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            <title>
									Storyereignisse [RP-Forum] - Forum				            </title>
            <link>https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/</link>
            <description>lisfar Discussion Board</description>
            <language>de</language>
            <lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 12:34:28 +0000</lastBuildDate>
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            <ttl>60</ttl>
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                        <title>Das Ende von &quot;Viele&quot;</title>
                        <link>https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/das-ende-von-viele/</link>
                        <pubDate>Sun, 01 Dec 2024 09:01:50 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Alle Lebewesen hatten Grenzen und wenn sie noch so mächtig waren, konnte sie eben doch einfach am falschen Ort landen.
So auch &quot;Viele&quot;. 
Nachdem der Plan frei auf der Ebene zu wandeln gesc...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Lebewesen hatten Grenzen und wenn sie noch so mächtig waren, konnte sie eben doch einfach am falschen Ort landen.</p>
<p>So auch "Viele". </p>
<p>Nachdem der Plan frei auf der Ebene zu wandeln gescheitert war, konnte das Wesen nicht seine Heimtücke nutzen, damit das Umfeld seiner Macht zugute kam. Durch die sonderbare Magie anderer Wesen, hatte Viele lernen müssen das alle Macht die man ansammeln konnte auch schnell wieder verloren gehen konnte. Die Sphäre blieb dabei erhalten, bisher, festige die Möglichkeiten neue Macht zu sammeln, leider hatte Viele auch darüber die Kontrolle verloren.</p>
<p>Magisch entkommen konnte Viele nicht, alle Runensockel für sich, verhinderten ausfallsicher das Magier den Ort verlassen konnten. Die Türen waren magisch gesichert, mit Gewalt konnten diese nicht geöffnet werden. Der Ort war zudem so fragil, das zu mächtige Zauber alle unter dem Sandstein begraben würden. Auch nützliche Verwandlungen fehlten Viele, sie konnte nur die Wesen welche von der Sphäre verschlungen waren nutzen. Ihr blieb die Gestalt von Agatha, der Wache, eines Humanoiden, eines Käfers und einer Ratte. Solange die Sphäre existierte, war Viele zudem sicher, Viele ging davon aus, dass die Gier der Wesen dafür sorgen würde das die Sphäre erhalten blieb.</p>
<p>Im Kerker der Zauberfeste, war Viele also gezwungen einen listigen Plan auszuhecken. Dort unten im Kerker hatte Viele rasch die Kontrolle erlangt, sie erpresste die schwachen Wirker die nicht fähig waren Stärke zu zeigen und befreite die Starken welche selbst nach der Freiheit emsig strebten.</p>
<p>Viele ging davon aus, dass irgendwann Wachen herabkommen mussten. Sie würden den Ort durchsuchen und vermutlich töten wer ihnen in den Blick kam. Dieses Verhalten das so sonderbar war, mitfühlend zu sein, die Emotionen, für Viele war dies stellenweise irritierend wie manipulativ diese Wesen doch waren. Und Viele würde dies nutzen, sie nutzte Angst und Grausamkeit.</p>
<p>Sie erklärte einigen ausgewählten Personen den Plan und begann dann mit den Vorbereitungen der <strong>Fallen</strong>. Der hintere Raum wurde so präpariert, das eine größere Gruppe von Wachen darunter verschüttet werden konnte. Ein Magiebannen-Zauber, würde den Sandstein flüssig auflösen, die verursachten Schäden die mit den Beben größer wurden steigern und mit aller Macht einbrechen wenn die schützende Magie versagte.</p>
<p>Einen der <strong>schwächsten Magier</strong> ließ sie danach im Raum von den anderen Schwachen, als Gruppe erschlagen mit Steinen. Viele zwang diese Wesen einander Leid anzutun. Viele verstand das diese Wesen darunter litten. Die entsetzten Augen sprachen Bände, jeder von ihnen glaubte womöglich der nächste zu sein. Viele hatte den Anderen auch eine Demonstration von Macht gegeben, hatte sich als Käfer verwandelt, hatte bewiesen das Zauber nichts anrichten konnten. Vieles Körper war regenerativ, mitunter dank der Sphäre. Viele erzählte ihnen auch sie könnte sich in alles verwandeln in was sie sich berührt. Manche der Wirker sollten dies auch weitererzählen, damit das Misstrauen unter den Suchenden möglichst groß war für Ablenkungen. Viele konnte das natürlich nicht aber die Macht von <strong>Unwissenheit</strong> war oft groß.</p>
<p>Als nächstes rief Viele die Wirker einzeln zu sich. Die mächtigen Wirker im Vorraum sollten ruhig versuchen den Ort mit <strong>Gewalt</strong> zu verlassen, Viele erklärte diesen, das sie geeint die größten Chancen hatten, dass dieser Ort bald einstürzen würde. Wenn Sie sich gut vorbereiteten waren das ihre besten Chancen, Viele half ihnen auch bei den Vorbereitungen dazu. Ganz egal wie gutmütig manche von ihnen waren, sie würden kämpfen.</p>
<p>Viele wollte sie aber auch anstacheln, sie ließ einen der Männer mit Gewalt verwunden am Bein. Die Schreie sollten Wachen die Mitgefühl kannten an den Ort binden aber auch die Wirker unruhig machen, sie innerlich über die Zeit aufwühlen. Soviele Stunden oder womöglich Tage wie die Betroffenen eingesperrt waren, hatte all das Auswirkungen auf die Geister der Betroffenen. <strong>Die Angst</strong> sollte in ihrem Nacken sitzen, hier unten herrschte Viele und der Tod durch die Gefahr erschlagen zu werden oder zu verhungern.</p>
<p>Wenn die Wachen den Ort prüften, würde Viele sich verstecken, ein direkter Zauberkampf war sinnlos wenn die Freiheit danach nicht sicher war. Im Idealfall mussten andere Wachen glauben, dass die Einstürze für den Tot ihrer Kameraden verantwortlich waren. Die Frau welche den Dolch hatte, sollte diesen bei der Tür ablegen. Falls Viele entkommen musste, könnte die Tür als Verzögerung dienen um Wachen bei der Verfolgung zu hindern. Viele musste dabei darauf achten nicht zuviele <strong>Hinweise</strong> zu bieten. Es war zu erwarten dass die Wachen nach Magie suchten. Den direkten Blick verhinderte Viele damit, sich hinter dem extra zerstörten Sockel zu verstecken, die Brocken wurden extra so um Viele verteilt, das es sehr schwierig war ein kleines Wesen zu finden ohne spezifisch danach zu suchen. Somit sollte der Wahre Blick kein direktes Risiko sein. Vieles Aura musste das Wesen irgendwie vor jenen Zaubern verbergen, welche diese aufspüren und sichtbar machten. Daher musste es der beschädigte Sockelstein sein, in welchem noch immer Magie innewohnte. Man verbarg demnach eine Aura hinter der Anderen.</p>
<p>Und dann kam der große Tag.</p>
<p>- Die Gruppe war eingedrungen, ohne eine Wache an der Haupt-Tür / Zwischen-Tür zu hinterlassen.</p>
<p>- Manche der starken Wirker hatten überlebt, sie wurden verschont, die Gruppe war mitfühlend.</p>
<p>- Die Angst der Überlebenden bot Hinweise, verschleierte stellenweise aber auch das etwas nicht stimmte.</p>
<p>- Auch der Verwundete "Köder-Wirker" wurde nicht zurückgelassen man hatte sich um diesen gekümmert, aus dem Folterraum geholt und zu den anderen Gefangenen gebracht.</p>
<p>- Man hatte sich sogar die Zeit genommen den Mann zu versorgen, so manche Zeit ging dadurch verloren.</p>
<p>- Die Gruppe traute sich in den Fallenraum aber eben leider nicht ganz, ein Einsturz war so nicht möglich, ohne Zeugen zurückzulassen. Viele hatte auch keinen direkten Blick, sie musste abwarten bis die Geräusche im Raum waren und ein unbemerkter Blick zum zaubern möglich war.</p>
<p>- Die Gruppe wurde auch durch alle gezielt gesetzten Ablenkungen verunsichert, man prüfte Türen, Lebewesen und Räume aber analysierte nicht das Umfeld auf einzelne Besonderheiten.</p>
<p>Vieles Chancen standen demnach gut, je länger die Gruppe brauchte, je mehr Zeit verging, desto größer wurden die Chancen das man den <strong>hinterlegten</strong> Leichnam prüfte. Aber auch Viele hatte Angst. Da war sie wieder, <strong>die Stimme dieser Göre, Agatha</strong>. Diese Gruppe kam nicht aus Athkatla, diese Personen waren für sich sehr speziell und sonderbar im Verhalten, zu unberechenbar. Und als das noch die Sphäre von Viele zerstört wurde, stieg Übelkeit in dem kleinen Kopf des Käfers auf. Diese Schmerzen, diese Torheit solche Macht zu vernichten! Viele war wütend, sie wollte alles über sich einstürzen lassen aber der Drang nach Freiheit lenkte Viele.</p>
<p>So nahm das Wesen seine kleinen Beine in die Hand, wuselte los und steuerte den Nebenraum an.</p>
<p>- Die Gruppe war exakt auf der anderen Seite des Ganges, weit weg. Es sollte eigentlich genug Zeit bleiben, das Viele womöglich entkommen konnte, alle Zeugen waren soweit hinten, das ein Erdrutsch vorne im Hauptbereich die Spuren verdecken würde. Der Gang selbst war aber zu solide gebaut, der Ort war nicht gut für einen Hinterhalt.</p>
<p>Viele konnte die sandige Freiheit fast schmecken! Zumindest jetzt als Wachmann, in den sich Viele verwandelt hatte. Die Gruppe bewegte sich jedoch schnell, den Gang zur Tür hatten sie überwunden, ehe Viele sich wandeln konnte und der Dolch wie ein Keil ganz Rahmenbereich steckte. Viele rannte los und wurde verfolgt. Viele wusste, wenn der Einsturz gut gezielt kam, konnte es sich wieder in Ritzen verstecken und selbst wenn die Haupt-Tür damit nicht offen war, stiegen die Chancen zur Freiheit. Ehe jedoch Viele den Raum halb durchquert hatte, war die Gruppe durch die Türblockade gebrochen.</p>
<p>- Die Angriffe der Gruppe taten entsprechend weh, Viele spürte die eigene Schwäche. Da war sie wieder, die Angst. Trotz der wenigen Schutzzauber, brannten sich die Pfeile in den Körper dieser schwachen Rasse. Viele würde die Tür nicht mehr erreichen und traf eine Entscheidung.</p>
<p>- Umkehrend wirkte Viele einen Zauber für den Einsturz, dieser kam nicht so hart runter wie erhofft (11). Die Gruppe überlebte, jetzt blieb nur noch eines.</p>
<p>Viele blieb also keine Wahl mehr, in einem verzweifelten Versuch und mit der Hoffnung, das Angst, Eile und Mitleid dieser Wesen die keine Grausamkeit kannte ausreichte, tat das Wesen was ihm blieb. Sich totstellen. Die Schutzzauber (Falsches Leben), ... , hatten es bis zu einem gewissen Punkt vor den schlimmsten Wunden bewahrt und lösten sich auf. Vier Pfeile steckten in Viele, ein Bolzen, der Körper war stellenweise versengt. </p>
<p>Viele rollte sich in scheinbaren Schmerzen zusammen und lag dann still, <strong>ein dramatischer gequält wirkender Tod</strong>. Dieser schreckliche Ort, Viele stellte sich vor dort zu sein wo es schön war. Die Gruppe könnte das Wesen mit aller Grausamkeit vernichten nun oder es irgendwie auf Lebenszeichen prüfen. Doch waren sie dazu imstande den leblosen Körper zu fordern?  ((Die Wahl dazu überlasse ich euch! In Discord... abstimmen bitte :) ))</p>
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						                            <category domain="https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/">Storyereignisse [RP-Forum]</category>                        <dc:creator>Maskenspiel</dc:creator>
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                        <pubDate>Sun, 29 Oct 2023 16:18:47 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[((Bezugnehmend auf die Geschehnisse in Erlenwalde - Spielereinflüsse/Aktionen/Handlungen))
 
Endlich durfte man von diesem Schiff runter, endlich konnte man etwas anderes tun, als dieses e...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>((Bezugnehmend auf die Geschehnisse in <a href="https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/erlenwalde/#post-86" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #99ccff"><strong>Erlenwalde</strong></span></a> - Spielereinflüsse/Aktionen/Handlungen))</p>
<p> </p>
<p>Endlich durfte man von diesem Schiff runter, endlich konnte man etwas anderes tun, als dieses elende Geschunkel und Geschaukel ertragen zu müssen, das sich nur umso schlimmer anfühlte, weil man gezwungen war unnütz rumzusitzen, und sich vor dem geistigen Auge auszumalen, wie das Dörfchen zwischenzeitlich zur Gänze ausgeräuchert und die möglichen Überlebenden - falls es denn noch welche geben sollte - qualvoll erschlagen wurden oder gar auf großen Pfählen zur Schau gestellt wurden.</p>
<p>Kaum, dass das Schiff angelegt hatte, war Lyn für den restlichen Tag auch schon verschwunden und erst am Abend wieder zurück im Dorf. Dank der Verständigungsringe würde sie ja mitbekommen, sollte ihre Hilfe benötigt werden, man sich zum Rückzug aufmachen oder wo sich schließlich eben gesammelt werden sollte.</p>
<p> </p>
<p>So verschwand die Halbelfe also auch schon hinter den nächsten Bäumen und Büschen. Kundschaftete die weitere Umgebung aus, die nicht direkt im nahen Umfeld lag und überließ dem Rest eben, was es sonst zu tun gab. Dabei wurde nach einiger Zeit schmerzlich bewusst, dass morsche Äste sich nicht zum Klettern eigneten, aber ebenso, dass es kaum einen schlechter zu verteidigenden Punkt gab. Zumindest auf den ersten Blick. Denn offensichtlich zeigten sich in der Umgebung viel zu viele Versteckmöglichkeiten, Deckungsmöglichkeiten und dann auch noch Spuren, die hier und da deutlich zeigten, dass man von allen Richtungen aus angegriffen wurde oder wenigstens werden konnte. Ausschließlich der direkte Süden und Südwesten schienen sicherer zu sein aber das war in dem Fall auch keine große Hilfe.</p>
<p>Was aber gewiss eine Hilfe sein konnte, waren die Fallen, welche Lyn an verschiedenen Orten aufstellte. Ob nun eine mitgebrachte Falle, eine provisorisch zusammengeschusterte oder einfach eine Grube, in die man fallen konnte. Alles war recht und alles könnte schließlich helfen. Stabiler wirkende, tiefer hängende Äste wurden kurzerhand nach unten gebunden und mit einem kleinen Auslösestrick verbunden, sodass besonders abergläubische Leute vielleicht glauben konnten, der Wald würde sich auflehnen - aber das war ziemlich unwarscheinlich. Wichtiger hingegen waren diverse Säurefallen und Gruben, deren Boden kurzerhand zu Schlamm wurden, sodass ein einfaches Entrinnen verhindert würde.</p>
<p>Wieder einmal stellte man dabei fest, dass Glöckchen so unglaublich hilfreich sein könnten, man aber wie immer nur eines dabei hatte und das würde man gewiss nicht für derartiges verschandeln. Stattdessen wurden hier und da noch zusätzlich ein paar Fallstricke gelegt - jemanden stolpern zu lassen konnte schließlich auch manchmal ganz praktisch sein.</p>
<p>Obgleich man unterschiedliche Spuren sichten konnte, war nichts zu sehen, das zu den Spuren gehörte. Am Abend sollte sich dann herausstellen, dass der Grund dafür schlicht war, dass man selbst den Feind umgangen hatte und zu weit weg war, um ihn zu sehen. Immerhin hatte man ein paar Fallen aufgebaut!</p>
<p> </p>
<p>Als Lyn sich dann schließlich wieder dazu gesellte, um die Informationen ihrerseits weiterzugeben und sich vom Rest informieren zu lassen, löste der mit einer Schaufel winkende Richard ein willkommener Anblick. Also grub man kurzerhand wahlweise auf konventionelle Weise mit, dann wieder als Erdkoloss und hob einen stattlichen Graben aus. Dass sie es sich dabei nicht nehmen ließ, als Erdkoloss dem werten Herrn Schützen irgendwann ein knospendes Blümchen mitsamt Erdballen zu bringen und wohl sonst auch sichtlich Spaß daran hatte, die "Dreckarbeit" zu machen, hob ihre miese Stimmung von der vergangenen Nacht ungemein. Zusätzlich wühlte man sich durch den Boden jenseits des Grabens, um das Gelände unwegiger zu machen. Immerhin hatte sich bei Elfenbaum damals gezeigt, dass auch sowas überaus praktisch sein konnte!</p>
<p><br />Bei den zerstörten Gebäuden machte man sich zumindest die Mühe, soweit es eben möglich war, kurz nach etwas Brauchbarem Ausschau zu halten. Beutel, Seile, Stricke, Glöckchen, Glocken... Anzeichen, die möglicherweise auf die Angreifer schließen lassen würden. Immerhin gehen Abzeichen oder Erkennungssymbole gern mal verloren oder werden irgendwo hingeschmiert. Ungemein viel Zeit würde man dafür allerdings nicht aufwenden, früher oder später würde sich ja schließlich zeigen, womit man es zu tun hätte.<br /><br />Die Gerüchte, dass man es womöglich mit Zentharim und Fernbergern zu tun haben könnte, ließen ihre Stimmung nicht gerade steigen. Und als offenbar jemand diese sogar noch zu rekrutieren versuchen wollte, um irgendwas zu bewachen - oder jedenfalls die Idee dazu in den Raum warf - führte zum einen dazu, sich anschließend zunächst bei dem Baum zu entschuldigten, auf den sie deshalb eingeschlagen hatte und zu anderem zu einem tiefen, aufflammenden Zorn, der da wieder Fuß fasste.</p>
<p> </p>
<p>Mit dem nächsten Sonnenaufgang machte man sich dann daran, in direkter Nähe zum Dorf sowohl einen Alarmzauber als auch einen unsichtbarer Wachhund zu platzieren, sodass man immerhin auf wenigstens zwei von gefühlten hundert Seiten gewarnt werden sollte, falls sich etwas anbahnt.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/">Storyereignisse [RP-Forum]</category>                        <dc:creator>Frostrabe</dc:creator>
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                        <title>Erlenwalde</title>
                        <link>https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/erlenwalde/</link>
                        <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 21:02:42 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Es war einmal ein winziges Dorf, welches sich am äußersten, südlichen Ende des Territoriums von Lisfar befand. Es trug den hübschen Namen Erlenwalde. Beschaulich gelegen, inmitten hoher Bäum...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein winziges Dorf, welches sich am äußersten, südlichen Ende des Territoriums von Lisfar befand. Es trug den hübschen Namen Erlenwalde. Beschaulich gelegen, inmitten hoher Bäume und hügeligem Terrain. Gerade einmal 50 Seelen zählte das kleine Dorf, welches primär von der Landwirtschaft, der Jagd und dem Fischfang lebte. Der Weg in die Stadt war weit, führte über Berg und Tal und immer mal wieder gab es Probleme mit den Kreaturen, welche in den Wäldern lebten oder über die Grenzen von Harrowdale kamen. Im Winter wurde man meist eingeschneit und musste mit dem Vorlieb nehmen, was man über die vergangenen Monde eingelagert hatte. Aber das war den Erlenwaldern egal. Sie waren ein zähes, skeptisches Völkchen, welches Reisende immer mit Vorsicht und Obacht behandelte. Das Dorf bestand lediglich aus ein paar einfachen Hütten, Scheunen, einer Windmühle und einer Schänke. Zudem gab es eine winzige Wache und die Räumlichkeiten des Dorfmagus. Verbrechen gab es jedoch selten und der alte Dorfmagus war mittlerweile so alt, dass er beinahe im Stehen einschlief. Viel Magie wurde daher im Dorf kaum gewirkt. Die Priesterin der Chauntea war im vergangenen Jahr verschwunden und so war Erlenwalde mittlerweile auch ohne geistliche Führung.</p>
<p>In den vergangenen Wochen waren die Überfälle auf das Dorf jedoch häufiger geworden. Vieh und Lebensmittel wurden geraubt und der ein oder andere Dorfbewohner verschwand spurlos. Also schickte man eine erste Botschaft nach Lisfar. Als man auf jene keine Antwort erhielt folgte eine zweite und eine dritte Nachricht. Die Situation veränderte sich indes immer weiter zum Negativen. Die Mühle brannte nieder und ebenso zwei der Scheunen. Vorräte verschwanden in größeren Mengen. Schließlich betraute man den Dorfmagus mit der Aufgabe sich bitte auf den Weg zu machen. Irgendwie musste man Kontakt mit Lisfar aufnehmen. Auch wenn die aktuelle Lage, jetzt im tiefen Winter, beinahe ausweglos erschien. Gesagt getan, verfrachtete man den Greis auf einen dürres Pony und schickte ihn los. Er war zwar alt aber immerhin ein Magier! Wenn nicht er, würde es wohl niemand der Bewohner nach Lisfar schaffen.</p>
<p>In Lisfar staunte man nicht schlecht, als am heutigen Morgen ein alter, tattriger Mann auf einem klapperdürren Pony durch das Stadttor ritt und sich mit brüchiger Stimme nach dem Sitz der Verwaltung erkundigte. Er gab an aus dem Dorf Erlenwalde zu stammen und eine dringliche Nachricht überbringen zu wollen. Es dauerte nicht lange, bis der Alte das Zentrum zahlreicher Gerüchte und des aktuellen Klatschs und Tratschs der Stadt war. So manch älterer Bewohner der Stadt konnte sich sogar erinnern, dass der Alte, der auf dem Pony die Stadt erreicht hatte, früher einmal ein Mitglied des Magierturms gewesen war.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/">Storyereignisse [RP-Forum]</category>                        <dc:creator>Zimtstern</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/erlenwalde/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>Was vom Schweigen übrig blieb</title>
                        <link>https://landohnesegel.de/community/storyereignisse-rp-forum/was-vom-schweigen-uebrig-blieb/</link>
                        <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 20:06:26 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Der Händler
Er hatte die Augen geschlossen. Lang genug hatte er die wahlweise missbilligende oder gelangweilte Miene der Menschenfrau erdulden müssen. Wie er sie hasste. Und er wusste, dass...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Händler</strong></p>
<p><span>Er hatte die Augen geschlossen. Lang genug hatte er die wahlweise missbilligende oder gelangweilte Miene der Menschenfrau erdulden müssen. Wie er sie hasste. Und er wusste, dass dieser Hass auf Gegenseitigkeit beruhte. Dass er sie noch nicht hatte umbringen lassen, war demselben Grund geschuldet, aus dem er nun die Lider untenhalten konnte, ohne fürchten zu müssen, sie nie wieder öffnen zu können. Das Schicksal hatte sie auf zu einträgliche Weise aneinandergekettet und noch war es zu früh, diese Verbindung auf endgültige Weise zu lösen.</span><br /><br /><span>Das Schicksal. Das klang tiefsinniger, als es eigentlich war. In erster Linie waren es zwei Steinfeuerbomben gewesen, die seine Geschäftsräume getroffen hatten. Wie durch ein Wunder waren er und ein Gutteil seiner Wachen mit dem Schrecken davongekommen, während die meisten seiner Sklaven von Gestein erschlagen oder von Feuer verzehrt worden waren. Immerhin hatten sie noch einen letzten Nutzen gefunden, indem sie die wertvollsten Güter in die Kellerräumlichkeiten verbracht hatten, die gleichzeitig den Rückzugsort der Ilythiiri bildeten. Als das Chaos das Haus erreichte, wurden die Zugänge verschüttet und er saß fest – mitsamt seiner Waren und seiner Wachen. Deren Loyalität war er sich ohnehin nie sicher gewesen und die kommenden Tage heizte sich die Stimmung auf. Jegliche Versuche, sich aus dem Keller zu befreien, scheiterten aufgrund nachrutschenden Gesteins. Soviel sie von den Angriffen mitbekommen hatten, mochte es gut möglich sein, dass bei einem zu forschen Vorgehen die ganze Struktur über ihnen zusammenbrechen würde. Während einige der Wachen die Situation mit stoischer Gelassenheit erduldeten, wurde anderen schnell bewusst, dass ihnen nach den Verheerungen, die über Ched Nasad gekommen waren, kaum noch geregelte Bezahlung in Aussicht stand. Sollte man also je wieder aus diesem Gewölbe entfliehen können – warum dann nicht mit ein paar der wertvollen Sachen, die ihr Arbeitgeber hier gehortet hatte?</span><br /><br /><span>Glücklicherweise standen diesen Begehrlichkeiten andere entgegen und auch ein paar Befürchtungen. Sein Leibwächter war ein Hüne von einem Ilythiiri, ein mit allen Wassern gewaschener Sargtlin, mit dem sich keiner gern messen wollte. Und eben dieser Leibwächter versprach sich den größeren Vorteil davon, das Blut des Händlers nicht zu vergießen, denn niemand wusste, wie es außerhalb des Gewölbes aussah. Womöglich war der Angriff abgewehrt wurden, das Chaos eingedämmt? Womöglich hatte das Konzil alle Register gezogen und die Ordnung war wiederhergestellt?</span><br /><br /><span>Sollten sie aus ihrem Verlies geborgen werden, würde der Tod eines hochangesehenen Händlers wie ihm, nur schwerlich zu verschleiern sein. Am Ende würde es gar das Leben des Händlers sein, an dem ihrer aller Leben hing. Hätten sie gewusst, was draußen tatsächlich vor sich ging, wie es mittlerweile wirklich in Ched Nasad aussah, wäre er womöglich nicht am Leben geblieben. Ironisch?</span><br /><br /><span>Nun, ironisch war, was folgen sollte. Einige Zyklen verstrichen und schon drohten Nahrungsmittel, vor allem aber die Luft knapp zu werden. Da regte sich etwas hinter dem Schutt. Und das Etwas wiederum regte den Schutt. Ein schmaler Durchgang wurde freigelegt. Die Ilythiiri, die sich dabei die Hände schmutzig machten, reagierten nicht auf Ansprache und Nachfragen, sondern verrichteten schlicht ihr Werk, schließlich auch unterstützt von den Söldnern. Dann kehrten die Unbekannten ihnen den Rücken und bahnten sich wieder ihren Weg nach draußen. Die ersten Wachen folgten ihnen vorsichtig. Sie kehrten nicht zurück. Nach und nach sahen sich die übrigen genötigt, das Gewölbe zu verlassen.</span><br /><br /><span>Draußen trafen sie sich wieder und schnell klärte sich, warum keine der Wachen zurückgekommen war, um Bescheid zu geben. Armbrüste waren auf sie gerichtet, nicht wenige in der Zahl. Halborks, Menschen, sogar zwei Oger waren unter jenen, die sie bedrohten. Der Händler erkannte einige von ihnen. Es waren seine Sklaven, die sich nunmehr offenbar für ehemalige Sklaven hielten. Angeführt wurden sie von einer Menschenfrau, die vor einigen Monden noch in seinen Diensten gestanden hatte, bevor er sie zu einem ordentlichen Preis an Haus Claddath verkauft hatte. Das sagte dann wohl auch etwas über das Schicksal aus, das dieses Haus genommen hatte. Ein Blick über die Ruinen der Stadt sagte, dass es wohl nicht das einzige Adelshaus war, dem es so ergangen war.</span><br /><br /><span>Womöglich hätte man es auf einen Kampf ankommen lassen können. Sicher, einige seiner Wachen hätten dabei ihr Leben ausgehaucht, aber wie schnell konnten dieses Pack schon die Armbrüste nachladen? Der Riviil-Anführerin der Bagage schien jedenfalls nicht daran gelegen zu sein, es auf einen Kampf ankommen zu lassen, denn offenbar hatte ihre Truppe in den letzten Zyklen eine Menge durchgemacht. Die Gesichter waren grimmig, aber auch von Erschöpfung geprägt. Da ging es seinen Wachen allerdings nicht viel anders, denn Ruhe hatte in Anbetracht der angespannten Lage im Keller niemand von ihnen gefunden.</span><br /><br /><span>Am Ende wurde verhandelt. Die Riviil berichtete, was in den letzten Tagen vor sich gegangen war. Von 30.000 Drow war nur noch ein Bruchteil übrig. Was die Steinfeuerbomben der Duergar nicht vernichtet hatten, wurde durch eine gigantische Wächterspinne zerstört, die das Konzil herbeirufen, aber nicht hatte kontrollieren können. Wer konnte, floh aus der Stadt. Wer blieb, lief Gefahr, Opfer von Monstern zu werden, die die Stadt heimsuchten. Ched Nasad war am Ende.</span><br /><br /><span>Während die Ilythiiri fassungslos zuhörten, im Klaren darüber, dass das Gesagte der Wahrheit entsprechen musste, fuhr die Riviil gnadenlos und pragmatisch fort. Zusammen hätte man eine Überlebenschance. Man müsste sich zusammentun, nehmen, was man kriegen kann, aus dem Keller des Händlers – wohl der Grund, aus dem sie dort aufgetaucht war – und was sonst noch in Reichweite zu finden war und dann: nichts wie weg. Angeblich bildeten sich bereits größere Flüchtlingslager in den entfernteren Tunneln.</span><br /><br /><i>Und von dort weiter nach Eryndlyn und dann lasse ich euch alle auspeitschen und die Haut abziehen</i><span>, dachte sich der Händler. Aber dazu sollte es nicht kommen. Ebenso wie vieles andere, was er sich während der nächsten Monate so erhofft hatte. Diese seltsame Allianz aus Drowsöldnern und freien Sklaven erwies sich als außerordentlich schlagkräftig und ertragreich, sowohl was die Versorgung der Gemeinschaft als auch die Wehrhaftigkeit in den Tunneln betraf. Und die Truppe wuchs weiter. Es kamen Ilythiiri hinzu, aber nicht in wesentlich höherer Zahl als Angehörige niederer Rassen, die die Gruppe „bereicherten“. Das sorgte für ein fein austariertes Gleichgewicht, das vor allem darauf basierte, dass sich niemand, absolut niemand über den Weg traute – ganz so, wie sich das für das Unterreich gehörte.</span><br /><br /><span>Das Problem: mittlerweile war selbst die Zahl der Drow zu groß, als dass sie noch irgendwo hätten unterkommen können. Die Überlegungen des Händlers, sich mit den anderen Ilythiiri nach Sschindylryn abzusetzen, scheiterten, als sie hörten, dass die Stadt dicht gemacht hatte und keine weiteren Flüchtlinge aufnahm. Die mächtigen Händler der Stadt hatten kein Interesse an verarmten und heruntergekommenen Volksgenossen, die Priesterinnen der Spinnenkönigin betrachteten nach den Katastrophen in Maerimydra und Ched Nasad, sowie der Belagerung Menzoberranzans alles, was von außen kam, als potentielle Gefahr für ihre ohnehin schwindende Macht.</span><br /><br /><span>Und der Händler selbst? Er musste sich eingestehen, dass er sich in der Rolle des Anführers dieser Karawane durchaus gefiel. Über die Zeit hatte sich eine gewisse Hierarchie etabliert und ganz unten standen jene, die sich nicht recht in die Gemeinschaft einfügen wollten. Strafe für Diebstahl oder anderweitige Störungen des zerbrechlichen Friedens wurden sofort geahndet. Entweder durch Tod oder – Versklavung. Das führte zu teils interessanten Konstellationen, in denen ehemalige Sklaven plötzlich selbst zu Sklavenhaltern wurden. Der Händler selbst verfügte bald schon über eine ganze Reihe von Dienern. Über weite Strecken wurde er in einer annehmbaren Kutsche befördert. Wo das Gelände unwegsamer wurde, tat es eine Sänfte. So strapazenreich die Reise auch war: er genoss hier mehr Macht und Luxus als er in Ched Nasad auf sich vereinen konnte.</span><br /><br /><span>Und doch gab es einen Wermutstropfen. Er saß nicht allein in der Kutsche.</span><br /><br /><span>Er schlug die Augen auf, sah sich seine ehemalige Sklavin an, die übellaunig aus dem Fenster zu den vorbeiziehenden, groben Felswänden der Tunnel blickte. Sie hatte es weit geschafft in dieser Zeit. Machtbewusst, eiskalt und durchsetzungsstark hatte sie die Herrschaft über die Nicht-Drow übernommen. Gegen jene, die aufbegehrten, ging sie derart rigoros vor, dass selbst manche Yathrin neben ihr harmlos erschienen wäre. Der Händler ertappte sich dabei, wie er eine gewisse Bewunderung für sie aufbringen musste. Und gleichzeitig musste er sich eingestehen, dass er sie fürchtete. Denn er war genauso abhängig von ihr, wie sie von ihm. Dass sie gemeinsam in der Kutsche reisten, war letztlich auch nur ein Symbol dieser gegenseitigen Abhängigkeit, auf das sie bestanden hatte.</span><br /><br /><span>Und so hatte es einige Überzeugungsarbeit gebraucht, um sie zu dieser Reise zu bewegen. Auf Dauer hatte der Händler nicht vor, weiter kreuz und quer durch das Unterreich zu reisen. Er sehnte sich nach dem Luxus eigener vier Wände, die mehr Privatsphäre boten als das große Zelt, in dem er lebte, wenn sie mal für ein paar Tage an einem Ort blieben.</span><br /><br /><span>Die Riviil indes hatte keinesfalls vor, sich wieder in die Knechtschaft unter einer Drow-Majorität zwingen zu lassen und ebenso ging es den übrigen Nicht-Drow. Womöglich wäre Schädelhafen eine Option gewesen, aber als der Händler schließlich von einem Handelsposten weit im Osten erfahren hatte, an dem es dem Vernehmen nach nur ein eher schwächeres Haus der Ilythiiri gab und der sich ansonsten ganz dem Handel verschrieben hatte, erschien ihm dies recht verheißungsvoll. Er hatte die Menschenfrau nur noch überzeugen müssen, mit auf die Reise zu kommen. Danach konnte sie ja mit den ihren woanders hin gehen, sollten die Augen örtlicher Sklavenhändler und -jäger gar zu sehr funkeln. Für ihre Mühen würde sie entschädigt und – wer weiß – vielleicht konnte sie ja danach an die Oberfläche und dort ein neues Leben beginnen. </span><i>Oder irgendwo in einem Tunnel krepieren.</i><br /><br /><span>Nur noch ein paar Zyklen und es würde sich zeigen, wie warm der Empfang sein würde, den man ihnen bereitete. Eines war klar: sie würden sich nicht abweisen lassen.</span><br /><br /><span>Er schloss die Augen wieder, stellte sich die Karawane vor, in deren Mitte er reiste. Wie sie sich durch die Gänge des Unterreichs schlängelte. 174 Seelen. Die überwiegende Mehrheit wehrfähig. Davon ein guter Teil ausgebildete Kämpfer. Und dann war da noch der Svirf…</span><br /><br /><span>Sie würden sich nicht abweisen lassen. Als hätte die Menschenfrau seine Gedanken erahnt, wandte sie ihm den Blick zu und für einen kurzen Moment wich die schlechte Laune und auf ihre Lippen zeichnete sich ein zynisches Lächeln voller Hintersinn.</span></p>]]></content:encoded>
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