit einem angenehmen Wohlgeruch.

Nun galt es den nassen Sand wieder zu entsorgen. Dies erforderte einiges an Muskelkraft und zudem Sarahs gesamte Überredungskunst. Richard war immerhin nicht direkt gewillt gewesen ihr dabei zu helfen und Collin wollte sie nicht darum bitten. Immerhin war er damit beschäftigt in der Stadt ein neues Schloss für die Eingangstüre aufzutreiben. Der Herr Dämmerstein willigte schließlich ein, natürlich gegen eine passende Entlohnung und schippte den nassen Sand zurück in den Karren. Anschließend beförderte man jenen zurück in den Hafen und war glücklich ihn wieder los zu sein.

Nun galt es nur noch das Dach neu einzudecken, die Böden von übrig gebliebenem Sand zu befreien und frisch abzuschleifen und sich um neue Möbel zu kümmern. Zumindest kümmerte sich Collin um eine neue Eingangstüre und passende Schlösser. Immerhin etwas, um das Sarah sich nicht bemühen musste.

Die harte Arbeit setzte der jungen Händlerin mit dem blonden Haar zudem ziemlich zu. Immerhin galt es nun auf dem Markt zu schuften, regelmäßig Kräuter zu sammeln und diese zu verarbeiten und das Lager in Schuss zu setzen. Aber irgendwie würde sie das alles schon schaffen, da war Sarah doch sehr zuversichtlich. Ein Geschenk für den Einzug hatte sie im Übrigen auch schon erhalten. Ein Strauß violetter Blumen, zwar ein wenig geknickt aber dennoch sehr hübsch, hatte sie von Anthea erhalten und gleich in einem der Fenster aufgestellt.

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1 Jahr 8 Monate her #4479 von Zimtstern
Ein freier Tag oder ein Unglück kommt selten allein…

Nach den anstrengenden letzten Tagen, sie hatte beinahe bis zur völligen Erschöpfung gearbeitet, wollte sich Sarah heute einmal einen freien Tag gönnen. Einfach einmal nichts tun, die Frühlingssonne genießen und dabei in einem guten Buch schmökern. Als Ort der Entspannung hatte sie sich den kleinen Park in der Oberstadt auserkoren. Dort lehnte sie nun mit dem Rücken gegen einen Baumstamm und ließ die Füße im Teichwasser baumeln. Wie herrlich still es dort doch war. Sie seufzt zufrieden.

Ihre Zufriedenheit sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. Tatsächlich hatte sich Richard in den kleinen Park verirrt, sprach etwas von einer Einladung, die sie angeblich ausgesprochen hatte und gesellte sich nun zu ihr.

Während sie sich nun also mit Richard unterhielt, schweifte ihr Blick immer mal wieder zum Marktplatz. Irgendetwas stimmte dort unten nicht. Leise vernahm sie das Wiehern eins Pferds, Schritte und die Stimmen aufgebrachter Menschen. Aus Sorge um ihren Marktstand begab sie sich schließlich herab ins Marktviertel.

Dort bot sich ihr ein groteskes Bild. Menschen entfernten sich eilig vom Platz, andere hingegen strömten gaffend zum Ort des Geschehens. Nahe dem Tor hatte sich eine Traube aus Milizionären gebildet. Jene umkreisten ein scheuendes Pferd. Dessen Reiter lag bereits regungslos am Boden. In seinem Rücken steckten zwei Pfeile. Einen Arm hatte er noch ausgestreckt, dabei umklammerte er fest einen kleinen Gegenstand in seiner Hand. Zudem sah es so aus, als würde sein Körper irgendetwas unter sich begraben.

Sarah zog es ersteimal vor Abstand zu halten und mit ihren Händlerkollegen ein wenig zu plauschen. Diese waren immerhin bei dem Vorfall zugegen gewesen und wussten gewiss was passiert war. Richard indes hatte sich seinen Weg bereits zu den Milizionären gebahnt und machte jene darauf aufmerksam, dass irgendetwas unter dem Körper des Mannes liegen musste. Zum Vorschein kam tatsächlich ein ca. 8 Sommer alter Junge. Schniefend und verängstigt bekam er keinen Ton raus, als man ihn ansprach.

Dank Sarahs Hilfe gelang es schließlich, dass Pferd zu beruhigen und auch der Kleine begann langsam und weinend mit der Kräuterkundigen zu sprechen. Elin war sein Name, er gehörte einer Händlerfamilie aus Elmwood an. Seine Familie war nahe dem Fluss überfallen worden und sein Vater hatte es gerade noch geschafft ihn zu retten. Das Schicksal seiner Mutter und der Schwester waren jedoch ungewiss. Schniefend erklärte er Sarah den Weg, den sie gekommen waren und ließ sich die Kräuterbonbons der Frau schmecken.

Für Richard stand schnell fest, dass er sich auf die Suche nach den Räubern und Mutter und Tochter begeben wollte. Sarah wollte indes in der Stadt verbleiben und Elins Wunden versorgen, auf Bitte der Miliz schloss sie sich jedoch Richard und einer schweigsamen Frau, die sich später als Haanit vorstellte, an.

Der Weg war weit, dass Gelände uneben und stetig musste man mit einem Überfall rechnen. Dennoch bewegte sich das kleine Grüppchen langsam vorwärts, die Kreuzung hinter sich lassend, das Lager der Holzfäller passierend, bis sie schließlich den Platz des Überfalls erreichten. Von Elins Mutter und Schwester fand sich jedoch keine Spur. Also beschloss man die Spuren weiter zu verfolgen. Nach weiteren Stundenkerzen des Marschierens erreichte die Gruppe schließlich einen steilen Hang. Im Schatten der Felsen konnten sie sogar zwei Männer auf Wachposten ausmachen. Richard, wagemutig wie stets, zögerte nicht lange und trat auf die Männer zu. Worüber Richard sich nun mit den Männern unterhielt konnte Sarah nicht verstehen. Sie und Haanit versteckten sich zu weit entfernt.

Später entfachte schließlich ein Kampf zwischen Richard und den Männern, in den Haanit und Sarah mit eingriffen. Das Resultat daraus waren ein Schwerverletzter und ein Toter. Die Männer nicht weiter beachtend zog man weiter in Richtung Höhle, dort vermutete die Gruppe die Frau und das Mädchen.

Im Eingangsbereich der Höhle kam es schließlich zum nächsten Gefecht mit einem Räuber. Jener wurde schwer verletzt und anschließend von Richard befragt. Danach ließ man den Mann abziehen. Im Innern der Höhle fanden sie schließlich Ewelin und ihre Tochter Eris. Jene wurden von einem einzelnen Mann bewacht, der sich schließlich bestechen ließ und die Frauen freigab. Mit Mutter und Tochter schlich man schließlich wieder aus der Höhle heraus und trat den langen und beschwerlichen Rückweg in Richtung Lisfar an.

In Lisfar bedankte sich Ewelin bei ihren Rettern, stellte sich noch einmal höflich vor und ließ sich schließlich von Sarah ins Milizgebäude bringen. Zuvor hatte die Witwe von Richard noch einige Münzen erhalten, um in Lisfar über die Runden zu kommen. Sarah versorgte die Verletzungen der kleinen Familie, mietete ihnen noch ein Zimmer in einer örtlichen Schänke und verabschiedete sich schließlich.

Dreckig, völlig ausgebrannt und übermüdet schleppte sich Sarah schließlich zurück in ihr Zimmer in der Schänke, um dort auszuruhen. So viel also zu ihrem freien Tag…

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1 Jahr 8 Monate her #4480 von Zimtstern
Markttreiben und Lagerrenovierung

Sarah ließ die letzten Tage in ihrem Gedächtnis vorbeiziehen und lächelte. Mittlerweile hatte sie zahlreiche Kunden gewonnen, sowohl aus dem Markt- als auch aus dem Hafenviertel strömten die Menschen zu ihrem Stand und kauften Arzneimittel und Produkte zur Körperpflege. Selbst unter den Reisende hatte sich die Qualität ihrer Waren mittlerweile herumgesprochen. Der Vorfall um Familie Handgraben und die Ereignisse um die Heilerstube in der Oberstadt taten ihr übriges dazu. Auf Wunsch fertigte sie nun auch Sonderbestellungen an und ließ jene einen Tag nach Fertigstellung von Anthea ausliefern.

Anthea fand nun jeden Tag, eine Umhängetasche mit den auszuliefernden Produkten im Eingangsbereich des Lagerhauses vor, zusammen mit einer Adressliste, damit die Päckchen auch dem richtigen Empfänger zugestellt wurden.

Collin hatte mittlerweile die Schäden am Dach zusammen mit Anthea repariert und neue Schindeln eingesetzt. Nun war das Dach zum Großteil dicht und man konnte sich den Arbeiten im Inneren des Gebäudes widmen. Einer der Schreiner nahm sich der Böden an und besserte morsche Latten aus und schleifte die übrigen sauber ab. Nach einer anschließenden Behandlung mit Wachs wirkten sie schon gar nicht mehr so verwahrlost wie noch vor einigen Tagen.

Richard hatte Sarah indes versprochen sich einmal nach gebrauchten Möbeln umzuhören. Hübsch brauchten die Stücke nicht sein, lediglich funktional sollten sie sein. Und so kam es, dass bereits nach kurzer Zeit die ersten Stücke in der alten Lagerhalle einzogen und jene von Tag zu Tag ein wenig wohnlicher und weniger muffig erschien.

Nachdem erste Staumöglichkeiten ihren Platz gefunden hatten, begann Sarah sorgsam damit ihre Habe in das Lagerhaus zu räumen. Kräuterbündel wurden an den Decken aufgehangen und zahlreiche Flaschen, Tiegel und weitere Gefäße fanden in Schränken und Regalen ihren Platz. Langsam, aber sicher nahm das Projekt der jungen Frau sichtlich an Gestalt an. Zudem wurden die abfälligen Kommentare ihrer Bekannten über das Lagerhaus stetig weniger.

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1 Jahr 8 Monate her #4502 von Zimtstern
Aufträge und Bauarbeiten…

Die letzten Tage war es still um das Fräulein Morgentau geworden. Auf dem Marktplatz selbst sah man sie nur noch selten. An ihrem Stand prangte zudem ein Schild, man möge Bestellungen bitte direkt in ihrem Lager aufgeben, sie sei zurzeit verhindert. Hinter vorgehaltener Hand munkelte man sie hätte einen wichtigen Auftrag angenommen und sei deswegen verhindert. Genaues wussten die Klatschbasen jedoch auch nicht zu berichten, hielt sich das Fräulein doch sehr bedeckt. Indes gingen die Arbeiten in ihrem Lagerhaus kontinuierlich weiter. Weitere Möbel fanden ihren Platz in den Räumlichkeiten und Bestellungen trafen Stück für Stück ein und wurden innerhalb des Hauses an ihre neuen Plätze geräumt. Hinter dem Gebäude arbeitete mittlerweile auch ein Schreiner daran eine Zisterne anzulegen, damit das Haus stetig mit frischem Wasser versorgt wird.

Gut einen Zehntag nachdem das Schild an Sarahs Stand aufgehangen wurde, verschwand es auch schon wieder und das Fräulein kehrte in gewohntem Rhythmus an seine Arbeit hinter dem Verkaufstresen ihres Marktstands zurück. Neugierigen Kunden, die sie bereits vermisst hatten, erklärte sie lediglich, dass sie die vergangenen Tage mit der Erfüllung diverser Aufträge und der Beaufsichtigung der Bauarbeiten verbracht hatte und ihr deswegen schlicht die Zeit gefehlt hätte, auch noch ihrer Arbeit im Verkauf nachzugehen.


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1 Jahr 6 Monate her #4631 von Zimtstern
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Rekapitulation der letzten Monde…

Sarah hatte es sich an ihrem neuen Lieblingsplatz im Garten, nahe des kleinen Teichs, bequem gemacht und ließ die letzten Monde einmal an ihrem Inneren Auge vorbeiziehen. Viel war geschehen in diesem recht überschaubaren Zeitraum. So hatten die Handwerker endlich die Renovierungsarbeiten am Obergeschoss ihrer Apotheke beendet, die Möbel waren eingetroffen und sie hatte die Wohnräumlichkeiten endlich beziehen können. Bereits kurz darauf hatte sie ihre Köchin und Hausdame angestellt. Die alte Gertrude wollte sie wirklich nicht mehr missen. Zwei Zehntage später, hatte sie Else angestellt. Die junge Frau ging Gertrude tatkräftig beim Haushalt zur Hand, kaufte ein und kümmerte sich auch um die Pflege des Gartens.

Beim Gedanken daran musste Sarah einmal herzlich lachen. Vor wenigen Monden war das schöne Fleckchen Erde noch völlig verwildert gewesen. Alleine Collin und Richard hatte sie zu verdanken, dass sich hinter ihrem Haus nun ein gepflegter Garten befand, in welchem Kräuter und Gemüse wuchsen. Sogar einen Teich hatten die Männer ihr gegraben, damit sie sich dorthin zurückziehen und Kraft sammeln konnte. Einen Teil des Gartens hatte sie großzügigerweise Richard überlassen.

Jener hatte, zu ihrer Überraschung, dass Gebäude neben ihrer Apotheke erworben und darin eine Schmiede eröffnet. Ihre Lippen verzogen sich zu einem amüsierten Lächeln als sie an den Moment dachte, wo er ihr davon berichtete. Völlig nüchtern wie Richard nun einmal ist, hatte er ihr erzählt, dass er im Nachbarhaus eine Schmiede zu eröffnen gedenkt. Das Dämmersteinemporium. Sarah war darüber zuerst irritiert gewesen, hatte sich dann jedoch sehr gefreut. Sie bot ihm sogar an, Else gelegentlich rüber zu schicken, damit diese die Schmiede putzen kann. Was er jedoch ablehnte.

Ihre eigenen Geschäfte liefen mittlerweile ausgezeichnet. Ihre freundliche und fröhliche Art hatte ihr viele Stammkunden beschert und aufgrund der Gerüchte über eine hereinbrechende Seuche, kamen weitere Kunden hinzu. Die Auslieferungen, welche früher Anthea übernommen hatte, übernahm nun Hannes. Den Burschen hatte sie angestellt, nachdem Anthea vor einiger Zeit überraschend abgereist war. Sarah hatte Verständnis für den rasch Aufbruch gehabt, immerhin gab es eine Familienkrise in Antheas Sippe. Es war nur recht und billig, dass sie direkt und auf unbestimmte Zeit aufgebrochen war. Bedingt durch die vielen Aufträge und Kunden hatte Sarah zudem noch zwei Angestellte für die Apotheke eingestellt. Eine junge Frau und einen älteren Herren. Jene unterstützen Sarah fort an sowohl im Verkauf, als auch der Beratung und Behandlung der Kunden. Dadurch war auch sichergestellt, dass immer jemand im Haus war, sollte Sarah einmal zu einem Notfall gerufen werden oder auf dem Markt verkaufen.

Die viele Arbeit und die Qualität ihrer Waren brachten jedoch auch zahlreiche Schattenseiten mit sich. Sarah war mittlerweile primär auf ihre Arbeit fixiert, übernächtigt und hatte kaum noch Zeit für etwas anderes. Zudem mehrten sich die Diebstähle auf dem Markt und immer mehr dubiose Gestalten drückten sich vor ihrer Apotheke herum. Ihr blieb daraufhin keine andere Wahl. Sie hatte ihren Marktstand auf unbestimmte Zeit schließen müssen, um zumindest die dort herrschenden Diebstähle zu beenden. Zudem hatte sie mit Hathlia gesprochen. Jene versprach, fort an ein Auge auf die Apotheke zu haben. Immerhin sollten nicht auch noch Sarahs Kunden bestohlen werden.

Ihre Kontakte zur Miliz hatten sich in den vergangenen Monden ebenfalls stark zum Positiven gewandelt. Ihr Einsatz beim Vorposten war nicht unbemerkt geblieben und so hatte sie sich einen langfristen Großkunden gesichert, welchen sie nun in regelmäßigen Abständen mit frischen Waren belieferte.

Das Vertrauen der Miliz war sogar so groß in ihre Fähigkeiten gewesen, dass sie eine Obduktion an einer Leiche durchführen durfte. Bei dem Gedanken musste Sarah sich schütteln. Jener Tag war wirklich kein angenehmer gewesen, als sie die Leichenteile beschaute und zu schockierenden Erkenntnissen gekommen ist. Dennoch tat sie es gerne. Festigte es doch das Band zur Miliz.

Sarah ließ ihren Blick noch einmal über den kleinen Teich wandern, ehe sie schließlich die Ziege und Hühner betrachtete, die friedlich in ihrem Gehege ihr Futter fraßen. Die Tiere hatte sie von den Bauern erstanden, als jene ihre Höfe aufgeben mussten. Dazu noch einige Säcke mit Saatgut und Lebensmittel welche Gertrude hatte haltbar machen können und nun im Keller und unter dem Dach lagerten. Sollte wirklich eine Seuche ausbrechen, wollten sie vorbereitet sein.

Die junge Frau streckte sich schließlich und erhob sich. Es war Zeit ihre Tag tägliche Runde durch die bessergestellten Viertel der Stadt zu machen und die Brunnen und Wasserspeicher zu überprüfen. Immerhin hatte sie Leyana vor Monden versprochen, sie zu informieren, sollte das Trinkwasser Zeichen einer Verunreinigung zeigen. Nathaniel war glücklicherweise so freundlich gewesen und wollte ihr nun Proben aus den Brunnen der Slums und dem Hafenviertel bringen, damit auch diese täglich überprüft werden konnten. Sarah selbst hätte sich niemals allein in jene Viertel gewagt. Immerhin war es ihr dort einfach zu gefährlich.

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