Briefe an Aren Jago

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2 Monate 3 Wochen her #5290 von Zimtstern
Briefe an Aren Jago wurde erstellt von Zimtstern
Es verging nicht viel Zeit, bis bereits ein offiziell wirkendes Schriftstück aus dem Rathaus in der Fuhrmeisterei des Herrn Aren Jago eintraf.

„Sehr geehrter Herr Jago,

die Einberufung des Bürgerrats ist theoretisch möglich, sofern ihr alle formalen Richtlinien, welche den Stadtgesetzen der Stadt Lisfar zu entnehmen sind, einhaltet. Konkret spreche ich dabei davon, dass der Zeitpunkt der Sitzung, wie in § 1.14 angegeben, führzeitig bekannt gegeben werden muss. Ebenso müsst ihr einen Wort- und Schriftfrüher ernennen, damit die Sitzung in geordneten Bahnen verlaufen kann (siehe §. 1.15) und ein passender, allen Bürgern zugänglichen, Ort ist zu benennen. Die Ergebnisse der Sitzung müssen zudem umgehend dem Stadtrat vorgelegt werden, damit sie von jenem eingesehen und abgesegnet werden können.

Lisfar treu ergeben,
-gesiegelt und verkündet-
Schreiberin L. Hohenfels in Absprach mit dem Stadtrat“

Charaktere:

Chess - Mitbesitzerin der Zuflucht
Isalie Nachtschatten - Lagerwolf
Sarah Morgentau - Kräuterkundige Heilerin & Inhaberin der Morgentau Apotheke im Marktviertel

Spielleiter Zuständigkeit:

Marktviertel und Oberstadt

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2 Wochen 2 Tage her #5624 von Zimtstern
Und so erhielt Aren nach einiger Zeit schließlich erneut Post vom Rathaus. Das Papier hochwertig und natürlich gesiegelt. Sollte er das Schriftstück öffnen konnte er eine markante, männliche Handschrift erkennen.

Geehrter Fuhrmeister,

der Stadtrat hat über die Ergebnisse der Bürgerversammlung debattiert und folgende Ergebnisse dazu verfasst:

Zu 1.

Die Mitglieder der städtischen Wache erhalten fort an bei Aufnahme einen Grundstock an Ausrüstung, welche neben priorisierter Bewaffnung auch eine passende Rüstung mit Wappen der Stadt enthält. Fälschungen und Duplikaten soll hiermit vorgebeugt werden.

Über die Änderung des Namens der städtischen Wache ließ der Kommandant seine Männer selbst abstimmen und kam zu folgendem Ergebnis: Die Mitglieder der Wache stimmten der Namensänderung zu.

Mit der Änderung des Namens geht für neue Mitglieder der Wache auch das Schwören eines Eids auf die Stadtgesetze und das Wohl der Bürger Lisfars einher. Der Eid muss nach Beendigung der Rekrutenzeit geleistet werden.


Zu 2.

Der Tempel ist keine städtische Institution und somit ist die Stadt jenem gegenüber auch nicht weisungsbefugt. Es besteht bereits ein Austausch zwischen Turm und städtischer Wache. Es obliegt jenen selbst, ob sie jenen vertiefen möchten oder nicht. Der Rat sieht hier kein Eingreifen begründet. Sollten die Umstände eine Zusammenarbeit erfordern, die nicht auf eigene Veranlassung der Beteiligten zu Stande kommt, so wird der Rat auf die Zusammenarbeit hinwirken.

Zu 3.

Lisfar steht seinen Verbündeten treu zur Seite. Sollten wir von jenen um Hilfe gebeten werden, wird die Stadt entsprechende Schritte einleiten.

Zu 4.

Ein Stadtfest zum Gründungstag der Stadt sei hiermit genehmigt.

Zu 5.

Der städtische Korn- und Wasserspeicher wurden vergrößert und aufgefüllt. Ebenso die Kapazitäten der Suppenküche aufgestockt und die Steuern auf Grundnahrungsmittel nochmals gesenkt. Die bisherigen Ernten sehen gut aus. Jedoch ist ungewiss, wie sich die Lebensmittellage ob der Kriegshandlungen noch verändern könnte. Bisher wurde von Seiten des Rats alles getan, um die Lebensmittelversorgung für alle Bewohner der Stadt zu ermöglichen. Mit der Widereröffnung der Mine (siehe Punkt 6) sollte sich die Lage der Bewohner der Unterstadt auch wieder verbessern.

Zu 6.

Die Bau- und Renovierungsmaßnahmen an den Stollen wurden mit Erfolg abgeschlossen. Einer baldigen Wiedereröffnung steht daher nichts im Wege. Angedacht ist eine Verpachtung der Schürfrechte für Metalle und Edelsteine. Die Mine verbleibt somit im Besitz der Stadt. Ein Beschluss mit genauen Details von Seiten der Stadt wird in Bälde erfolgen.

Zu 7.

Die Bürgerschaft Lisfars ist ein stolzes Privileg, dass den Zusammenhalt zwischen den Bürgern der Stadt repräsentiert. Dieser Status geht mit Rechten und Pflichten einher. Eine dieser Pflichten besteht in der Zahlung eines Beitrags, um die Bürgerschaft zu erhalten. Ausgenommen waren und sind Kinder deren Vater oder Mutter bereits Bürger der Stadt sind. Eine Senkung des Preises ist weder angedacht noch zielführend. Zumal die Stadt auf jene Münzen angewiesen ist und es auch in anderen Städten nicht unüblich ist, einen Preis für eine Einbürgerung zu verlangen.

Lisfar treu ergeben,
-gesiegelt und verkündet-
Schreiber E. von Hirschbach in Absprache mit dem Stadtrat“

Charaktere:

Chess - Mitbesitzerin der Zuflucht
Isalie Nachtschatten - Lagerwolf
Sarah Morgentau - Kräuterkundige Heilerin & Inhaberin der Morgentau Apotheke im Marktviertel

Spielleiter Zuständigkeit:

Marktviertel und Oberstadt

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