[Marktviertel] Fuhr...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Marktviertel] Fuhrmeisterei

Deeman
(@deeman)
Dauerhafte Flamme Spieler

Morgens halb Zehn in Lisfar...

betrat der halborkische Fährtenleser Thogrim die Fuhrmeisterei. Ein vorangegangenes Gespräch mit Aren Jago führte ihn nun dorthin und so stellte man sich nun auch dem Halbelfen Ferond vor, welcher am Empfang arbeitet. Auch wenn er sicher mit einem argwöhnischen Blick bedacht wird, erklärte Thogrim die Situation denn man möchte sich zum einen nützlich machen und zum anderen ein paar Münzen verdienen mit der man sich wiederum neue Ausrüstung erstehen will. Als erfahrener Waldläufer und Monsterjäger erklärt er sich fortan bereit Transporte zu begleiten welche tatkräftigen Schutz oder einen erfahrenen Wildnisführer brauchen.

Kleinere Botengänge werden ebenso natürlich getätigt, da er sowieso jeden zweiten Tag im Umland unterwegs ist um sich mit der Umgebung vertraut zu machen. Jede noch so kleine Gelegenheit ist dem Halbork genehm um aus der Stadt zu kommen.


Dieses Thema wurde geändert vor 1 Jahr 2 mal von Deeman
Zitieren
Themenersteller Verfasst : 23. Januar 2025 17:36
(@dying-despot)
Fester Nebel Administrator

Wenn Ferond Halvastram Vorurteile hatte, so stelle er sie nicht offen zur Schau. Er war schon einige Jahre in der Fuhrmeisterei beschäftigt, wie Thogrim unschwer erfahren konnte und Aren Jago hatte außerdem schon von Thogrim berichtet, so dass Ferond nicht überrascht war. Mehr noch schien er sogar vorbereitet und hatte eine Auswahl möglicher Touren parat, wobei allesamt außerstädtisch waren. Es handelte sich dabei nicht um Sonderlieferungen, sondern erstmal einfache Postrunden, in erster Linie Briefe und vereinzelte kleine Päckchen, für deren Zustellung es keines Fuhrwagens bedurfte.

Auch die von Aren versprochene Karte lag für Thogrim bereit. Sie umfasste das Gebiet westlich des Lis mit der Fährstelle im Norden und Erlenwalde im Südwesten, das nahe der Grenze zu Eggental lag. Während die östlichen Ausläufer des Cormanthor bzw. die Bewaldung nur angedeutet war, zeigte die Karte insb. entlang der Handelsroute nach Eggental Gehöfte und kleinere Ansammlungen von Häusern. Bestimmte Punkte trugen dabei Namen, die auch in der Karte verzeichnet waren. Das betraf konsequenterweise Lisfar selbst, Erlenwalde, aber ansonsten hauptsächlich einprägsame Wegmarken, wie „Schultenhof“, „Ebermanns Mühle“, „Altbuchen“, „Krämerbrunnen“, „Altes Wegkreuz“.

Entsprechend waren dann auch die Briefe adressiert, bspw. mit „An Ephelbert Scheibe, bei Lorbaums Gehöft links“. Die Angaben würden in den meisten Fällen genügen, um die Post ohne Probleme zuzustellen. Nicht selten wäre es allerdings nötig, mit den Ortsansässigen zu sprechen und sich die Richtung weisen zu lassen. Die Fuhrmeisterei, konkret Ferond, bemühte sich dabei, auf die Berichte der Zusteller einzugehen, sollten diese wirklich Probleme dabei gehabt haben, jemanden zu finden. Und so fanden sich auf manchen Briefen Präzisierungen der Ortsangaben, um künftig eine einfachere Verbringung der Post zu gewährleisten.

Es ging wohl darum, Thogrim erstmal ein Gefühl für die Gegend und das Zustellgeschäft zu geben, wenn er denn nach wie vor gewillt war, das auf sich zu nehmen.


AntwortZitieren
Verfasst : 25. Januar 2025 0:08
Deeman
(@deeman)
Dauerhafte Flamme Spieler

Jeden dritten Tag kam Thogrim bei der Fuhrmeisterei vorbei um etwaige Briefe und auch kleinere Pakete auszuliefern, denn er hatte sich große Taschen besorgt und seine muskelbepackten Arme sind nicht nur Dekoration, sie können auch eine Menge tragen.

So oft sich der Halbork in der Stadt trotz ihrer beschaulichen Größe verlaufen mag, umso besser fand er sich im ländlichen Umland zurecht. Besonders mit Hilfe der Karte lernte er die Umgebung sehr schnell kennen und prägte sich die Wege sowie die unterschiedlichen Anlaufstellen ein. Von der Karte selbst fertigte er sich mit der Zeit dann auch eine eigene Kopie an, die weitaus gröber ausfiel als das Fuhrmeister-Original. Die winterlichen Witterungen ließen ihn unbeeindruckt, schliesslich war man entsprechend im Fellmantel und Pelzstiefeln unterwegs. So bahnte er sich die Wege zu den Empfängern der jeweiligen Sendungen und nicht nur das: er bot besonders den älteren Anwohnern der Gegend Briefe und kleine Pakete wiederum in die Stadt zu nehmen um sie dort auszuliefern.

Kam der Halbork doch einmal in die Verlegenheit nach dem Weg fragen zu müssen, ließ er dafür stets eine Münze springen wie er es für jeden anderen tut die nützliche Auskunft geben mag.


Dieser Beitrag wurde zuletzt geändert vor 1 Jahr von Deeman
AntwortZitieren
Themenersteller Verfasst : 1. Februar 2025 19:55
Land ohne Segel
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.