Ein jeder Magier - unabhängig von Rang und Zugehörigkeitsdauer - ist angehalten, künftig an nicht weniger als 2 Übungen je Zehntag teilzunehmen. Dies soll dazu dienen, eine stärkere Präsenz unter der Bevölkerung zu zeigen, den Ruf zu stärken und für praktische Einsätze vorbereitet zu sein.
Wir sollten stets wachsam sein.
Folgende Übungsheiten sollen wenigstens ein Mal pro Mond abgeschlossen werden:
- Körperliches Training
- Zauberabwehr
- Errichtung einer schützenden Kuppel
- Praktische Magieanwendung in Kampfsituationen ohne Beeinträchtigung eigener Truppen
- Konzentrationsübungen unter unterschiedlichsten Umgebungseinflüssen
Es wird darum gebeten, sich für die Einheiten selbstständig in die aushängenden Listen einzutragen.
Unterhalb der Listen ist ein zusätzlicher Vermerk angebracht:
Die Stadtgarde wird sich zudem an vereinzelten Übungen beteiligen und ist stets dazu eingeladen.
Nur als Einheit können wir Stärke zeigen. Lasst uns also als geeintes Lisfar auftreten.
Auch in Zeiten des Friedens sollten wir nicht dem Müßiggang verfallen und Körper und Geist wach halten um bereit zu sein, wenn unsere geeinten Kräfte zum Schutz der Stadt gebraucht werden.
- Lyn - Hohe Magistra Winterbiss - Lyn!
Ein kleiner Zettel war am Rande des Schwarzen Brettes angebracht worden während es kein Geheimnis war, dass Finnja ihre Stube von allem persönlichen Habe befreite.
"Lebt wohl.", waren die Worte, die auf dem Zettelchen zu lesen waren. Darunter war das arkane Zeichen der Magierin befindlich, das allen Interessierten bekannt war. Persönlich aufgesucht hatte sie vor ihrer Abreise dann allerdings niemanden.
Ein neuer Aushang auf feinem Papier wird aufgehängt. Der in Lysianes Handschrift verfasste und deutlich lesbare Text ist von zwei weiteren Personen unterschrieben.
Werte Mitglieder und geschätzte Freunde des Turmes,
Seid herzlich geladen, dem ersten Trainingsschießen beizuwohnen! Ziel ist es, der Bitte der Garde nachzukommen und eine erste Heranführung an die Bedienung der Armbrust zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden verschiedene Armbrüste, Lademechanismen und ein ausreichend großes Ziel bereitgestellt.
Die Übung wird in der Nähe des Vorpostens nördlich von Lisfar um die Mittagszeit stattfinden. Bitte findet euch zahlreich und pünktlich am Vorposten ein.
In treuer Verbundenheit,
Lysiane Marner, Lyn, Marek Corvyn
Aushang im Turm
Verehrte Turmmitglieder und Freiwillige,
nach intensiven diplomatischen Gesprächen mit der Obrigkeit von Athkatla liegt uns ein offizielles Angebot der Stadt Lisfar vor.
Als Delegation und Kampfeinheit sind wir dazu aufgefordert, die Aberration „Viele“ zu vernichten, ein Wesen von immenser Macht und Bosheit, das eine Bedrohung für unsere Welt darstellt. Hierzu ist es erforderlich, magisch nach Athkatla zu reisen und das Wesen innerhalb der Zauberfeste unschädlich zu machen.
Im Sinne dieses Auftrags konnte die Stadt Lisfar folgende Vorteile für die Freiwilligen aushandeln:
- Zauberlizenz Athkatlas: Diese wird ohne zeitliche Begrenzung gewährt.
- Erlaubnis zur Sicherstellung und ggf. Zerstörung der magischen Sphäre: Diese steht unter der Kontrolle des Wesens „Viele“ und stellt eine erhebliche Gefahr dar.
Zu den Entwicklungen im Fall Maga Uldenschlund:
Nach ihrer Befragung in Athkatla ist Maga Uldenschlund inzwischen genesen und bereit, die Freiwilligen zu empfangen. Sie wird die weiteren Schritte mit euch besprechen und koordinieren.
Die Untersuchungen zu den Vorwürfen gegen Maga Uldenschlund ergaben Folgendes:
- Die Aussagen belegen, dass das Eindringen des Wesens „Viele“ in unsere Ebene unvermeidbar war. Die betroffene Fee, die ursprünglich die gefährliche Ebene betreten wollte, gab an, sie hätte dies auch ohne die Unterstützung der Maga getan, da nur so die eigene Heilung denkbar gewesen wäre.
- Maga Uldenschlunds Handlungen geschahen in guter Absicht, um der Fee beizustehen und mögliche schlimmere Folgen zu verhindern.
- Ihr Einsatz und ihre Aufopferung zum Schutz dieser Ebene wurden als ehrenhaft und verantwortungsvoll bewertet.
Daher wird Maga Uldenschlund bis zur finalen Klärung, mit mir dem Obermagier, von jeglichen Schuldzuweisungen freigesprochen. Sie wird mit sofortiger Wirkung zur Magistra erhoben, einschließlich aller damit verbundenen Rechte und Pflichten sowie der Berechtigung zur Prüfung als Hohe Magistra.
Die Mission nach Athkatla:
Die bevorstehende Mission wird als äußerst gefährlich eingestuft. Zu den Herausforderungen zählen:
- Instabilität der Zauberfeste: Die Struktur ist durch Erschütterungen gefährdet.
- Unberechenbarkeit des Wesens „Viele“: Es könnte frei innerhalb der Kerker und Flure wandeln, auf den Angriff vorbereitet sein und über Immunität gegen physische sowie magische Angriffe verfügen.
- Gefahr durch Gestaltwandlung: Das Wesen könnte andere Häftlinge oder vermisste Wachen verschlungen haben um deren Form anzunehmen.
Belohnungen der Stadt Lisfar:
- Gold
- Bürgerrechte
- Empfehlungen in Vertrauensfragen
Nach der Zusammenkunft aller Freiwilligen wird eine Führungsperson bestimmt, entweder aus den Reihen des Turms oder durch Lisfar.
Eure Mithilfe in dieser Angelegenheit ist von größter Bedeutung, erneute Absprachen sind zum antritt der Mission möglich, ich werde bis zum Aufbruch vor Ort sein.
Gez. Obermagier Karsander
Wieder mal fand sich ein neuer Aushang im Turm.
Werte Mitfuchtler!
Die Räumlichkeiten der Stadtgarde sollen umgebaut und erneuert werden.
Leutnant Renard Morvan und ich würden uns freuen, wenn sich Freiwillige finden, die uns bei diesem Projekt unterstützen möchten.
Bevorzugt wären natürlich all jene, die auch beim Umbau des Turms der Lehren und des Tempels geholfen haben und insofern bereits über Erfahrungen verfügen.
Doch auch mangelnde Erfahrung soll kein Hindernis sein. Jeder, der gewillt ist, darf sich herzlich eingeladen fühlen, sich bei mir oder Leutnant Morvan zu melden.
- Lyn; Hohe Magistra
Kurzum fand sich im Turm der Lehren eine Abschrift eines eingegangenen Anliegens, dazu eine kurze handschriftliche Nachricht:
Wer immer sich befähigt fühlt, hierbei zu helfen, möge sich bitte mit einer Nachricht direkt an Thogrim wenden.
Es stünde sowohl dem Turm als auch seinen Mitgliedern gut zu Gesicht, sich in dieser Sache hilfsbereit zu zeigen.
- Lyn
Im internen Bereich des Turms, der nur aufgenommenen Mitgliedern zugänglich ist, befindet sich eine Kopie von dem Anliegen Thorgrims, als auch eine Kopie von Lyns Aushang und darunter dann an alle Turmmitglieder gerichtete Nachricht von Agatha.
Ich habe den netten Herrn Halbork heute aufgesucht. Wie schon beim letzten Mal hat sich mein Eindruck auch heute bestätigt, er ist wirklich für einen seines Blutes ein sehr freundlicher und höflicher Gesell. Leider ist die Situation jedoch gefährlicher als zuerst angenommen. Jemand errichtet aus Unrat und Kieselsteinen Schreine für den bitterbösen Mordgott Cyric an verschiedenen Orten im Umland. Thogrim und andere zerstören diese Schreine immer wieder, aber der Unruhestifter baut dann an anderen Orten erneute Schreine. Ein Muster ist bisher laut Thogrim nicht ersichtlich, der Täter baut sie offenbar willkürlich immer an neuen Stellen, immer in Sichtweite von Wegen, damit sie auffallen, gleichzeitig wählt er abgelegene Wege, die nicht häufig besucht werden, vermutlich um eine Entdeckung während seines Tuns zu vermeiden.
Doch ein jüngstes Ereignis von dem Thogrim berichtete, zeigte, dass der Täter nicht nur ein einfacher Querulant ist, denn um den letzten Schrein waren einige Untote platziert. Sie blieben laut Thogrims Aussage völlig reglos, bis er einen von ihnen mit einem Schneeball bewarf, sie griffen ihn dann an, aber durch seine Kampferfahrung und sein Geschick konnte er sie niederstrecken. Wenn die Präsenz der Untoten nicht ein seltsamer Zufall oder ein Präsent des bösen Mordgottes selbst war, müssen wir davon ausgehen, dass der Täter ein Nekromant mit fortgeschrittenen Fähigkeiten ist, die ihm die Kontrolle über mehrere Untote ermöglichen.
Der Herr Halbork wandte sich an uns, weil ihm von der Justiziarin Evora und von Fuhrmeister Aren der Hinweis gegeben wurde, dass er Verstärkung suchen solle und dass hier kundige Personen im arkanen Bereich sinnvoll wären, die eventuell entsprechende magische Auren aufspüren oder Untote entdecken können. Ich erklärte die Bereitschaft des Turmes zur Hilfe, riet jedoch dazu, dass bei Untoten eher auch die Hilfe von Priestern oder anderen göttlich geweihten Dienern sinnvoll wäre. Justiziarin Evora hatte jedoch gegenüber Thogrim laut dessen Worten erklärt, dass sie nicht den Ausbruch einer Panik riskieren möchte, was ich gut verstehen kann.
Daher soll laut Thogrims Worten gemäß Justiziarin Evoras Wunsch über die Präsenz jener Untoten im Umland im Moment zumindest die Zivilbevölkerung nichts erfahren.
Ich selbst bin mir im Moment nicht sicher, ob das sinnvoll ist.
Wenn eine unkundige Person auf einen solchen von reglos dastehenden Untoten bewachten Schrein des Mordgottes trifft, mag sie sich vielleicht in Unwissenheit oder Übermut dazu veranlasst sehen, einen Stein nach den Untoten zu werfen oder Verstärkung aus naheliegenden Höfen zu holen, um die Untoten anzugreifen. Während diese Untoten für erfahrene Magier und Streiter keine nennenswerte Gefahr darstellen, können sie für Zivilisten jedoch sehr fatale Gefahren darstellen.
Ich kann nicht einschätzen, ob der freundliche Herr Thogrim Halbork die Worte der Justiziarin eventuell unabsichtlich missinterpretiert hatte oder ob diese vielleicht in guter Absicht eine Entscheidung getroffen hat, die ich persönlich hier für unrichtig halte, obgleich ich mir nicht anmaßen möchte, dass sie womöglich doch aus weiseren Überlegungen doch richtig gewesen sein könnte.
Meine Empfehlung wäre es, die Zivilbevölkerung zur Unterstützung zu nehmen, sie über die Schreine und das eventuelle Vorhandensein von Untoten zu informieren und sie zugleich dazu anzuweisen, dass bei einer Entdeckung von solchen reglos dastehenden Untoten ein möglichst unauffälliger und langsamer Rückzug und im Anschluss eine Nachricht an Thogrim oder die Stadt Lisfar zu entsenden sei, damit möglichst zeitnah eine schlagkräftige Gruppe von Kriegern, sowie mindestens einem Magiewirker und einem Priester entsendet werde, die zum einen die Untoten vernichten als auch zum anderen die zu diesem Zeitpunkt noch frischen magischen Auren untersuchen, die vielleicht einen Rückschluss oder Spuren zum Täter erkennen lassen.
Sofern keine politischen Einwände bestehen, würde ich diese Empfehlung gerne Justiziarin Evora zukommen lassen.
Zugleich habe ich Herrn Thogrim zunächst mitgeteilt, dass er bei einer erneuten Sichtung von Untoten umgehend den Turm benachrichtigen solle. Falls ich zum Zeitpunkt einer solchen Benachrichtigung nicht anwesend sein sollte, bitte ich darum, dass ein anderer erfahrener Wirker des Turmes ((ggf. auch ein NPC?)) ihn unterstützt und zudem einen Priester von einem der Tempel hinzuzieht. Nach der Vernichtung der Untoten müssen dann alle entsprechenden Spuren gesichert werden und der Rückstand arkaner Auren untersucht werden, damit sie uns vielleicht zum Täter führen.
Es wäre in diesem Zusammenhang auch hilfreich, wenn jeder Magiewirker, der dazu in der Lage ist, den Zauber 'Untote entdecken' vorsorglich vorbereitet. Eventuell kann nach der Vernichtung der Untoten auch das Finden von weiteren Untoten Spuren finden lassen.
Die edelmütige Angharradpriesterin Leyana kam während des Gespräches hinzu und erklärte ebenso ihre Hilfe und machte weitere sehr gute Vorschläge, auf deren Basis wir demnächst ein paar Pläne vorbereiten werden. Die Umsetzung ihrer Vorschläge bedürfen allerdings mächtigerer Zauber. Ich werde mich daher selbst darum kümmern, wäre aber sehr dankbar für die Unterstützung von weiteren Mitgliedern des Turmes, die sich das zutrauen, eventuell auch in meiner Abwesenheit, da ich demnächst vermutlich im Rahmen der laufenden Gerichtsverhandlung häufiger verhindert sein werde.
Agatha
"Ich will dir die Wahrheit sagen. Ihr Menschen habt gar keine Angst vor dem Teufel. Ihr hofft und wollt, dass es ihn gibt. Denn gäbe es ihn nicht, dann... wäret ihr ganz alleine selbst für all das hier verantwortlich? Kriege, Morde, Vergewaltigungen. Das wäret dann alles ihr selbst, nicht wahr? Ihr wollt einen Bösewicht, weil dann alles ganz einfach ist. Töte den Bösewicht, vernichte das Böse. Wäre es nicht schön, wenn es einen Meisterplan gäbe? Wenn alles Schlechte auf der Welt irgendeinem Algorithmus folgt, wenn es Teil eines Puzzles wäre, das man lösen könnte? Doch was, wenn das gar nicht der Fall ist? Was, wenn viele Menschen nur das tun, was für sie gerade besser ist, ohne auf die Konsequenzen zu achten? Was, wenn viele Menschen die unter dem Egoismus anderer leiden, irgendwann irgendein Ventil suchen, Fanatismus, Rassismus, Amoklauf? Was, wenn viele Menschen überzeugt sind, das Richtige zu tun und alle, die etwas anderes tun, als Diener des Bösen brandmarken? Dann hätten wir einen kollektiven Wahnsinn, ein Karussell der Gewalt, das sich unaufhörlich dreht und völlig willkürlich alles zerfetzt, nicht wahr? Ihr braucht keinen Teufel. Ihr seid euer eigener."