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[Hafen] Im Waisenhaus

Rev
 Rev
(@rev)
Dauerhafte Flamme Spieler

Finnja hatte die drei Kinder aus den Tiefen der Tunnel in das Waisenhaus gebracht und trotz aller Widrigkeiten dazu überreden können zu bleiben. So suchte sie, wie versprochen, mindestens einmal im Zehntag das Gebäude im Herzen des Hafen Lisfars mit all seinen besonderen Geräuschen, Gesängen und Gerüchen auf, um zu helfen wo immer Hilfe nötig war, zu unterrichten, wenn es die Tagesstruktur der Kinder zuließ oder mit ihren Illusionen und kleinen geschnitzten Figuren für Kurzweil zu sorgen. Sie blieb von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, so dass sie sogar in der Lage wäre einem anderen Helfer einen ganzen freien Tag zu ermöglichen. Nicht immer war es einfach oder lustig in dem Haus zugegen zu sein und die rothaarige Magierin zeigte sich hier und dort überfordert und ließ deutlich erkennen, dass sie eben doch niemand war dessen Augenmerk im Leben bislang darauf gelegen hatte Kindern ein Vorbild oder Halt zu sein. Allerdings kehrte sie immer zurück und so sie einmal länger verreist war oder ihren Tag, den sie dort freiwillig zubrachte nicht einhalten konnte, sagte sie stets frühzeitig Bescheid. Als offenherzige Kreatur zeigte sie sich friedvoll und zugewandt. Sie versuchte bei den Lehrstunden, die ihr übertragen wurde darauf zu achten wofür die Kinder sich wirklich interessierten, holte Anschauungsobjekte aus dem Wald oder übte sich in Illusionen, die Lernen und Interesse zusammen führte. Etwas, das sicherlich nicht immer gelang. Da Finnja sehr viel las und schon immer viel gelesen hatte, wusste sie viele kleine Geschichten zu erzählen und übernahm besonders gerne das Vorlesen für die Großen und Kleinen. So war die rothaarige Frau eben regelmäßig anwesend und machte daraus auch kein Geheimnis.


Finnja Eibenhain

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Themenersteller Verfasst : 18. Februar 2024 15:22
Frostrabe
(@frostrabe)
Fester Nebel Administrator

Die Stimmung im Waisenhaus war - wie stets - als recht wechselhaft zu beschreiben. Mal herrscht große Zufriedenheit, zumeist dann, wenn es aus irgendwelchen Quellen wieder einige Spenden gibt, die unter anderem auch manche Süßigkeit enthalten, dann wirkt es wieder so, als könne man einfach nichts richtig machen. Aber das mag wohl vielerorts so sein und nicht nur im Waisenhaus so vorkommen.

Hilfe ist im Waisenhaus stets willkommen. Ob es sich um Hilfe beim Kochen handelt, Einkäufe oder kleinere Besorgungen tätigen oder sich einfach um die Kinder kümmern. Ob nun mit Unterricht, kleineren Ausflügen durch die Stadt oder Bespaßungen im großen und kleinen Rahmen. Dennoch wird trotz allem immer dafür Sorge getragen, dass eine weitere Person einen Blick auf die Kinder und entsprechende Besucher hat. Das ist sowohl bei Finnjas Besuchen so, als auch bei allen anderen. Bei niemandem wird dabei eine Ausnahme gemacht. Ob nun bei Agathas kleineren illusorischen Vorführungen und Beschäftigungen, Lyns Darstellungen und Erzählungen mancher Geschichten, Renards Übungsstunden zu Holzschnitzereien (auch wenn bei diesen zugegebenermaßen mehr gespielt, als gelernt wird) oder anderen beherzten Bürgern, die sich dann und wann um die Kinder kümmern. Die Sicherheit der Kinder steht dabei klar im Vordergrund.

Niemand hat es wirklich immer leicht, aber die Freude in den Kinderaugen ist stets groß, wenn sie Neues lernen dürfen und man ihnen das Gefühl gibt, gesehen zu werden. So ist auch der Dank, welcher Finnja und auch anderen entgegenschlägt, überaus herzlich und nicht selten kommt es auch von Seiten der Kinder zu kleinen Dankbarkeiten, die in Form von selbstgemalten Bildern, kleinen Basteleien oder auch einer Umarmung daherkommt. Dabei ist es auch ziemlich gleich, ob man Erfahrung mit Kindern hatte oder nicht. Überforderung ist im Waisenhaus kein Fremdwort und so sieht sich Finnja dann und wann auch mal zu einer kurzen "Pause" geladen, bei der sie sich bei Tee und einer kleinen Mahlzeit ausruhen und sich den ein oder anderen Ratschlag anhören dürfte.


Welcome to my Freakshow

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Verfasst : 24. Februar 2024 12:13
Deeman
(@deeman)
Dauerhafte Flamme Spieler

So fand sich eines verschneiten, kalten Tages der Halbork Thogrim im Waisenhaus ein, im Schlepptau den Jungen Sito der dort wohnte. Eine kleine "Misere" führte die beiden zusammen, wie dieses aussah soll jedoch ein gut gehütetes Geheimnis unter Männern bleiben! Wenn er nicht gerade in der Wildnis unterwegs war oder anderen Dingen nachging, macht sich der Halbork nützlich indem er Einkäufe erledigte und klapperte die Einkaufslisten ab, welche von der Leiterin Sandy erhielt. Solange der Winter herrscht, machte er auch die Wege zum Waisenhaus frei wie er es bei der Apotheke und dem Tempel tut. Der gesammelte Schee wurde ebenso in die Ecken geschoben so dass genug Material für Schneemänner (oder Munition für Schneeballschlachten) vorhanden war.

Für den Jungen Sito, welcher das Ziel ein großer Abenteurer zu werden, besorgte Thogrim eine Holzplatte wo er mit einem Kohlestift eine Figur aufmalte die als Ziel dienen soll. Daran sollte sich der Junge austoben können.

Selbst wenn er keine Aufgaben für das Waisenhaus erledigte und sich dennoch am Hafen herumtrieb, hielt er stets ein wachsames Auge auf die Kinder wenn sie sich ebenfalls draußen herumtrieben ohne sich jedoch aufzudrängen. Stets im Hintergrund und schweigend, meistens einen Rauchstengel rauchend. Insbesondere die Eisflächen, wo gerne und viel getobt wurde, behielt der Halbork mit gebührenden Abstand im Blick. So sollten die Kinder definitiv einen wachsamen Retter haben der nicht zögern wird einzuschreiten, wenn etwas Schlimmes passieren sollte.


Dieser Beitrag wurde zuletzt geändert vor 1 Jahr 4 mal von Deeman
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Verfasst : 14. Januar 2025 16:27
Deeman
(@deeman)
Dauerhafte Flamme Spieler

Da sich in der unmittelbaren Nähe vom Waisenhaus eines der seltsamen Hafen-Symbole befand, rief das die Aufmerksamkeit des Halborks auf den Plan. Scheinbar ist es im Moment seine Bestimmung mysteriösen Zeichen und Deutungen nachzugehen. So nahm er sich dieser Aufgabe an und so führte Thogrims Weg folglich zur Hausleiterin Sandy. Vom besagten Symbol fertigte er eine eigene Kopie und zeigte sie vor. Er klärte sie über die Situation auf, um eine Panikreaktion zu vermeiden stellte er auch klar dass keine Gefahr bestünde und der Halbork sowieso ein Auge auf die Kinder hat, wenn sie im Hafen toben und er in der Nähe ist. Da er dennoch recht neu in der Gegend ist, sich erst seit kurzem für das Waisenhaus nützlich macht, Subtilität nicht gerade seine größte Stärke und folglich für die Kinder immer noch fremd wirken mag, bat er Sandy darum einmal dezent nachzufragen ob die Kinder irgendwas gesehen oder gehört haben.


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Verfasst : 17. Januar 2025 13:26
(@dying-despot)
Fester Nebel Administrator

Die Heimleiterin gab sich hilfsbereit, aber auch zurückhaltend. Es war noch nicht so lange her, dass ein paar Waisenkinder in Vorfälle verwickelt gewesen waren, die sich als überaus gefährlich erwiesen hatten. So war auch Sandy daran gelegen, möglichst nicht für Aufregung zu sorgen und so war es ihr nur recht, dass sich Thogrim im Hintergrund hielt, während sie vorsichtig bei den Kindern nachfragte.

Tatsächlich dauerte es nicht lang, bis sie mit Erkenntnissen aufwarten konnte. Zwei der Kinder hätten nämlich durchaus etwas gesehen. Einen großen, vermummten Mann mit Kapuze, dem dazu noch schwarze Haare im Gesicht hingen, hätten die beiden neulich gesehen, nachdem sie sich zu lange rumgetrieben und erst spät zum Waisenhaus zurückgekehrt waren. Der Mann sei im Innenhof rumgeschlichen und hätte sie grimmig angeguckt, so dass sie sich gesputet hätten, reinzukommen. Sie hatten danach wohl nichts berichtet, weil sie Angst hatten, Ärger zu bekommen und künftig nicht mehr einfach so kommen und gehen zu können.

Das war soweit alles, was Thogrim im Waisenhaus in Erfahrung bringen konnte. 


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Verfasst : 17. Januar 2025 17:33
Land ohne Segel
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